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William Healey Dallı |
Division of Mollusks Sectional Library
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Systematisches
Conchylien-Cabinet
von
Martini wa Chemnitz.
In Verbindung mit
Dr. Philippi, Dr. Pfeiffer, Dr. Dunker, Dr. Römer, Clessin, Dr. Brot, Th. Löbbecke und Dr. v. Martens
neu herausgegeben und vervollständigt von Dr. H. ©. Küster,
nach dessen Tode fortgesetzt von
Dr. W. Kobelt und H. C. Weinkauft.
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Nürnberg.
Verlag von Bauer & Raspe. (Emil Küster).
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Systematisches
Conchylien. Cabinet
von
Martini wa Chemnitz.
Fortgesetzt von MHofrath Dr. © H. v Schubert und
Professor Dr. J. A. Wagner.
In Verbindung mit Dr. Philippi, Dr. L. Pfeiffer und Dr. Dunker neu herausgegeben und vervollständigt
von
Dr. H. €. Küster.
| 19 Ersten Bandes neunzehnte Abtheilung.
Nürnberg 1846. Verlag von Bauer und Raspe. (Julius Merz).
Die
gedeckelten Lungenschnecken.
(Helicinacea et Cyclostomacea.)
In Abbildungen nach der Natur
mit Beschreibungen Division von |
Dr. Louis Pfeiffer
zu Kassel,
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Nürnberg 1846. Verlag von Bauer und Raspe. (Julius Merz.)
Zweite Abtheilung der gedeckelten Cölopnoen. CYCLOSTOMACEEN.
Bearbeitet von Dr. L. Pfeiffer.
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Cyelostemaceen.
Nehmen wir, den Anordnungen von Ferussac und Menke fol- gend, die Cyclostomaceen als selbstständige, von den Helicinaceen gesonderte Familie an, so sind eigentlich bei der durchgängigen Uebereinstimmung aller wichtigeren Attribute kaum noch Merkmale zu finden, wodurch sie als verschieden charakterisirt werden könnten. Ferussaec (tabl. syst. p- XXXID schreibt den Helicinen einen Halskragen (collier) zu und un- terscheidet die Cyclostomen oder Turbieinen durch den Mangel jenes Or- ganes. Da wir aber von den wenigsten der bis jetzt bekannten Arten das Thier genauer kennen, so möchte ich die Cyclostomen lieber nur als 2te Abtheilung derselben Familie, zu welcher die Gattung Helicina ge- hört, betrachten. Ich rechne zu dieser Abtheilung die Gattungen Cyc- lostoma Lam., Pterocyclos Benson (Steganotoma Trosch.), Pu- pina Vign., Acicula (Acme, Pupula) Hartm., und mit Zweifel: Geo- melania Pfr., deren Thier unbekannt ist, und Truncatella Risso, . welche anderwärts nicht gut unterzubringen ist.
Cyelostoma, Lam. Kreismundschnecke.
Cyclostoma Lamarck, Draparnaud, Ferussac, C. Pfeiffer, Menke, Ross- mässler, Deshayes, Sowerby, Reeve etc.; Helix Müller, Gmelin, Wood. Nerita Müller; Turbo Born, Chemnitz, Gmelin, Dillwyn, Montagu; Li- tuus Martyn; Cyclostomus et Cyclophorus Monff.; Annularia Schu- macher; Cycelophora Swainson; Cyclotus Guilding, Swainson; Mega- lomastoma Guilding, Swainson; Pomatias Studer, Hartmann, Porro etc.
Die Gattung Cyclostoma ist, was die Bildung der Gehäuse betrifft, eine der veränderlichsten unter allen, die wir kennen. Die Schalensub-
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stanz ist bald sehr fest, kalkig und undurchsichtig, bald dünn, horn- oder glasartig, durchsichtig. Die Schale ist bei einigen vollkommen scheiben- ähnlich niedergedrückt, wie bei der Gattung Planorbis, bei andern mehr oder minder kreiselförmig erhaben, wie bei Helix oder Turbo, oder endlich in die Länge gezogen, thurm- oder walzenförmig, wie bei manchen Arten von Bulimus und Cylindrella. Die Windungen sind in der Regel gewölbt, doch auch mitunter flach, oft mit 1 oder mehreren Kielen versehen. Unter den Arten mit thurmförmig verlängertem Ge- häuse befinden sich viele, welche die Eigenheit haben, während ihres Wachsthums die obersten Windungen zu verlassen und den verlassenen Theil mit Schalensubstanz zu schliessen, worauf dann gemeiniglich diese entbehrlich gewordene Spitze abfällt oder abgestossen wird.
Bei allen Arten scheint die Anlage zu einem Nabel vorhanden zu seyn, welcher bei einigen Arten sehr flach und weit, bei anderen kegel- förmig durchgehend, bei anderen eng, bei manchen halb und endlich bei sehr wenigen ganz bedeckt ist.
Die Mündung ist fast immer mehr oder minder kreisförmig, mit sehr genäherten oder ganz verbundenen Rändern; wir kennen aber jetzt auch Arten, welche gleichsam den Uebergang zu Helicina bilden, wo die Ränder der Mündung ziemlich weit gesondert sind. Der Mundsaum ist selten ganz einfach, gemeiniglich verdickt oder mehr oder minder weit ausgebreitet, bisweilen mit einer Art von Ausschnitt oder Rinne des lin- ken Randes nahe der Spindel (Megalomastoma Guild. — Uebergang zu Pupina), oder mit einer zungenförmigen, bisweilen den Nabel fast verbergenden Verbreiterung des linken Randes.
Alle bekannten Arten sind der Regel nach rechtsgewunden, und links- gewundene Exemplare höchst selten; mir ist kein anderes Beispiel bekannt, als ein von mir selbst in der Gegend von Fiume gefundenes linkes Exemplar von €. einerascens.
Die Farben der Gehäuse sind sehr manchfaltig, bald in der Schale selbst, bald in einer ablösbaren Oberhaut ihren Sitz habend. Die euro- päischen Arten sind, wenn auch sehr zierlich, doch sehr einfach gefärbt,
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unter den exotischen kommen dagegen sehr schön gestreifte, gefleckte und getiegerte Arten vor, und insonderheit ist die Farbe der Mündung oft sehr ausgezeichnet, glänzend orange oder feuerrotlh.
Der Deckel bietet die wunderbarsten Verschiedenheiten dar; er ist immer spiralisch gebaut, seine Windungen sind aber bald sehr eng und langsam an Breite zunehmend, bald sehr rasch zunehmend mit wenigen Umgängen. Die Substanz ist entweder fest und kaikartig oder dünn und hornartig, bei manchen so dünn wie eine Blase; beide Arten von Deckeln kommen mit engen und weiten Windungen vor. Bei manchen Arten lie- gen die Windungen des Deckels flach in einer Ebene, bei anderen bil- den sie eine nach aussen oder nach innen konkave Schüsselform, bei manchen endlich ragt der Rand einer jeden Windung scharf über die vorige hervor.
Das Thier ist in der äussern Bildung dem von Helicina ganz ähnlieh. Der Kopf endigt nach vorn meist mit einem 2lappigen Rüssel, und die kleinen, lebhaften Augen befinden sich auf kleinen Höckerchen an der äussern Basis der beiden einzigen, nicht in sich selbst zurück-, sondern nur zusammenziehbaren Fühler. — Beim Kriechen liegt der Decke! auf der hintern Seite des Fusses auf.
Was die innere Organisation betrifft, so sind die Thiere getrennten Geschlechtes; sie athmen aber wie die ungedeckelten Cölopnoen nur Luft in Lungenhöhlen, welche wie bei jenen gebildet sind.
Die Cyclostomen leben meist an feuchten, beschatteten Stellen, un- ter abgefallenem Laube auf der Erde, in Felsspalten, an Ufern u. s. w.
I. Cyclostoma Cuvierianum, Petit. Cuvier's Kreis- mundschnecke. Taf. 1. Fig. 1—4.
Ü. testa umbilicata, depressa, lineis eonfertis longitudinalibus, distantioribusque spiralibus decussata, cinerascenti-fulva; spira parum elevata; anfr. 3—6, supremis convexis, sequentibus deplanatis, lamelloso-unicarinatis, ultimo superne conyexius- eulo, ad peripheriam carinis 2 remotis, lamelliformibus et eirca umbilieum latum, per-
I. 19. 2
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spectirum eostis pluribus spiralibus, acute elevatis munite; apertura obliqua, sub- eirenlari, intus fulva; perist. albo, late expanso, marginibus callo erassiuseulo junetis, dextro bieanalienlato, columellari superne dilatato, patente. — Operculum ealcareum, anfr. 5, extimis latis. Cyclostoma Cuvierianum, Petit in Revue zool. 1841, p. 184.
pr _ Petit in Guerin mag. 1842, t. 55.
_ — Reeve Conch. syst. t. 184. f.14. t. 185. f. 24.
—_ — Sowerby Thesaurus p.115. 1.30. f.218. 219.
B- — Philippi Abbild. 1. 5. p.103. t.1. £.1.
Gehäuse weit und offen genabelt, niedergedrückt, dünn-, doch fest- schalie. mit sehr dicht stehenden schiefen und etwas entfernteren un- cleich erhobenen Spirallinien fein gegittert, zwischen Aschgrau und Roth- delh auf die verschiedenste Weise schattirt. Gewinde wenig erhoben, oben abgeplattet. Umgänge 5—6, die obersten rundlich, die folgenden abgeflacht, mit einem lamellenartig erhobenen dünnen Kiele auf der Mitte und einem zweiten mit der Naht gleichlaufenden versehen, der letzte Umgang beträchtlich breiter, oberseits flach gewölbt, dann mit zwei ab- stehenden erhobenen Kielen umgeben, unterseits bläulich, um den Nabel wit 3—4 leistenförmig erhobenen Rippen versehen. Mündung schief, iänglich-rund, innen orangebraun mit zwei hellen Binden, welche den äusseren Kielen entsprechen. Mundsaum weiss, weit ausgebreitet, die Bänder durch ziemlich dicken, weissen Callus verbunden, der rechte an den beiden Stellen, wo die Kiele endigen, winklig verbreitert, nach innen etwas rinnig, der Spindelrand sehr verbreitert, als eine dünne Lamelle zurückgeschlagen abstehend.. Höhe 15 — 20%. 26 — 32. Deckel kalkartig, weiss, mit 5 Windungen, von denen die äusser-
sten sehr breit sind.
Aufenthalt: auf der Insel Madagascar.
Durchmesser
Das abgebildete Exemplar, eins der grössten. die ich kenne, und eine Zierde meiner Sammlung, verdanke ich meinem Freunde Dr. Dun- ker. Leider fehlt der Deckel, welchen ich nach dem kleinen in Guerin mag. abgebildeten Exemplar kopiren liess (Fig. 3).
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2. Cyelostoma giganteum, Gray. Die riesige Kreis- mundschnecke. Taf. 1. Fig. 11—14.
C. testa late umbilicata, subdepressa, solida, confertim rugoso-striata, sub epi- dermide corneo-fulva, faseiatim decidua alba; spira brevissima, acufiuseula, purpu- rascente; anfr. 5Y, convexis, ultimo juxta suturam linea impressa notato, antiee sub- deflexo, subtus convexiore, subtilius striato; apertura magna, oblique ovali, intus coerulescente, nitida; perist. recto, obtuso, marginibus callo albo angulatim junetis, dextro repando. — Operceulum immersum, testaceum, intus callesum, nitidum, extus arctispirum, anfr. 10— 11 linea elevata marginatis.
Cyclostoma giganteum, Gray in Mus. Britt. _ _ Reeve Conch. syst. t.184. f. 17. = - Sow. Spec. Conch. f. 9. 10. - = Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 30. _ -: Sow. Thesaur. p. 92. t. 23. f. 8. 9. — Cumingii? Jay catal. t. 7. f. 4. 5.
Gehäuse weit und durchgehend genabelt, ziemlich niedergedrückt, festschalig, dicht runzelstreifig, weiss mit einer sich in Binden ablösen- den hornfarbig-kastanienbraunen Oberhaut bekleidet. Gewinde sehr kurz erhoben, doch mit spitzlichem Wirbel, nach oben immer gesättigter purpurroth. Umgänge 5%, ziemlich gewölbt, schnell an Breite zuneh- ınend, der letzte neben der Naht mit einer flachen Furche bezeichnet, nach vorn etwas herabsteigend, unterseits bauchiger, um den Nabel etwas stärker gerunzelt. Mündung weit, schief eiförmig, nach oben zu- gespitzt, innen weisslich, bei verschiedener Stellung bald bläulich, bald lila schillernd. Mundsaum einfach, stumpf, den vorletzten Umgang nur sehr wenig berührend, die Ränder durch gerade fortlaufenden Callus winklig vereinigt, der rechte oben etwas ausgeschweift, der Spindel- rand in einem viel stärkern Bogen gekrümmt, etwas verdickt. Höhe 11. Durchmesser 25‘.
Deckel eingesenkt, ziemlich dick, von Schalensubstanz, innen glän- zend, mit hornfarbigem Callus bedeckt, aussen in der Mitte etwas kon- kav, eng gewunden, mit 16 — 11 durch eine erhobene Linie begränzten Windungen.
2°
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Aufenthalt: in Wäldern bei Panama. Das von Sowerby im Thesaur. abgebildete Exemplar ist be- trächtlich grösser, aber mehr niedergedrückt.
3. Cyelostoma Inca, Orb. Blanchet’s Kreismund- schnecke. Taf. ı. Fig. 5—7.
C. testa late umbilicata, orbieulato-depressa, solidula, confertim plicata, oliva- ceo-cornea, infra peripheriam castaneo late unizonata; spira vix elevata, apice ob- tusa, rubicunda; anfr. 41% convexis, ultimo terete; apertura vix obliqua, subeirculari, intus margaritacea; perist. simplice, recto, marginibus callo continuo subangulatim junetis. — Operculum immersum, testaceum, arctispirum.
Cycelostoma Inca, Orb. synops. p. 29 in Guer. mag. 1835.
_ — Orb. voy. p. 361. t. 16. f. 21— 23.
- — Sow. Thesaur. p. 92. t. 24. f. 71. 72.
— Blanchetianum, Moric. Me&m. de Geneve VII. 1836. p. 442. t. 2. f. 21 23.
= _ Pot. et Mich. gal. de Douai p. 233. t. 23. 54210223
_ Blanchetiana Lam. ed. Desh. 29. p. 366.
— nobile Fer. Mus. (test. Pot. et Mich.)
Gehäuse weit und durchgehend genabelt, fast scheibenförmig nie- dergedrückt, ziemlich festschalig, oberseits dicht faltenstreifig, mit einer bräunlich-olivengrünen Epidermis bekleidet und mit einer breiten, scharf abgegränzten, kastanienbraunen Binde unterhalb der Peripherie umzogen. Gewinde kaum erhoben, mit stumpflichem, purpurrothem Wirbel. Um- gänge 4%», stark gewölbt, schnell an Breite zunehmend, der letzte stielrund, unterseits weniger deutlich faltenstreifig, nur unregelmässig exzentrisch gestreift. Mündung wenig schief zur Axe stehend, fast kreisrund, nur nach oben etwas zugespitzt, innen perlschimmernd. Mundsaum einfach, gerade vorgestreket, stumpf, den vorletzten Umgang wenig berührend, die Ränder durch gleichlaufenden Callus winklig ver- einigt, der Spindelrand stark gekrümmt, etwas ausgebogen. Höhe 6-7. Durchmesser 13 — 15°“,
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Deckel tief eingesenkt, von Schalensubstanz, enggewunden,. die Windungen mit einer erhobenen Leiste berandet.
Thier glatt, rosenroth; Fuss länglich, hinten zugespitzt; Fühler ke- gelförmig, roth.
Aufenthalt: in der Provinz Yungas inBolivia (Orbigny), in Bra- silien, in den Wäldern der Caxoeira (Moricand) und bei La Guayra.
4. Cyclostoma translucidum, Sow. Die durchschei- nende Kreismundschnecke.
Taf. 1. Fig. S— 10.
C. testa umbilicata, turbinato-globosa, tenuiusceula, confertim plicatulo-striata, sub epidermide corneo-virente albida, translueida; spira breviter conoidea; anfr. 5 convexis, ultimo ventroso; umbilico angusto, pervio; apertura oblique ovali, intus mar- garitacea; perist. simplice, recto, acuto, marginibus angulatim junetis, columellari subeffuso. — Operculum immersum, testaceum, anfr. 7, extimo multo latiore.
Cyelostoma translucidum, Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 29, _ — Sow. Thesaur. p. 106. t. 23, f. 4.
Gehäuse ziemlich eng aber durchgehend genabelt, etwas kreiselför- mig-kugelig, ziemlich dünnschalig, dicht faltenstreifig, durchscheinend, weisslich, mit einer hornfarbig-grünen Epidermis bekleidet. Gewinde kurz kegelförmig mit stumpflichem Wirbel. Umgänge 5, gewölbt, ziem- lich rasch an Breite zunehmend, der letzte bauchig. Mündung fast schei- telrecht, gross, schief eiförmig, innen perlschimmernd. Mundsaum ein- fach, gerade vorgestreckt, scharf, den vorletzten Umgang nur wenig berührend, die Ränder winklig verbunden, der Spindelrand stark ge- krümmt, etwas ausgebogen. Höhe 6 — 7Yr‘”. Durchmesser 9 — 11.
Deckel eingesenkt, von Schalensubstanz, gelblichweiss, flach, in der Mitte etwas konkav, mit 7 Windungen, wovon die äusserste nach Verhältniss viel breiter ist.
Aufenthalt: in Columbia, bei La Guayra und anderen Ländern von Zentralamerika.
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5. Cyelostoma aquilum, Sow. Die Adler-Kreismund- schnecke,
Taf. 2. Fig. 1. 2. Taf. 8. Fig. 1. 2.
C. testa umbilicata, depresso-turbinata, solidiuscula, sublaevigata, fulva, satu- ratins marmorata, eingulo angusto, pallido ad peripheriam ornata; spira elevatiuscula, acuta; anfr. 5 subplanulatis, ultimo magno, subangulato; umbilico medioeri, pervio; apertura subverticali, transverse subdilatata, intus pallide fulvescente; perist. expanso, subinerassato, fulvido, marginibus callo tenui junctis, columellari basi Gilatato, re- flexo. — Operculum corneum, arctispirum,
Cyelostoma aquilum, Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 61. _ _ Sow. Thesaurus p. 123. t. 27. f. 131.
Gehäuse niedergedrückt, kreiselförmig, ziemlich dickschalig, glatt, mit dichtstehenden Anwachsstreifen und auf den obern Umgängen mit haarfeinen Spirallinien undeutlich gegittert, braungelb, mit dunkleren Striemen und Flecken marmorirt und mit einer blassen, schmalen Binde am Umfange. Gewinde mässig erhaben, mit spitzem Wirbel. Umgänge 5, sehr wenig gewölbt, der letzte gross, sehr undeutlich winklig, un- terseits flach gewölbt. Nabel mittelgross, durchgehend. Mündung kaum schief gegen die Axe, breit rundlich, innen sehr blass gelblichweiss, glänzend... Mundsaum kurz ausgebreitet, verdickt, blass bräunlichgelb, die Ränder einander nicht berührend, aber durch fortlaufenden Callus gleichmässig verbunden, der linke ziemlich senkrecht herabsteigend, un- ten stärker verdickt und verbreitert. (Taf. Ss. Fig. 1. 2.) Höhe 10°, Durchmesser 16 — 17’. 1
Deckel nach Sowerby’s Abbildung hornartig, enggewunden.
Herrn Sowerby verdanke ich die ausgezeichnete Varietät Taf. 2. Fig. 2, welche sich durch beträchtlichere Grösse, Kkastanienbraune Fär- bung mit weissen Fleckchen und zwei breiten braunen Binden unter der weisslichen Kielbinde und weissen Mundsaum unterscheidet. Höhe 13, Durchmesser 23‘.
Aufenthalt: bei Singapore gesammelt von H. Cuming.
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6. Cyelostoma Moulinsii, Grateloup. Des Monlins’s Kreismundschnecke,
Taf. 2. Fig. 18. 19.
©. testa umbilicata, orbieulata, solidiuseula, spiraliter confertim subsuleata, ful- vescenti-alba, Iineis confertis, spadiceis, interdum coniluentibus, fasciaque 1 periphe- rica latiore ornata, basi pallidiore; spira brevissima, mucronata; anfr. 5 convexis, ultimo ad suturam impresso; umbilico lato, perspectivo ; apertura obliqua, subeirculari, intus castaneo et albo fasciata; perist. undique breviter expanso, marginibus fere con- tiguis, callo lunatim exciso junetis, dextro superne subsinuato.
Uyelostoma Moulinsii, Grat. in Act. Soc. Linn, Bord. XT. p. 444. 63:56 19! _ Desmoulinsii, Sow. Thesaurus p. 125. t. 25. f. 97.
Gehäuse fast scheibenförmig, dünn, doch fest, überall mit diehtste- henden, seichten Furchen umzogen, oberseits bräunlich und weiss schat- tirt und mit vielen blaubraunen Linien umzogen, unterhalb einer brei- tern, braunen Binde am Umfange bläulichweiss, mit bleichen, nur ange- deuteten, schmalen Binden. Gewinde fast flach, in der Mitte kurz zu- gespitzt. Umgänge 5, gewölbt, sehr rasch an Breite zunehmend, an der Naht flach kanalartig eingedrückt, der letzte breit, ziemlich stiel- rund. Nabel weit, bis in die Spitze regelmässig verengt. Mündung schief, länglich gerundet, innen bis 1V>“ vor dem Rande kastanienbraun mit weissen Binden in der untern Hälfte. Mundsaum einfach, scharf, die Ränder einander sehr nahe kommend, durch einen kurzen, mond- förmig ausgeschnittenen Callus vereinigt, der rechte in der Nähe seiner Anfügung etwas eingebuchtet, der linke etwas verdickt, kurz umgeschla- gen. Höhe 8. Durchmesser 17.
Deckel unbekannt. Aufenthalt: auf Madagascar nach Grateloup.
Von Herrn F. Anton gefälligst geliehen.
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7. Cyelostoma Jamaicense (Turbo), Chemn. Die jamaicanische Kreismundschnecke.
Taf. 2. Fig. 5—17.
C. testa umbilicata, depresso -turbinata, solida, striata, prope suturam ruditer plicato- rugosa, sub epidermide eastanea carnea; spira brevi, turbinata, acutiuscula; anfr. 5 convexis, ultimo ventroso, eirca umbilicum latum, perspectivum costa prominente mu- nito; apertura ovato-rotundata, intus purpurascenti-aurantiaca, nitida; perist. recto, obtuso, marginibus angulo, saepe superstructo, duplicato junetis, columellari valde arcuato. — Öperculum profunde immersum, testaceum, arctispirum, anfractibus pro-
wminenter marginatis.
Turbo Jamaicensis, Chemn. XI. p. 277. t. 209. f. 2057. 58. Cyclostoma Jamaicense, Gray m Wood suppl. p. 36. t. 6. f. 3. = _ Sow. Thes. p. 96. t. 23. f. 12. 13.
— corrugatum, Menke cat. Malsb, p. 10. Lister t. 55. £. 51. Sloane nat. hist. of Jam. II. t. 240. f. 8. 9.
Gehäuse niedergedrückt-kreiselförmig, dickschalig, gestreift, au der Naht grob runzelfaltig, übrigens mit einigen undeutlich eingedrück- ten, spiralen Furchen bezeichnet, unter einer hoeh braunrothen Ober- haut fleischfarbig (bisweilen bräunlich, mit schwärzlichen Binden: So- werby). Gewinde wenig erhoben, mit spitzlichem Wirbel. Umgänge 5, gewölbt, der letzte breit, bauchig, gegen den weiten, durchgehen- den Nabel durch eine stark erhobene, stumpfe und schmale Leiste abge- gränzt. Mündung rundlich, nach oben einen ziemlich spitzen, und auch an der Stelle, wo die Nabelleiste den Rand berührt, einen undeutlichen Winkel bildend, innen glänzend, blutroth. Mundsaum zusammenhän- gend, einfach, gerade vorgestreckt, die Ränder in spitzem, oft verdop- peltem, überbautem Winkel vereinigt, der linke etwas verdickt, sehr stark gekrümmt. Höhe 9, Durchmesser 13%.
Deckel tief eingesenkt, von Schalensubstanz, eng gewunden, mit vorragenden Rändern der Umgänge.
Aufenthalt: auf der Insel Jamaika.
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8. Cyclostoma corrugatum, Sowerby. Die gefaltete Kreismundschnecke.
Taf. 2. Fig. 13. 14.
C. testa umbilicata, subturbinato-depressa, solida, undique malleato-corrugata, sub epidermide virenti-fulvida, decidua alba; spira brevi, rubicunda; anfr. 5 convexis, ultimo terete; umbilico majusculo, pervio; apertura subrotundata, superne subangu- lata, intus albida; perist. recto, obtuso, marginibus angulo saepe duplicato, super- structo junctis, dextro subrepando. — Operculum testaceum, arctispirum, anfractuum margine lamella elevata munito.
Cyclostoma corrugatum, Sow. in Proc, Zool. Soc, 1843. p. 30. _ ' —_ Sow. Thes. p. 95. t. 23. f. 10. 11.
Gehäuse niedergedrückt-kreiselförmig, diekschalig, an der Naht runzelfaltig, übrigens mit ziekzackförmigen und schrägen eingedrückten Furchen ziemlich regelmässig durchzogen, oberhalb roth, übrigens weiss- lich, mit einer sehr abfälligen, braungrünen Epidermis bekleidet. Ge- winde kurz, wenig erhoben, mit stumpflichem Wirbel. Umgänge 5, ge- wölbt, an Breite schnell zunehmend, der letzte ziemlich stielrund, da, wo er in den mittelmässigen, durchgehenden Nabel übergeht, mit einer Reihe von vorstehenden Knötchen besetzt. Mündung rundlich, nach oben etwas winklig, innen schmutzig weiss. Mundsaum zusammenhängend, gerade vorgestreckt, stumpf, die Ränder in einem überbauten Winkel vereinigt, der linke stark gekrümmt, verdickt. Höhe 7 — 9, Durch- messer 12 — 13%,
Deckel wie bei Cycl. Jamaicense.
Aufenthalt: auf der Insel Jamaika.
Von €. Jamaicense hauptsächlich durch die Skulptur und durch die mehr oder minder deutliche Knotenreihe um den engern Nabel ver- schieden, während bei jenem stets die zusammenhängende, erhobene Leiste vorhanden ist. — Das abgebildete Exemplar gehört zu der Samm- lung des Herrn Ed. Anton.
1. 19. 3
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9. Cyclostoma pileus, Sow. Die hutförmige Kreismund- schnecke.
Taf. 2, Fig. 3. 4.
C. testa perforata, conica, tenui, albida, interdum fusco pallidissime nubeculata; spira pyramidata, acuta; anfr. 6 planulatis, ultimo acute carinato, basi convexiusculo; apertura perobliqua, ovali, ad carinam subangulata; perist. breviter expanso, intus albo-calloso, marginibus disjunetis, columellari subdilatato, umbilicum angustum se- mitegente.
Cyclostoma pileus, Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 31. _ — Sow. Thesaur. p. 136. t. 29. f. 196. 197.
Gehäuse durchbohrt, kegelförmig, dünnschalig, durchscheinend, sehr fein schräg gestreift und mit gedrängten durch die Lupe bemerkba- ren Spirallinien umzogen, bläulichweiss mit einigen kreideweissen Bin- den oder mit blassbräunlichen Nebelflecken. Gewinde kegelförmig, mit spitzem Wirbel. Umgänge 6, flach, durch eine wenig eingedrückte Naht getrennt, der letzte scharf gekielt, unterseits flach gewölbt. Mündung sehr schief zur Axe gestellt, abgestutzt -eiförmig, an der Stelle des Kieles etwas winklig. Mundsaum nicht zusammenhängend, die Ränder durch einen dünnen Callus verbunden, der rechte kurz ausgebreitet, ziemlich gerade, der untere ziemlich stark gekrümmt, zurückgeschlagen, nach oben etwas verbreitert, den engen Nabel zur Hälfte verbergend. Höhe und Durchmesser 7%: — 8.
Deckel dünn, hornfarbig, enggewunden.
Aufenthalt: in der Provinz Ilocos der Philippinischen Insel Luzon gesammelt von H. Cuming.
10, Cyclostoma goniostoma, Sow. Die winkelmündige Kreismundschnecke.
Taf. 2 Fig. 5—7. Taf. ı6. Fig: 5.
C. testa perforata, conoidea, tenui, lineis concentricis nonnullis vix elevatis cincta, pellucida, pallide cornea, fusco varie strigata et tessellata; spira conoidea, acutius-
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enla; anfr. 6 vix convexiuseulis, ultimo acute carinato, basi vix convexiore; apertura subftriangulari-ovali, intus submargaritacea; perist. tenui, breviter expanso, margini- bus disjunctis, dextro subrecto, columellari breviter dilatato, umbilicum angustissimum non tegente, basali arcuato. — Operculum planum, membranaceum, pellueidum, cor- neum, anfr. 8 subaequalibus, extus margine subelevatis,
Cyclostoma goniostoma, Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 64. —_ E= Reeve Conch. syst. II, t. 183. f. 3. _ E= Sow. Thesaur. p. 137. t. 30, f. 233. 234.
Gehäuse durchbohrt, breit kegelförmig, dünnschalig, sehr fein schräg gestreift und mit einigen wenig erhobenen, kielartigen Linien umzogen, durchsichtig, hell hornfarbig, mit hellbräunlichen Striemen oder Würfelflecken geziert. Gewinde kegelförmig, zugespitzt. Umgänge 6, sehr wenig gewölbt, der letzte nach unten scharf gekielt, unterseits sehr flach gewölbt. Mündung unregelmässig 3eckig-eiförmig, innen schwach perlschimmernd. Mundsaum dünn, überall kurz ausgebreitet, die Ränder nicht verbunden, der rechte ziemlich gerade, doch nach vorn bogig geschweift, der untere bogig, der Spindelrand etwas verbreitert, abstehend, den sehr engen Nabel nicht deckend. Höhe 6— 7%, Durch- messer 8— Y%, |
Deckel sehr dünn, hautartig, durchsichtig, horngelblich , flach, mit 8 ziemlich gleichen Windungen, deren Ränder aussen etwas hervor- stehen.
Aufenthalt: bei Cagayan in der Provinz Misamis der Insel Min- danao, gesammelt von H. Cuming.
Varietät: mit kastanienbraunen Längsflammen. (Taf. 16. Fig. 5.)
11. Cyclostoma perlucidum, Grat. Die durchsichtige Kreismundschnecke,
Taf. 2. Fig. 8—10. Taf. 16. Fig. 8.
C. testa perforata, globoso-conica, tenui, concentrice confertissime striata, car- neo-albida, lineis virenti-fuseis eleganter eircumdata; spira turbinata, acuta; anfr. 5 eonvexis, ultimo ventroso; apertura vix obliqua, subeireulari, intus fulvescente; perist.
3 =
20
albo, tenu', late expanso, marginibus disjunetis, columellari vix dilatato, umbilicum angustum semioceultante. — Operculum membranaceum, pallide corneum, anfr. 7, exterioribus subaequalibus.
Cyclostoma perlucida, Grat. Act. Bord. XI. p. 342. t. 3. f. 13. — multilineata, Jay catal. 1839. p. 123. t. 7. f. 12. 13.2 _ concinnum, Sow. Proc. Zool. Soc. 1843. p. 61. — — Delessert recueil t. 38. f. 14. au _ Sow. Thesaurus p. 134. t. 29. f. 223. 224.
Gehäuse durchbohrt, kuglig-kegelförmig, dünnschalig, konzen- trisch sehr fein und dichtgestreift, weisslich oder schmutzig fleischfarbig, mit vielen schmalen, linienförmigen bräunlich-olivengrünen Binden, oder mit einer einzigen braunen Binde umzogen. Gewinde kreiselförmig, spitz. Umgänge 5, gewölbt, der letzte bauchig. Mündung wenig schief zur Axe, fast kreisrund, innen glänzend bräunlichgelb. Mundsaum weiss, in rechtem Winkel breit abstehend, die Ränder genähert, doch nicht verbunden, der Spindelrand nicht verbreitert, gerade abstehend, den engen, nicht durchgehenden Nabel nicht verbergend. Höhe 6 — 8, Durchmesser 7 "2 — 9.
Deckel hautartig, flach, sehr dünn, durchsichtig, honiggelb, mit 7 engen Windungen.
Aufenthalt: auf den Philippinischen Inselo Bohol, Mindanao und Camiguing, gesammelt von H. Cuming.
Varietät: grösser, mit breiteren, durchsichtigen Binden. (Taf. 16. Fig. 8.)
Wenn €. multilineata Jay wirklich dieselbe Art ist, dann muss die- ser Name als der älteste vorangestellt werden.
12. Cyclostoma atricapillum, Sow. Die schwarz- spitzige Kreismundschnecke, Taf, 2. Fig. 11. 12. Taf. 16. Fig. 6. 7.
C. testa perforata, globoso-pyramidata, tenui, diaphana, albida, fusco varie stri- gata et ad suturam maculata; spira pyramidata, apice acuta, nigra; anfr, 6 convezis,
21
earinis pluribus magis minusve obsoletis einetis, ultimo infra carınam maximam con- vexiusculo, sublaevigato; apertura obliqua, lunari-cireulari, intus nitide alba; perist. tenui, expanso, marginibus disjunctis, columellari subsinuato, superne vix dilatato, umbilicum angustissimum semioceultante.
Cyclostoma atricapillum, Sow. Proc. Zool. Soc. 1843. p- 64. = _ Sow. Thesaur. p. 137. t. 30. f. 230. 231. _ multilabris, Lam. 25. p. 148. ed. Desh. 24. p. 360? 2 e Delessert recueil t. 29. f. 14? — _ Quoy et Gaim. voy. de l’Astrolabe H. p. 183. t. 12... 20 — 22.
Gehäuse durchbohrt, kuglig-pyramidalisch, dünnschalig, durch- scheinend, weisslich mit blassbräunlichen Striemen, oft mit einer zier- lichen orangebräunlichen Fleckenbinde an der Naht. Gewinde kegelför- mig, mit spitzem, schwarzem Wirbel. Umgänge 6, eckig gewölbt, ober- seits mit 4—5 mehr oder weniger erhobenen, stumpfen Kielen, der letzte mit einem stärkern Kiele am Umfang, unterseits etwas mehr ge- wölbt, mit sehr feinen Spirallinien. Mündung schief zur Axe, gerundet, mit kurzem mondförmigem Ausschnitt, innen glänzend, weisslich. Mund- saum dünn, ausgebreitet, die Ränder nicht verbunden, der äussere bo-
ig geschweift, der Spindelrand abstehend, den sehr engen Nabel halb verbergend, in der Mitte etwas winklig vorgezogen. Höhe 51% — 7‘, Durchmesser 6%; — 8%,
Deckel hornartig, dünn. (Sow.)
Aufenthalt: bei Calapan auf der Philippinischen Insel Mindoro, gesammelt von Hugh Cuming.
Nach Lamarck’s Beschreibung und Delessert’s Abbildung zweifle ich nicht, dass CE. multilabris Lam. nur eine monströse Form dieser Art ist. Doch giebt Lamarck Neuholland und @uoy den Hafen Dorey auf Neuguinea als Vaterland der letztern Art an.
22
13. Cyclostoma immaculatum, (Turbo) Chemn, Die ungefleckte Kreismundschnecke,
Taf. 3. Fig. 7. Taf. 4. Fig. 7. Taf. 7. Fig, 23. 24. Taf. 16. Fig. 9.
C. testa perforata, globoso-conica, tenui, diaphana, albida, concentrice confer- tissime lineata; spira conica, acuta; anfr. 5Y, convexis, ultimo superne carinis non- nullis obsoletis, ad peripheriam carina I validiore munito, basi convexo; apertura yix obliqua, subeireulari; perist. tenui, undique late expanso, marginibus disjunctis, co- lumellari medio dilatato, umbilicum angustissimum, non peryium non occultante. — Operculum tenue, corneum.
Turbo immaculatus, Chemn. Conch. IX. P. 2. p. 57. t. 123. f. 1063. — marginellus, Gmel. 102. p. 3602. — 1aevis, Wood suppl. t. 6. f. 35.
Cyclostoma laeve, Gray in Wood suppl. p. 36.
-_ — Sow. Proc, Zool. Soc. 1843. p. 63.
_ — __Sow. Thesaurus p. 133. t. 29. f. 220 — 222.
_ immaculatum, Sow. Spec. Conch. Il. f. 124.
_ - Zool. of Beech. voy. p. 146. t. 38. f. 29.
_ maculata, Lea obs. II. p. 68. t. 23. f. 87? _ maculosa, Soul. Rev. zool. 1842. p. 101?
Gehäuse durchbohrt, kuglig-kegelförmig, dünnschalig, durchschei- nend, weisslich, mit sehr feinen, dichtstehenden Spirallinien umzogen. Gewinde kegelförmig, mit spitzem Wirbel. Umgänge 5"Y:, gewölbt, der letzte bauchig, oberseits gerundet oder mit mehreren undeutlichen Kiel- streifen, am Umfange mit einem stärkern, fadenförmig vorragenden Kiele umgeben. Mündung wenig schief zur Axe gestellt, fast kreisförmig, wenig durch den vorletzten Umgang modifizirtt. Mundsaum ziemlich breit abstehend, die Ränder nicht verbunden, der Spindelrand abstehend, den engen Nabel frei lassend, in der Mitte winklig vorgezogen. Höhe 7—8, Durchmesser 9— 10%.
Deckel dünn, hornartig. (Sow.)
Aufenthalt: auf den Philippinischen Inseln.
Diese Schnecke, welche schon von Chemnitz etwas roh abgebil- det, aber deutlich beschrieben ist (ich fügte Taf. 3. Fig. 7 die Ansicht
23
der Unterseite nach einem Exemplare hinzu, welches ich unter dem Namen C. azaolanum von Hrn. Cuming erhalten habe), variirt sehr sowohl in Hinsicht der mehr oder minder deutlichen Kiele, als auch der Färbung, indem sie auch mit einer braunen Binde oder mit braunen, wel- ligen Flecken und Striemen, oder auch gelblich, mit braunen Punkten und Striemen vorkommt. (Taf. 7. Fig. 23. 24. Taf. 16. Fig. 9.) Eine solche Varietät scheint mir auch C. maculosa Soul. und €. macu- lata Lea zu seyn.
14. Cycelostoma flavum, Brod, Die gelbe Kreis- mundschnecke.
Taf. 3. Fig. 9.10. Vergr. Fig. 11.
C. testa perforata, conico-globosa, crassa, spiraliter confertim sulcata, flava; spira conoidea, acutiuscula; anfr, 5V, convexis, ultimo ventroso; umbilico punctiformi, non pervio; apertura ovali, superne subangulata; perist. recto, obtuso, marginibus oallo anfractui penultimo adnato junctis, columellari complanato.
Cyclostoma flavum, Brod. in Proc. Zool. Soc. 1832. p. 59. — _ Müller synops p. 38. _ _ Sow. Thes. p. 109. t. 24. f. 60.
Gehäuse durchbohrt, kuglig-kegelförmig, diekschalig, mit dichten Spiralfurchen umzogen, einfarbig gelb. Gewinde breit kegelförmig, mit warzenähnlichem, glänzendem Wirbel. Umgänge 5"Y., gewölbt, der letzte bauchig, unterseits mit einem punktförmig eindringenden, nicht durchgehenden Nabelloch. Mündung oval, nach oben winklig,. innen glänzend, blassgelb. Mundsaum etwas verdickt, stumpf, die Ränder von einander entfernt, nur durch dünnen Callus verbunden, der Spindelrand etwas abgeplattet. Höhe 3%‘, Durchmesser 4.
Deckel hornartig. (Brod.)
Aufenthalt: auf der Insel Annaa, woH. Cuming sie än der Wur- zel von Palmen weit vom Meere entlegen sammelte.
24
Diese Schnecke hat ganz den Habitus, wie auch den abgeplatteter Spindelrand einer Littorina, ist aber genabelt. — Ob sie ein wahres Cyclostoma ist, scheint mir noch zweifelhaft.
15. Cyclostoma succineum, Sow. Die bernsteinfarbige Kreismundschnecke.
Taf. 3. Fig. 12. 13. Vergrössert Fig. 14.
C. testa umbilicata, conica, tenui, laevigata, pellueida, succinea; spira conica, acutiuscula; anfr. 6 convexiusculis, ultimo subtus excavato, juxta umbilicum angu- stissimum, pervium carina prominente munito; apertura ovali; perist. simplice, acuto, ad basin marginis columellaris appendice calloso, in carinam umbiliearem producto, instructo.
Cyclostoma suecineum, Sow. in Proc. Zool. Soc, 1832. p. 32. _ _ Müller synops, p. 37. _ _ Sow. Thesaur. p. 108. t. 23. f. 18. 19. _ australe, Mühlf. Anton Verz. p. 54.
Gehäuse genabelt, kegelförmig, dünnschalig, glatt, durchsichtig, bernsteinfarbig. Gewinde konisch, mit spitzlichem Wirbel.e Umgänge 6, ziemlich gewölbt, der letztere unterseits ausgehöhlt, neben dem en- sen, aber durchgehenden Nabel mit einem vorragenden Kiele versehen. Mündung oval. Mundsaum einfach, scharf, an der Basis des Spindel- randes in einen schwieligen Ansatz, welcher sich in den Nabelkiel fort- setzt, verbreitert. Höhe 2, Durchmesser 2"; .
Deckel unbekannt.
Aufenthalt: auf der Insel Opara in Polynesien, gesammelt von H. Cuming.
16. Cyclostoma haemastomum, Anton, Die blutmün- dige Kreismundschnecke. Taf. 3. Fig. 3. 4.
C. testa umbilicata, conico-globosa, solida, einerascenti-carnea; spira conica, acutiuscula, apice fulva; anfr, 5%, convexis, spiraliter confertim sulcatis (suleis 3—4
juxta suturam majoribus), ultimo ventroso, obsolete angulato, eirca umbilicum medio- crem, pervium remotius et profundius sulcato; apertura rotundato-ovali, intus sangui- nea; perist. simplice, recto, marginibus superne angulatim junetis, sinistro super um-
bilicum subdilatato-inerassato. — Opereulum testaceum, extus concavum, 5spirum. Cyclostoma haemastoma, Anton Verzeichn. p. 54. n, 1954,
Gehäuse genabelt, kuglig-kegelförmig, dickschalig, überall mit dichtstehenden Spiralfurchen umzogen, von welchen die 3—4 der Naht nächststehenden und die der Basis am Rande des Nabels viel stärker sind, graulich - fleischfarben. Gewinde kegelförmig, mit spitzlichem, horngelbem Wirbel. Umgänge 5”, gewölbt, der letzte bauchig, undeut- lich am Umfange winklig. Nabel ziemlich eng, tief, durchgehend. Mün- dung rundlich -eiförmig, innen blutroth bis kurz vor den Saum. Mund- saum einfach, gerade vorgestreckt, scharf, wenig am vorletzten Um- gange anliegend, die Ränder oben winklig verbunden, der linke über dem Nabel etwas verdickt und winklig verbreitert. Höhe 6— 7“, Durch- messer 7 — 8".
Deckel: tief eingesenkt, von Schalensubstanz, weisslich, aussen konkav, mit ungefähr 5 mässig zunehmenden Windungen.
Varietät: mit einer schmalen, kastanienbraunen Binde unter der Mitte des letzten Umganges; Mündung innen gelblich - kastanienbraun. (In der Menke’schen Sammlung.)
Aufenthalt: auf Isle de France. (Menke.)
Von Herrn Anton gütigst mitgetheilt,
17. Cyclostoma tricarinatum, (Helix) Müller. Die dreikielige Kreismundschnecke. Taf. 3. Fig. 8. Taf. 4. Fig. 16. 17.
C. testa umbilicata, globoso-conica, costis spiralibus confertiuseulis undique aspe- rata, pallide fulva; spira conoidea, plerumque decollata; anfr, 4—6 convexis, carinis 2—3 validis einetis, ultimo basi convexo, circa umbilicum infundibuliformem, intus spiraliter valde sulcatum carina acuta munito; apertura subeireulari, superne subangulata; pe- rist. undique expanso, subincrassato, marginibus junctis, ad carinas angulosis.
I. 19. 4
26
Helix triearinata, Müll. hist. verm. II. p. 84. n. 282. — Chemn. IX. P. 2. p. 85. t. 126. f. 1103. 1104.
— _ Gmel. p. 3621. n. 34.
_ _ Wood ind. t. 32. f. 125. Turbo earinatus, Born Test. p. 353. t. 13. f, 3. 4. Cyelostoma tricarinata, Lam. 6. p.144. ed. Desh. p. 355
— tricarinatum, Sow. Thes. p. 120. t.26. f. 122.
Lister t. 28. f. 26.
Gehäuse kreiselförmig, überall mit ziemlich dichtstehenden spira- len, schärfliechen Rippen umgeben, blass gelbbräunlich, undurchsichtig, wenig glänzend. Gewinde breit kegelförmig, gemeiniglich etwas abge- brochen, aber geschlossen. Umgänge 4—6, gewölbt, mit 2 —3 starken, scharfen Kielen umgeben, der letzte unterseits gewölbt, am Nabelrande mit einem scharfen Riele und einer daneben liegenden breitern Furche versehen. Nabel trichterförmig, unten sehr eng, spiralisch gefurchtt. Mündung fast kreisrund, oben kaum winklig, innen gelblich oder röthlich. Mund- saum zusammenhängend, überall ausgebreitet, etwas verdickt und zu- rückgeschlagen, an der Stelle der Kiele etwas winklig. Höhe 12 — 13, Durchmesser 14 — 16‘.
Deckel: unbekannt.
Aufenthalt: Indien (Sow.), Madagascar (Deshayes).
Der wiedergegebenen Abbildung von Chemnitz (Taf.4. Fig. 16. 17) habe ich auf Taf. 3. Fig. 8 die Ansicht der Unterseite nach einem zur Sammlung des Herrn E. Anton gehörigen Exemplare beigefügt.
IS. Cycelostoma oculus capri, (Helix) Wood. Das Ziegenange, Taf. 3. Fig. 5. 6. ©. testa umbilicata, depresso-turbinata, solida, spiraliter eonfertim striata et ca- rinis 4—5 obtusis angulata, superne fulvido- et castaneo-marmorata, infra peripheriam
zona lata nigricante, albo-articulata ornata, basi pallida; spira brevi, apice obtusius- eula; anfr, 5—-6 convexis, prope suturam planulatis; umbilico lato, perspectivo; aper-
27
tura subobliqua, fere eirculari, intus submargaritacen: perist. inerassnto, reflexo, pal- lide aurantiaco, margine anfraetum pennltimum tangente subemarginato. Helix oeulus capri, Wood index t. 32, f. 7. Cyclostoma oveulus eapri, Gray in Mus, Britt, _ —_ _ Reeve Conch. syst. t. 184. f. 11. we er — Sow. Thesaur. p. 115. t. 25. f. 96. —_ Rafflesii, Brod. et Sow. in Zool. Journ. V. p. 30. — Indieca, Desh. in Belang. Voy. p. 415. t.1. 6.4. 5. == _ Lam. ed. Desh. 28. p. 363. — Indieum, Müll. synops. p. 38. en — Philippi Abbild. I. 5. p. 103. t.1. f.2,! Gehäuse niedergedrückt - kreiselförmig, dickschalig, überall mit dichtstehenden , feinen Spirallinien und 4—5 vorragenden, stumpfen Kie- len umzogen, oberseits bräunlichgelb, kastanienbraun marmorirt, unter der Mitte des letzten Umganges mit einer schwarzbraunen, weisslich- gegliederten Binde umgeben, unterseits weisslich. Gewinde sehr kurz, mit stumpflichem Wirbel. Umgänge 5—6, gewölbt, neben der Naht ab- geplattet. Nabel weit, durchgehend, mit einigen stärkern Spiralfurchen umgeben. Mündung wenig schief zur Axe, ziemlich kreisrund, innen bläulich schimmernd. Mundsaum verdickt, etwas zurückgeschlagen, blass orangefarbig, an der den vorletzten Umgang berührenden Stelle etwas ausgerandet. Höhe 12 — 15, Durchmesser 22 — 26, Deckel: unbekannt. Aufenthalt: auf Java und Sumatra; auch nach Deshayes auf der Insel Elephanta bei Bombay. — Das abgebildete Exemplar meiner Sammlung hat Herr Oberst Winter von Java mitgebracht.
19. Cyclostoma volvulus, (Helix) Müller. Die Wir- bel- Kreismundschnecke, Taf. 3. Fig. 1. 2.
C. testa umbilicata, conico-globosa, solida, laevigata, fulvescente, castaneo-va- riegata; spira conoidea, obtusa; anfr, 5 rotundatis, ultimo obsolete angulato; umbilico 4 E2
28
infundibuliformi, pervio; apertura subeireulari; perist, albido, duplieato, interno incras- sato, longe porrecto, externo reflexo.
Helix volvulus, Müll. hist. verm. II. p. 82. n. 280, > _ Born Test. p. 379. t. 14. f. 23. 24.
Cyclostoma volvulus, Sow. Thesaur. p. 121. t.26. f. 126. Nec Lam. _ — var. Grat. in Act. Bord. XI. p. 435. t. 3. f.1. _ laevigatum, Voigt in Uebers, v. Cuvier III. p. 178.
Cyclophorus volvulus, Montf. II. p. 291. t. 73?
Cyclophora volvula, Swains. Malacology p. 336?
Lituus Martyn figures of non described shells t. 27.
Lister t. 50. £. 48.
Gehäuse kuglig-kegelförmig, diekschalig, ganz glatt, im frischen Zustande bräunlichgelb, kastanienbraun marmorirt und mit einer dunkeln Binde am Umfange. Gewinde kegelförmig erhoben, mit stumpfem Wir- bel. Umgänge 5, gewölbt, stark von einander abgesetzt, der letzte am Umfange undeutlich winklig, so wie auch am Rande des ziemlich eng trichterförmigen, kaum durchgehenden Nabels. Mündung fast scheitel- recht, ziemlich kreisrund, innen weisslich. Mundsaum doppelt, der in- nere stark verdiekt, ziemlich lang vorgestreckt, der äussere unregel- mässig abstehend. Höhe 14— 16, Durchmesser 18 — 21.
Deckel horuartig, enggewunden (nach Sowerby’s Abbildung).
Aufenthalt: auf Pulo Condore nach Martyn und Sowerby.
Das abgebildete, sehr grosse, aber entfärbte Exemplar ist aus der Sammlung des Herrn E. Anton*). — Die Abbildung von Montfort passt ziemlich; dem Texte nach soll aber sein Cyclophorus volvu- lus aus dem Nile seyn.
20, Cyclostoma involvulus, (Helix) Müller. Die platte Kreismundschnecke.
Taf. 4. Fig. 3. 4. Taf. 8. Fig. 10—12.
Ü. testa umbilicata, turbinato-depressa, solida, superne costis spiralibus, obtuse
“) Fig. 1 ist nach Sowerby’s Abbildung kolorirt worden.
29
elevatis, subconfertis munita, pallide fulvida, castaneo-marmorata; spira brevi, sub- acuminata; anfr. 5 convexis, ultimo lato, medio fascia pallida, infra peripheriam fascia lata, nigricante, albido-conspersa ornato, basi convexa albido; umbilico mediocri, pervio; apertura subeireulari, superne obsolete angulata, intus aurantiaca; perist. subduplicato, interno continuo, recto, subincrassato, igneo, externo reflexo, pal- lidiore,
Helix involvulus, Müll. hist. verm. TI. p. 84. n. 281. — volvulus, Wood ind. t. 32. f. 7.
Turbo volvulus, Chemn. IX. P. 2, p. 57. t. 123. f, 1066.
Cyclostoma volvulus, Lam. 2. p. 143. ed. Desh. p. 353. = En Desh. in Enc. meth. II. p. 39. n. 2. — involvulus, Gray in Mus. Britt. _ _ Benson in Zool. Journ, V. p. 462. _ _ Sow. Thesaur. p. 119, 1.26. f. 114 — 116.
Cyelophora involvula, Swains. Malacology p. 336.
Seba Thes. II. t. 40. £. 18. 19.
Lister t. 75. f. 75.!
Gehäuse niedergedrückt-kreiselförmig, dickschalig, oberseits mit ziemlich gedrängt-stehenden, stumpfen, wenig erhabenen Spiralleisten umzogen, braungelblich, kastanienbraun gefleckt und marmorirt. Ge- winde kurz, ziemlich zugespitzt. Umgänge 5, gewölbt, der letzte breit, am Umfange mit einer schmalen weisslichen und dicht unter dieser mit einer breiten, weiss betropften schwärzlichen Binde geziert, unterseits ziemlich gewölbt, weisslich. Nabel von mittlerer Weite, kegelförmig, durchgehend. Mündung fast kreisrund, oben undeutlich winklig, innen orangefarbig. Mundsaum in der Regel doppelt (seltner, wie z. B. auf unsrer Abbildung und in Sow. Thes. t. 26. f. 116 einfach), der innere zusammenhängend, kurz und gerade vorgestreckt, feuerroth, der äus- sere etwas verdickt, kurz abstehend, etwas blasser gefärbt. Höhe 10, Durchmesser 17‘,
Thier: Fuss mit einer länglich-eiförmigen, nach hinten etwas zu- gespitzten Scheibe; Spitzen der Fühler durchscheinend, nicht aufgetrie- ben. Saum des Mantels glatt, nicht gekerbt. (Benson.)
Deckel: hornartig, enggewunden.
50
Aufenthalt: in Ostindien häufig: Sierigully, Bahar, Patharghata an Felsen. (Benson.)
Varietät? Taf. 8& Fig. 10— 12. — Ein Exemplar in der Samm- lung des Hrn. Dr. Dunker unterscheidet sich von der Hauptform durch deutlichere Spiralleisten auf der Oberseite, zwischen welchen sehr ge- drängte, feine Spirallinien sich befinden. Die Zeichnung gleicht ganz der in Sow. Thes. t. 27, f. 142 abgebildeten Varietät von C. canalife- rum, die Schale ist nämlich oberseits fast einfarbig bräunlichgeib, nur mit einer Binde von kastanienbraunen Flecken dicht an der Naht, von der Mitte an nach unten viel dunkler, nur um den Nabel allmälig wie- der bleicher werdend. Mündung bleichröthlich. Höhe 8, Durchmes- ser 14. — Vielleicht dürfte diese Form als eigne Art unterschieden
werden.
21. Cycelostoma pernobile Gould. Die edle Kreis- mundschnecke.
Taf. 3. Fig. 15.
C. testa depresso-conica, apice acuta, late umbilicata; anfr. 6 subdepressis, striis incrementi inconspieuis et striis volventibus rugulosis, ultimo carina costali albida cineto; apertura magna, intus coerulescente, labro crasso, expanso, vivide sanguineo: superne coloribus piceis et lutescentibus varie nubeeulata; infra albida, lineis piceis volventibus interrupta. (Gould.)
Cyelostoma pernobilis, Gould in Boston Journ. 1844. p. 458. t.24, f. 11.
Gehäuse: niedergedrückt-kegelförmig mit spitzem Wirbel. Um- gänge 6, schnell zunehmend und in ein pyramidales Gewinde aufstei- gend, neben der Naht niedergedrückt. In der Jugend sind die Windun- gen scharf gekielt, aber bei vollendetem Wachsthume ist der letzte Um- gang gerundet und mit einer stumpfen, weisslichen Leiste umgeben. Die Oberfläche ist etwas runzelig durch ziemlich deutliche Anwachs- streifen und gröbere Spirallinien. Die vorherrschende Farbe oberseits ist dunkelbraun, mit gelblichen Flecken von verschiedener Grösse und Gestalt, welche auf den letzten Umgängen in strahliche Ziekzackreihen
31
geordnet sind. Ein breiter Raum rings um den breiten und tiefen Nabel ist hell strohgelb. Mündung weit, etwas breiter als hoch, innen bläu- lich. Mundsaum mässig umgeschlagen, gerundet, schön karmin- oder glänzend kirschroth, die Ränder nicht zusammenhängend, aber am vor- letzten Umgange durch rothen Callus verbunden. Höhe 1, Durch- messer 2 (Gould.)
Deckel unbekannt. Aufenthalt: in der Provinz Tavoy in Brittisch Burmah.
Ich gebe eine treue Kopie der Gouldscehen Abbildung, weil ich darin den Typus der folgenden, bisher noch nicht mit Bestimmtheit er- kannten Art zu finden glaube. Ich bemerke noch, dass die von Gould gegebene obere Ansicht sehr genau mit der Fig. 1064 von Chemnitz übereinstimmt.
22. Cyclostoma aurantiacum, (Annularia) Schum. Die orangefarbige Kreismundschnecke. te) ©
Taf. 4. Fig. 8.9. Taf. 23. Fig. 4. 5.
Turbo volvulus var., Chemn. IX. P. 2. p. 58. t. 123. f. 1064. 65.
Helix volvulus y, Müll. hist. verm. II. p. 83.
Annnllaria aurantiaca, Schumacher essai d’un nouv. systeme etc. p- 196.
Chemnitz hat diese ausgezeichnete Art mit €. volvulus Müll, zusammengeworfen und erwähnt in der Beschreibung nur, dass inson- derheit bei grössern (also ;bei der abgebildeten Art) mitten auf der er- sten Windung eine scharfe Kante stehe. — Schumacher bezeichnet die Fig. 1064. 65 zuerst mit dem Namen Aunnularia aurantiaca (den Namen ECycelostoma braucht er für Turbo clathrus L.), welcher Name der Art bleiben muss. (Vgl. später die Beschreibung von Taf. 23. Fig. 4. 5. nach Nr. 180.)
32
23. Cyelostoma obsoletum, Lamarck. Die mattge- streifte Kreismundschnecke.
Taf. 4. Fig. 14. 15. @) Taf. 5. Fig. 8. 9.
©. testa umbilicata, turbinata, solidula, superne concentrice obsolete striata, ni- tidula, ceinerea, fasciis coeruleo-fuseis variis ornata; spira conica, acutiuseula; anfr. 6 convexis, ultimo eirca umbilicum infundibuliformem spiraliter profunde sulcato; aper- tura ovali, intus livido-castanea; perist. simplice, albo, late expanso, callo margines jungente emarginatione semilunari subinterrupto.
Cyclostoma obsoleta, Lam. 7. p. 144. ed. Desh. p. 355.
= _ Delessert recueil. t. 29. f. 11.
— obsoletum, Reeve Conch. syst. t. 183. f. 4
_ = Sow. Thesaur. p. 121. t.26. f. 124. 125.
— Madagascariense, Griff. Cuvier t. 28, f. 4. Cycelophora Madagascariensis, Swains. Malacology p. 336. Turbo ligatus, Chemn. IX. P. 2. p.60. t. 123. f. 1073. 74?
Gehäuse kreiselförmig, ziemlich festschalig, oberhalb längsge- streift und mit dichtstehenden , undeutlich eingedrückten Spirallinien um- zogen, matt glänzend, graulich mit gelben Wolken und braunblauen Binden. Gewinde breit kegelförmig, mit spitzlichem Wirbel. Umgänge 6, gewölbt, stark absetzend, der letzte unterseits mit gedrängten Spi- ralfurchen in den trichterförmigen, tiefen Nabel hinabsteigend. Mündung wenig schief zur Axe, rundlich -eiförmig, innen dunkel-kastanienbraun mit bläulichem Schimmer. Mundsaum breit umgeschlagen, weiss, die Ränder genähert und durch einen mondförmig ausgerandeten Callus ver- burden. Höhe 11, Durchmesser 15‘.
Deckel: unbekannt.
Aufenthalt: auf Madagascar.
Varietät: dickschalig, fast trochusförmig, mit glatter Epidermis; Gewinde kurz, spitz; Windungen konvex, die letzte oberseits mit Punk- ten und Flecken, unterseits mit Binden verziert. Mundsaum sehr ver- dickt, weiss, zurückgeschlagen. Höhe 20, Durchmesser 30 Millim.
Cyclostoma obsoleta var., Grat. in Act. Bord. XI. p. 443. t.3. £. 17.
33
Ob diese Schnecke wirklich als Varietät hierher gehört, wage ich nicht zu bestimmen. Die auf Taf. 5. Fig. s. 9 dargestellte Schnecke ist unzweifelhaft C. obsoleta Lam. Die Fig. 1073 u. 74 von Chemnitz (auf Taf. 4. Fig. 14. 15 wiedergegeben) werden von Chemnitz selbst und von Lamarck mit €. ligatum zusammengeworfen, scheinen aber hierher zu gehören, da Chemnitz ausdrücklich sagt: die zirkelrunde Mundöffnung wird von einem Saume umgeben.
24. Cyclostoma ligatum, (Nerita) Müller. Die gebin- dete Kreismundschnecke.
Taf. 4. f. 12. 13. Taf. 8. Fig. 3. 4.
C. testa umbilicata, turbinata, solidiuscula, striis longitudinalibus et concentricis obsolete reticulata, nitidula, fulvescenti-carnea, faseiis angustis coerulescenti-fuseis varie cingulata; spira conica, apice obtusiuscula, einerea; anfr. 5 convexis, ultimo circa umbilicum angustum, vix pervium distinetius sulcato; apertura subeirculari, in- tus aurantiaca, fasciis pellucentibus; perist. continuo, recto, superne subangulato,
margine subincrassato.
Nerita ligata, Müll. hist, verm. II. p. 181. n. 368. Turbo ligatus, Chemn. IX. P. 2. p. 60. t. 123. f. 1071. 72. Cyclostoma ligata, Lam. 21. p. 147. ed. Desh. 20. p. 359.
_ ligatum, Sow. Thesaur. p. 98. t. 23. f. 24.
= _ Potiez et Mich. gal. de Douai p. 234. t. 23.
f. 23. 24.2
- _ Pfr. in Malak. Zeitschr. 1846. Febr. p. 31.
Cyclophora ligata, Swains. Malacology p. 336.
Gehäuse kreiselförmig, ziemlich festschalig, durch Längs- und Auerlinien sehr undeutlich gegittert, matt glänzend, gelblich fleischfar- big, mit schmalen, hell chokoladefarbigen Binden von verschiedener Anzahl umwunden. Gewinde kegelförmig, mit stumpflichem, aschgrauem Wirbel. Umgänge 5, gewölbt, der letzte stielrund, um dey sehr engen, kaum durchgehenden Nabel deutlicher konzentrisch gefureht. Mündung fast kreisförmig, oben etwas winklig, innen bräunlich - orangefarbig, mit
I. 19. b)
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durebschimmernden Binden. Mundsaum zusammenhängend, gerade vor- gestreckt, oben winklig, der Spindelrand sehr kurz am vorletzten Um- gange anliegend, nach unten etwas verdickt. Höhe 9, Durchmes- ser 1042.
Deckel: unbekannt.
Aufenthalt: Südafrika und Madagascar.
Die Beschreibung ist von Exemplaren entnommen, welche mit Mül- ler’s Diagnose möglichst genau übereinstimmen, und deren eins auf Taf.8. Fig. 3. 4 abgebildet ist. — Die Abbildung und Beschreibung von Chemnitz sind ungenügend; doch scheint die angeführte und Taf. 4. Fig. 12. 13 wiedergegebene Figur hierher zu gehören. — Es scheint mir, dass C. affine Sow. Thes. p.98. t. 23. f. 25. 26 durch Uebergänge mit ligatum verbunden ist. — Alle Zitate für diese Art bleiben vorläufig zweifelhaft, da dieselbe selbst noch nicht ins Klare gebracht ist.
25. Cyclostoma labeo, (Nerita) Müller. Die grosslip- pige Kreismundschnecke.
Taf. 4. Fig. 1.2. Taf. 9. Fig. 20.
C. testa umbilicata, oblongo-turrita, obtusa, lineis elevatis longitudinalibus et spiralibus minute decussata, tenuiuscula, einerascenti-rubente, punctis fulvis seriatim conspersa; anfr. 5—6 convexis, ultimo basi distinetius spiraliter striato; umbilico an- gusto, magis minusve pervio; apertura verticali, oblongato-rotunda, intus fusca; pe- rist. late expanso, continuo, margine columellari anfractum penultimum tangente.
Nerita labeo, Müll. hist verm. II. p. 180. n. 367. Turbo Lincina, Born test. p. 355. t. 13. f. 5. 6. — magna, Chemn. IX, P. 2. p. 56. t. 123. f. 1061. 62. — labeo, Gmel. p. 3605. n. 73. — _ Dillw. catal. t. 2, p- 865. n. 118. — dubius, Gmel, p. 3606. n. 75. Cyclostoma labeo, Lam. 9, p. 145. ed. Desh. p. 36. _ _ Encycl. meth, t. 461. f. 4,
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Cyclostoma labeo, Desh. in Enc, meth, IL p, 40. n. 5. = _ Wood ind. t. 32. f, 120, _ _ Sow. Thesaur. p. 146. t. 28. f. 165. Brown Jamaic. p. 401, t. 40. f. 5—7. Lister t. 25. f. 23. Klein meth. ostrac. $. 161. Sp. 1. p. 55. Davila catal. rais. n. 997. p. 445.
Gehäuse genabelt, länglich-thurmförmig, abgestumpft, ziemlich festschalig, mit erhobenen Linien sehr fein gegittert, blaugrau, ins Röth- liche spielend, mit unregelmässig reihenweise gestellten röthlichen Punk- ten besprengt. Umgänge 5—6, gewölbt, durch eine ziemlich tiefe, weissliche , sehr fein gekerbte Naht getrennt, der letzte nach vorn un- merklich abgelöst, um den engen, mehr oder minder tief eindringenden Nabel deutlicher spiralisch gestreift. Mündung etwas länglich - kreisrund, innen gleichgefärbt. Mundsaum zusammenhängend, oben winklig, ringsum flach ausgebreitet, rothbraun, nach aussen heller. Länge 19, Durch- messer 10,
Deckel: unbekannt.
Aufenthalt: auf der Insel Jamaica.
Mein Exemplar, von welchem Taf. 9. Fig. 20 die Basalansicht dar- gestellt ist, scheint zu beweisen, dass €. evolutum Reeve t. 185. f. 18 (C. subasperum Sow. Thes. t. 28. f. 159) schwerlich als Art konstant zu trennen ist, indem jenes fast in der Mitte zwischen beiden Formen steht.
26. Cyelostoma helicinum, (Turbo) Chemnitz. Die helixähnliche Kreismundschnecke.
Taf. 4. Fig. 5. 6. C. testa umbilicata, variegata ex fusco, anfractibus rotundatis, ore rotundo, basi alba. Forma Helieis, sed apertura Turbinis. Turbo belicinus, Chemn. IX. P. 2. p. 59. t, 123, f. 1067. 68. — helicoides, Gmel, 103. 5*
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Cyclostoma papua, Quoy et Gaim. Astrol. II. p. 185. t. 12. f. 23 — 26:? _ —_ Lam. ed. Desh. 35. p. 369.? —_ Pfr. krit. Regist. zu Chemnitz p. 85, —_ spiraculum. var., Sow. Thesaur. t. 31. f. 273.%
Seba Thesaurus III. t. 40. f. 15?
„Diese Conchylie gleichet, völlig einer Schnirkelschnecke. Ihre ge- rundete und gewölbte Basis ist weiss. Die Oberfläche der Schale wird durch bräunliche Zikzakflecken ganz bunt gemacht. Der weisse offene Nabel ist tief, weit und trichterförmig. Die runde Mundöffnung wird von einem kleinen Saum eingefasst.“
Diese Schnecke ist mir noch nicht ganz klar geworden. Nach der Abbildung zu urtheilen muss sie mit C. papua @uoy sehr nahe ver- wandt, wo nicht identisch seyn, so wie auch die oben angeführte Figur inSow. Thes. ihr sehr ähnlich seyn mag. Aber ich möchte aus Chem- nitz’s Worten schliessen, dass er nicht eine zu der Gruppe der plan- orbisförmigen gehörige Schnecke vor sich gehabt habe, und da die Pro- filansicht fehlt, so muss ich mich auf die Originalbeschreibung be- schränken. (Vgl. später die Beschreibung von Taf. 22. Fig. 4. 5.)
27. Cyelostoma foliaceum, (Turbo) Chemnitz. Die blättrige Kreismundschnecke.
Taf. 4 Fig. 10. 11.
©. testa trochiformi, alba et rosea, umbilicata, rugis foliaceis corrugata et obsita, ore rotundo.
Turbo foliaceus, Chemn. IX. P, 2. p. 59. t. 123. f. 1059. 1970. = — Gmel. 104.
„Der Bau dieser äusserst seltnen, vortrefflichen Schnecke ist krei- selförmig und bestehet aus 6 Stockwerken. Der Schalengrund ist so weiss, wie der weisseste Alabaster, er wird aber durch die angenehmste rosenrothe Farbenmischung ungemein verschönert und veredelt. Auf dem ersten grössten Umlaufe siehet man lauter stark erhobene, krause, blät-
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tericht, länglicht und flammicht herablaufende Runzeln. Die Mundöffnung ist zirkelrund, und wird von einem kleinen weissen Saume eingefasset und umgeben. Die Grundfläche hat in ihrer Mitte einen weiten und tie- fen Nabel. (In der Spenglerschen Sammlung. )“
Ueber diese merkwürdige Schrecke kanı, ich nur die Vermuthung aufstellen, dass sie ein noch unvollen!e. © Exemplar der folgenden Art seyn kann, bei welchem der Nabelumschlag des Spindelraudes sich noch gar nicht gebildet hat, dagegen die Längsfalten des letzten Umganges ungewöhnlich stark entwickelt sind.
25. Cyelostoma naticoides, Recluz. Die naticaähn- liche Kreismundsehnecke.
Taf. 5. Fig. 1-4.
C. testa umbilicata, conoideo-globosa, cerassa, roseo-albida; spira conoidea, ob- tusiuscula; anfr. 512 convexis, superioribus subtiliter deeussatis, ultimo longitudinali- ter confertim rugato, plieis obsoletis spiralibus clathrato; apertura ovali, intus vitel- lina; perist. inerassato, subreflexo, marginibus callo crasso albido angulatim junetis, columellari in laminam crassiusculam, fornicatam, in adultis umbilicum fere omnino claudentem dilatato. — Operculum erassum, testaceum, superne angulatum, anfr. 4 rapide accrescentibus.
Cyclostoma naticoides, Recluz in Revue zool. 1843. p. 3. _ _ Guerin mag. 1843. t. 73. _ Naticoide, Sow. Thesaur. p. 117. t. 26. f, 108. 109. Gehäuse genabelt, konoidal-kuglig, diekschalig und fest, etwas glänzend, weisslich ins Rosenrothe spielend. Gewinde kurz kegelför- mig, mit stumpflichem Wirbel. Umgänge 5%, gewölbt, rasch zuneh- mend, die oberen deutlich und fein gegittert, der letzte bauchig, mit nahe stehenden erhobenen Längsfalten und urregelmässigen, theils spi- ralisch, theils schief laufenden Querfalten besetzt. Mündung oval, in- nen dottergelb. Mundsaum verdickt, etwas zurückgeschlagen, die Rän- der oben im Winkel durch einen dicken, wulstartigen Callus vereinigt, von welchem eine breite, dicke, gewölbte, zurückgeschlagene Platte
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ausgeht, welche den Nabel fast völlig verschliesst. (Bei jüngeren Exem- plaren sind die Ränder des Mundsaumes nicht verbunden, doch schlägt sich schon eine dünne Platte über den Nabel zurück und bedeckt den- selben zur Hälfte.) Höhe 17 — 18“, Durchmesser 20 — 22.
Deckel: tief eingesenkt, von Schalensubstanz , weiss, nach aus- sen ein wenig convex, nach oben winklig zugespitzt, mit 4 schr rasch zunehmenden Windungen.
Aufenthalt: im Innern der Insel Socotora.
Vgl. die Bemerkung zur vorigen Art. — Das abgebildete, schöne Exemplar gehört zur Sammlung des Hrn. Dr. Philippi.
29. Cyelostoma clathratulum, Reeluz. Die feinge- gitterte Kreismundschnecke.
Taf. 5. Fig. 5—7
©. testa umbilicata, conoideo-globosa, crassiuscula, superne lineis confertis, ele- vatis longitudinalibus et spiralibus regulariter clathratula, fuscescenti-carnea, saepe lineis fuscis, angustis superno cingulata; spira conoidea, obtusiuscula; anfr. 5 con- vexis, supremis basi nigro-marginatis, ultimo infra medium laevigato; umbilico an- gusto, pervio; apertura oblique ovali, superne angulata, intus vitellina; perist. recto, subincrassato, marginibus subcontiguis, callo continuo angulatim junetis, columellari vix reflexiusculo.. — Operculum testaceum, paucispirum.
Cyelostoma vlathratula, Recluz in Revue Zool. 1843. p. 3: = _ Guerin mag. 1843. t. 74. _ clathratulum, Sow. Thesaur. p. 97. t. 23. f. 15. 16. Gehäuse genabelt, konoidal-kuglig, ziemlich dickschalig, ober- seits mit gedrängt stehenden, erhobenen Längs- und Spirallinien deut- lich und fein gegittert, bräunlich-fleischfarben, einfarbig oder oberseits mit vielen schmalen, chocoladebraunen Binden umgeben. Gewinde kurz kegelförmig, mit stumpflichem, glänzendem, hornfarbigem Wirbel. Um- gänge 5, ziemlich gewölbt, die oberen über der Naht schwarz gesäumt, der letzte bauchig, unterseits von der Mitte an glatt. Nabel eng, tief, durchgehend. Mündung schief eiförmig, innen dottergelb, nach oben
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etwas winklig. Mundsaum fast zusammenhängend, den vorletzten Um- gang nur kurz berührend, die Ränder nahe zu einander neigend, durch Callus verbunden, der rechte gerade vorgestreckt, etwas verdickt, der Spindelrand sehr kurz zurückgeschlagen. Höhe 9% Durchmesser 11.
Deckel: tief eingesenkt, von Schalensubstanz, mit wenigen Um- gängen, wie bei C. naticoides.
Aufenthalt: auf der Insel Socotora (Recluz), in Yemen in Ara- bien (Sowerby).
30. Cycelostoma fulvescens, Sowerby, Die löwenfar- bige Kreismundschnecke,
Taf. 5. Fig. 10. 11.
C. testa umbilicata, globoso-conien, tenuiuscula, lineis elevatis, spiralibus, con- fertis undique aequaliter sculpta, fusco-fulvescente; spira conica, apice acutiuscula; anfr. 5%2 convexis, ultimo medio subangulato; umbilico angusto, pervio; apertura
ovali, intus castanea; perist. simplice, pallido, breviter expanso, marginibus fere contiguis,
Cyclostoma fulvescens, Sow. in Proc. Zool. Soc 1843. p. 63. er. _ Sow. Thesaur. p. 99. t. 25, f. 79, 80.
Gehäuse genabelt, kegelförmig - gedrückt - kuglig, ziemlich dünn- schalig, überall mit dichtstehenden, hin und wieder etwas wellenförmi- gen erhobenen Spirallinien umzogen, schmutziggelb - und rothbraun schattirt. Gewinde kegelförmig erhoben ,mitspitzlichem Wirbel. Um- gänge 5", gewölbt, stark absetzend, der letzte in der Mitte kaum be- merkbar winklig. Nabel ziemlich eng, tief, durchgehend. Mündung oval-rundlich, innen kastanienbraun. Mundsaum einfach, kurz zurück- gebogen, blassgelblich, die Ränder einander sehr genähert, aber nicht verbunden. Höhe 8, Durchmesser 11,
Deckel: unbekannt.
Aufenthalt: auf der Insel Madagascar,
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31. Cyclostoma punectatum, Grat. Die punktirte Kreis- mundschnecke.
Taf. 5. Fig. 12. 18.
C. testa umbilicata, depresso-turbinata, tenuiuscula, sublaevigata, pallide lutes- centi-cornea, punetis et maculis sagittiformibus seriatis, castaneis ornata; spira brevi, apice acutiuscula, nigricante; anfr 5 convexis, superioribus saepe undulato -strigatis, ultimo ad peripheriam subangulato et fascia saturate castanea, utrinque denticulata ornato; umbilico angusto, pervio; apertura eirculari, intus albida; perist. undique bre- viter expanso-reflexo, marginibus callo junctis.
Cyclostoma punctata, Grat. in Act. Bord. XI. p. 440. t. 3. f. 10. _ irroratum, Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 61. _ _ Sow. Thesaur. p. 123. t. 127. f. 134. 135. Gehäuse genabelt, niedergedrückt - kreiselförmig, ziemlich dünn- schalig, fast glatt, nur mit feinen, schrägen, dichtstehenden Anwachs- streifen, blass gelblich-hornfarben, mit reihenweise gestellten kastanien- braunen Punkten oder pfeilförmigen Flecken. Gewinde breit kegelför- mig, mit spitzlichem Wirbel. Umgänge 5, die obersten schwärzlich, die folgenden meist mit braunen, wellenförmigen Längsstriemen gezeichnet, der letzte am Umfange etwas winklig und mit einer dunkel kastanien- braunen, an beiden Seiten sägeförmig gezähnelten Binde umgeben, ne- ben dem ziemlich engen, durchgehenden Nabel meist etwas zusammen- gedrückt. Mündung ziemlich kreisrund, innen glänzend, bläulichweiss. Mundsaum weiss, ringsum kurz ausgebreitet und zurückgeschlagen, die beiden Ränder ziemlich genähert und durch Callus verbunden. Höhe 8 — 10, Durchmesser 11 — 14. Deckel: unbekannt. Aufenthalt: auf Ceylon nach Grateloup, in China nach So- werby.
32. Cycelostoma eanaliferum. Sowerby. Die canal- nähtige Kreismundschnecke. Taf. 5. Fig. 14— 16. C. testa umbilicata, depresso-turbinata, solida, striis spiralibus confertis undique
4
senlpta, earinisque 7—8 obtusis superne munita, castanea, albo-maculata, juxta si- turam profunde ineisam, canalieulatam maenlis majoribus albis articulata; spira brevi- ter elevata, obtusiuscula; anfr. 5 convexis, ultimo subsoluto, infra faseciam albam pe- riphericam wnicolore castaneo, basi pallido; umbilico medioeri, pervio; apertura par- vula, eireulari, intus nitide albida; perist. inerassato, breviter reflexo, continuo, mar- gine sinistro in laminam liberam subsemieircularem expanso. — Operceulum corneum,
arctispirum, extus concayum.
Cyclostoma canaliferum Sow. in Proc. Zool. Soc. 1842, Jun. p. SI. — _ Sow. Spec. Conch. f. 195. 196, _ Sow. Thesaur, p, 115. t. 27, f, 140— 42,
Gehäuse genabelt, niedergedrückt -kreiselförmig, dickschalig, überall mit dichtstehenden, feinen Spirallinien umzogen, oberseits mit 7—8 stumpfen, wenig erhobenen Kielen versehen, kastanienbraun, weiss ge- fleckt und geflammt, an der tief eingeschnittenen, gegen die Mündung hin rinnenförmigen Naht mit grössern weisslichen Flecken geziert. Ge- winde wenig erhoben, mit stumpflichem, schwärzlichem Wirbel. Um- gänge 5, gewölbt und kantig, der letzte vorn etwas gelöst, auf dem Rücken scharf gekielt, am Umfange mit einer schmalen weissen Binde umgeben, unterhalb dieser einfarbig kastanienbraun und um den mittel- grossen, durchgehenden Nabel bleicher, braungelb. Mündung etwas schief zur Axe, kreisrund, innen glänzend bläulichweiss. Mundsaum doppelt, der innere zusammenhängend, gerade vorgestreckt, der äus- sere verdickt, abstehend, an der linken Seite über dem Nabel mit einer halbkreisförmigen, frei vorragenden, breiten Platte versehen. Höhe 9%“. Durchmesser 13,
Deckel kaum eingesenkt, dünn, hornartig, enggewunden, nach aussen concav, nach innen glänzend, mit einer warzenähnlichen Erhö- hung in der Mitte.
Aufenthalt: auf der Insel Luzon. In der Provinz Tayabas ge- sammelt von H. Cuming. I. 19. 6
42
33. Cyclostoma Philippinarum Sow. Die Philippi- nische Kreismundsehnecke.
Taf. 5. Fig. 17.18, Taf. 13. Fig. 32—34.
C. testa perforata, conica, solida, costis spiralibus confertis superne sculpta, fulvida, castaneo maculata et strigata, fasciis 2 albis, rufo-articulatis ad suturam et peripheriam ornata; spira conica, acutiuscula; anfr. 6 vix convexiusculis, ultimo ob- tuse angulato, basi subplanulato, suhblaevigato; apertura ovali, intus albida; perist. recto, subincrassato, marginibus distantibus, callo junctis, columellari medio extror- sum dilatato.
Cycelostoma Philippinarum a et b. Sow. in Proc. Zool, Soc. 1842, p- 83. — _ Sow. Spec. Conch. II. f. 180— 183? _ == Sow. Thesaur. p.125. £.29. f. 206.
Gehäuse durchbohrt, kegelförmig, diekschalig, oberhalb mit dicht stehenden, stumpflichen Spiralrippen besetzt, braungelb, mit kastanien- braunen Flecken und Striemen und mit 2 weissen, braunroth gefleckten Binden, von welchen eine an der flachen Naht, die andere am Umfange des letzten Umganges verlauft. Gewinde erhoben, kegelförmig, mit spitzlichem, hellhornfarbigem Wirbel. Windungen 6, fast flach, die letzte stumpfwinklig, unterseits ziemlich abgeplattet, fast glatt, nur mit sehr feinen Spirallinien. Nabel punktförmig, nicht durchgehend. Mün- dung diagonal zur Axe, eiförmig, innen weisslich. Mundsaum weiss, gerade vorgestreckt, innen etwas verdickt, die Ränder weit von einan- der abstehend, durch weissen Callus verbunden, der Spindelrand in der Mitte nach aussen etwas verbreitert. Höhe 4". Durchmesser 5.
Deckel dünn, hornartig, glatt. Aufenthalt: auf den Philippinischen Inseln Mindoro und Negros. Nur die abgebildeten Formen können den von Sowerby ertheil-
ten Namen behalten, da die übrigen in den Proceedings beschriebenen
und im Thesaurus t. 29. f. 205 und 207 abgebildeten gewiss zu €. zebra Grat. gehören.
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34. Cyclostoma Lineina (Turbo) Linn. Die Lineina- Kreismundschnecke, Taf. 6. Fig. Tl. 2.
C. testa perforata, ovato-conoidea, decollata, striis argute elevatis Iongitudinalibus et spiralibus confertim deenssata, tenuiuseula. carner vel albida, sutura nrofunda; anfr. 4 teretibus, ultimo minus oblique descendente; apertura subeireulari, majuscula; perist. duplice, interno simplice, vix porrecto, externo late expanso, limbum subexca- vatum, radiatum, margine dentieulatum, ad ‚ventrem anfractus penultimi subexeisum formante.
Turbo Lincina Linn. syst. ed. XII. N. 639. p. 1239. er _ Gmel. p. 3605. N. 71. — — Dillw. cat. II. p. 864. N. 117. Nerita lieinia Müll. hist. verm. Il. p. 178. N. 364? Cyclostoma Lineina Lam. ed. Desh. 32. p. 368, _ Lincinum Sow. Thesaur. p. 140. t. 28, f. 148.
Gehäuse durchbohrt, oval- kegelförmig, an der Spitze abgestossen, dünnschalig, mit diehtstehenden, scharf erhobenen Längs- und Spiral- rippchen fein gegittert, weisslich oder bräunlich-fleischfarben. Naht tief, rinnenförmig. Windungen 4, stielrund, stark abgesetzt, die letzte weniger schief herabsteigend, als die übrigen, um den engen, nicht durchgehenden Nabel stärker spiralisch gerieft. Mündung vertikal, ziem- lich gross, fast kreisrund. Mundsaum doppelt, der innere zusammen- hängend, geradeaus kaum hervorragend, der äussere einen breiten, recht- winklig abstehenden, etwas ausgehöhlten, strahlig gestreiften, gezäh- nelten Saum bildend, der nach oben winklig vorgezogen, dann an der Berührungsfläche mit dem vorletzten Umgange ausgeschnitten und links wieder winklig verbreitert vorgezogen ist. Länge 8— 10. Durch- messer Al» — 5",
Deckel: nicht eingesenkt, von Schalensubstanz, weiss, aussen eoncav, mit 4—5 Windungen, deren Ränder scharf erhoben sind.
Aufenthalt: auf Jamaica.
Ich nehme mit Sowerby die dargestellte Art als C. Lincina L. an,
6*
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obwohl sich diese unter den verwandten schwerlich mit Sicherheit dürfte ermitteln lassen. Alle Zitate sind mehr oder weniger unsicher.
35, Cyclostoma lima Adams. Die feilenartige Kreis- mundschnecke,
Taf. 6. Fig. 3—6.
©. testa anguste umbilicata, oblongo-terbinata, apice truncata, lineis elevatis lon- gitudinalibus et spiralibus anguste retieulata, purpurascenti-brunnea; anfr. 4—4Vz con- vexis, ultimo penultimo vix latiore, ad umbilicum non pervium striis nonnullis spirali- bus, validioribus notato; apertura verticali, subeirculari; perist. duplicato, interno acuto, breviter porrecto, externo late expanso, sinuoso, interdum concavo, superne dilatato, excavato, ad anfractum penultimum coaretato. — Operculum terminale, testaceum, 5 spirum, extus concayum, anfractibus liberis, late lamellosis.
Cyclostoma lima Adams in Proc. Bost. Soc. 1845. p. 11. — — Pfr. in Malak. Zeitschr. 1846. März. p. 46. — Lincinum Sow. Thesaur. t. 128. f. 149.
Gehäuse durchbohrt, länglich-kreiselförmig, an der Spitze abge- stossen, durch erhobene, dichtstehende Längs- und Spirallinien schr fein gegittert, dünnschalig, purpurbraun. Umgänge 4— 4", sehr con- vex, der letzte wenig breiter als der vorletzte, neben dem engen, nicht durchgehenden Nabel mit einigen stärkern Spirallinien versehen. Mün- dung scheitelrecht, ziemlich kreisrund.. Mundsaum doppelt, der innere scharf, kaum vorragend, zusammenhängend, der äussere einen breiten, rechtwinklig abstehenden, concentrisch - gestreiften, etwas concaven, am vorletzten Umgange sehr verschmälerten, etwas einwärts umgeschlage- nen Saum bildend. Länge 10 — 12. Durchmesser 7 — 9.
Deckel nicht eingesenkt, von Schalensubstanz, weisslich, nach aussen concav, mit etwa 5 rasch zunehmenden, mit freien, scharfen Rändern hervorstehenden Windungen.
Aufenthalt: auf Jamaica. (Adams.)
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36. Cyclostoma Ottonis Pfr. Otto’s Kreismundschnecke, MargoyeRıe, 7.8.
C. testa obteete umbilicata, ovato-oblonga, decollata, subtiliter decussata, scabrius- cula, tenui, subdiaphana, fusco-cornea; sutura medioeri, simplice; anfr. 4 convexiuseu- lis; apertura ovali, superne subangulata; perist. duplice, interno albo, nitido, non pro- ıninente, externo late expanso, superne subaurieulato, margine dextro et basali Iimbum latiusculum, concentrice striatum, prope columellam breviter abruptum, sinistro Jaminam fornicatam, undique adnatam, umbilicum prorsus elaudentem formante.
Cyclostoma Ottonis Pfr. im Malak. Zeitschr. 1846. März. p. 45.
Gehäuse bedeckt-durchbohrt, oval-länglich mit abgestossener Spitze, durch feine gedrängte Gitterlinien etwas rauhb, dünnschalig, etwas durch- scheinend, bräunlich-hornfarben. Naht wenig vertieft, einfach. Um- gänge 4, flach gewölbt, regelmässig zunehmend. Mündung oval, oben etwas winklig. Mundsaum doppelt, der innere weiss, glänzend, nicht vorragend, der äussere weit ausgebreitet, nach oben etwas geöhrt, nach rechts und unten einen breiten, concentrisch gestreiften, links unter der Nabelgegend bogig abgestutzten Saum bildend, von oben nach links mit einer breiten, gewölbten, überall angewachsenen Platte den Nabel völ- lig verschliessend. Länge 8—%“. Durchmesser 4— 5.
Thier mit schön rothgefärbten Fühlern. (Otto.)
Deckel hautartig, hornfarbig, mit wenigen Windungen.
Aufenthalt: im westlichen Theile der Insel Cuba. Bei Taburete im Distriete Callajabas, entdeckt von Herrn Eduard Otto,
37. Cycelostoma fascia (Turbo) Wood, Die Binden- Kreismundschnecke. Taf. 6. Fig. 9. 10. ©. testa perforata, oblongo-turrita, decollata, solidiuseula, lineis longitudinalibus et spiralibus aequaliter et confertim reticulata, pallide fuscescente, obsolete fasciata; sutura erenulata; anfr.5 convexiuseulis, ultimo antice inflato, subascendente, basi striis spiralibus remotioribus et validioribus sculpto; apertura ovali, superne subangulata, in- tus castanea; perist, duplice, interno acuto, breviter porrecto, externo expanso, pallide
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anrantiaco, süperne eorniculato-auriculato, margine sinistro stricto, reflexo, cum basali angulum obtusum formante. Turbo fascia Wood suppl. t. 6. f. 8. Cyclostoma fascia Gray in Wood p. 36. u — Sow. Thesaur. p. 149. t. 28. f. 176. 177.
Gehäuse durchbohrt, länglich - thurmförmig, mit abgestossener Spitze, ziemlich festschalig, mit gedrängten Längs- und Auerlinien dicht und gleichmässig gegittert, bleichbräunlich mit undeutlicher, dunklerer Binde, oder einfarbig weisslich- Naht durch büscheliges Zusammen- fliessen mehrer Längslinien gekerbt. Umgänge 5, mässig gewölbt, der letzte nach vorn aufgetrieben, etwas ansteigend, um den engen Nabel mit entfernterstehenden und stärkeren Spiralrippen besetzt. Mündung oval, nach oben etwas winklig, innen nach vorn kastanienbraun. Mund- saum doppelt, der innere scharf, kurz vorragend, der äussere wage- recht abstehend, blass orangefarben, oben in ein kurzes ausgehöhltes Hörnchen verbreitert, der linke Rand vom Nabel an gerade abstehend, dann etwas winklig verbreitert und gedreht. Länge 10— 12. Durch- messer 5 — 6.
Deckel nach Sowerby spiralisch, mit wenigen schief gestreiften Windungen,
Aufenthalt: auf Jamaica, von Adams gesandt.
35. Cyclostoma limbiferum Menke. Die berandete Kreismundschnecke. Taf. 6. Fig. 11. (Vergröss. Fig. 12.) Basalansicht Taf. 21. Fig. 6.
C. testa umbilicata, turbinata, tenui, lineis spiralibus, elevatis, confertis notata, pallide rubello-cornea, fasciis angustis, interruptis rufis ornata; spira conica, integra; anfr. 5/2 convexis, ultimo multo latiore, antice parum soluto, dorso carinato ; umbilico angusto, pervio; apertura ovali; perist, continuo, marginibus superne angulatim junctis, subduplicato, limbo externo plane expanso, superne subauriculato.
Cyclostoma limbiferum Menke ined. _ _ Pfr. in Malak. Zeitschr. 1846. März. p. 45. — catenatum Gould Bost. journ. IV, 1. 18422
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Gehäuse genabelt, kreiselförmig, dünnschalig, durchsichtig, dicht mit erhobenen Spirallinien besetzt, blass röthlich-hornfarbig, mit unter- brochenen, schmalen rothbraunen Binden umgeben. Gewinde kegelför- mig, wölbt, der letzte viel breiter, nach vorn etwas abgelöst, auf dem Rü-
nicht abgestossen, mit stumpflichem Wirbel. Umgänge 5", ge-
cken gekielt. Nabel eng, aber deutlich durchgehend. Mündung schei- telrecht, rundlich - oval, innen gleichfarbig, sehr glänzend. Mundsaum in der Regel verdoppelt, der innere undeutlich, nicht vorragend, der äus- sere zusammenhängend, rings ziemlich gleichbreit wagerecht abstehend, nach oben etwas winklig vorgezogen. Länge 41% —5Yr“ Durchmes- ser 3 — 3%".
Deckel unbekannt.
Aufenthalt: auf der Insel Cuba. (Menke).
39. Cyelostoma columna (Turbo) Wood. Die säulen- förmige Kreismundschnecke. Taf. 6. Fig. 13. 14.
Ü. testa subrimata, elongato-coniea, decollata, longitudinaliter eonfertim plicato- striata, albido-lutescente, maculis subrotundis, biseriatis, rufis ornata; sutura confertim dentieulata; anfr. 5 convexiusceulis, ultimo penultimum non superante, basi maculis con- tluentibus bifaseiato; apertura verticali, oblique subelliptica; perist, subduplicato, limbo externo expanso, repando, superne et in margine sinistro excavato-subauriculato,
Turbo columna Wood suppl. t. 6. f. 21. Cyclostoma columna Gray in Wood p. 36. _ — Lam. ed. Desh. 41. p. 372.
Gehäuse kaum geritzt, länglich-thurmförmig mit abgestossener Spitze, ziemlich festschalig, mit dichtstehenden erhobenen Faltenstreifen besetzt, weisslich -gelblich, auf den obern Umgängen mit 2 Reihen rund- licher, rothbrauner Flecken geziert. Naht sehr dicht gezähnelt. Um- gänge 5, ziemlich convex, der letzte nicht breiter als der vorletzte, ausser den beiden Reihen von Flecken noch an der Basis mit 2 theil- weise zusammenfliessenden Fleckenbinden umwunden. Mündung schief-
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elliptisch, unten etwas über die Axe des Gehäuses vortretend, innen gleichfarbig. Mundsaum weiss, braungefleckt, meist verdoppelt, der in- nere oft undeutlich, der äussere kurz wagerecht abstehend, am letzten Umgange kurz unterbrochen, nach oben und links in ausgehöhlte Oehr- chen verbreitert. Länge 9— 10. Durchmesser 4,
Deckel unbekannt.
Aufenthalt: auf Jamaica, von Adams gesandt.
40. Cyclostoma Adamsi Pfr. Adams’'s Kreismund- schnecke.
Taf. 6. Fig. 20. 21.
C. testa perforata, elongato-conica, decollata, tenui, subdiaphana, Iongitudinali- ter confertissime plicata, pallide cornea, fusco obsolete maculata; sutura erenulata; anfr. 5 convexiusculis, regulariter accrescentibus; apertura oblique subovali, intus albida; perist. subduplice, interno saepe obsoleto, externo breviter expanso, superne angulato, ad perforationem subsinuoso,
Cyclostoma Adamsi Pfr, in Malak, Zeitschr. 1846. März, p. 43. u erenulatum Gray Mss. Sow, Thesaur. p. 148, tab. 28, f, 174. 175.
Gehäuse durchbohrt, Jänglich thurmförmig, in der Regel mit abge- stossener Spitze, dünnschalig, durchscheinend, der Länge nach sehr dicht faltenstreifig, blass hornfarbig, bisweilen mit einigen Reihen braun- rother Punkte und einer breitern Binde an der Basis umgeben. Naht unregelmässig gekerbt. Umgänge 5—7, etwas "nvex, regelmässig an Breite zunehmend. Mündung schief oval, innen weisslich, glänzend. Mundsaum undeutlich verdoppelt, der äussere Saum wenig ausgebreitet, nach oben und links wenig verbreitert. Länge 7V2“. Durchmesser 344‘.
Deckel unbekannt.
Aufenthalt: auf Jamaica. Von Adams mit dem vorigen gesandt, mit welchem es zwar nahe verwandt, aber nicht zu verwechseln ist.
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41. Cyelostoma lineolatum Lam. Die feinlinirte Kreis- mnundschnecke, Taf. 6. Fig. 27. 28.
C. testa subperforata, oblongo-conica, deeollata, longitudinaliter confertim plicato- striata, obsolete deeussatula, fulvido-alba, lineolis rufis longitudinalibus, flexuosis pieta; sutura medioeri, subremote et irregulariter erenulata; anfr. 5 convexiuseulis, ultimo antice soluto, superne carinato, basi concentrice et confertim suleato; apertura ovali; perist. continuo, undique breviter expanso, superne angulato.
Cyclostoma lineolata Lam. 19. p. 147. ed. Desh. 18. p. 358. — == Delessert recueil t. 29. f. 8.
Gehäuse durchbohrt, verlängert - kegelförmig mit abgestossener Spitze, mit dichtstehenden feinen Faltenstreifen besetzt und undeutlich gegittert, ziemlich dünnschalig, bräunlich-weisslich mit feinen wellen- förmigen, braunrothen Längslinien gezeichnet. Naht mässig tief, ziem- lich entfernt und unregelmässig gekerbt. Umgänge 5, mässig gewölbt, der letzte nach vorn etwas abgelöst, auf dem Rücken gekielt, an der Basis concentrisch und dicht gefurcht. Mündung oval, innen weisslich. Mund- saum zusammenhängend, ringsum kurz ausgebreitet, nach oben etwas winklig. Länge 8%, Durchmesser 3%,
Deckel unbekannt.
Aufenthalt: auf den Antillen.
Dass die abgebildete und beschriebene, zur Sammlung des Herrn E. Anton gehörige Schnecke wirklich C. lineolatum Lam. ist, schliesse ich vorzugsweise aus dem in der Delessert’schen Abbildung beson- ders deutlichen Kennzeichen der concentrischen Furchen an der Basis, wodurch sich diese Art von allen nächstverwandten, wozu ausser co- lumna Wood und Adamsi Pfr. noch erenulatum Pfr. und truncatum Mus. Berol. gehören, deutlich unterscheidet.
42, Cyclostoma Grayanum Pfr. Gray’s Kreismund- schnecke. Taf. 6. Fig.15 . 16.
C. testa anguste umbilicata, ovato-pupiformi, decollata, sericina, violaceo-fusca
1. 19, u
0
sutura remote albo-nodulosa; anfr. 4—4Y, convexis, supremis valıde costulatis, striis spiralibus tenuibus decussatis, sequentibus regulariter et confertim deeussatis, ultimo penultimum non superante; apertura subeireulari; perist. subduplicato, interno breviter porreeto, externo undique aequaliter plane expanso, luteo-albo.
Cyclostoma Grayanum Pf. in Malakol. Zeitschr. 1846. März. p. 43. _ obscurum Gray Mss. Sow. Thesaur. p. 147. t. 28. f. 169.
Gehäuse sehr eng, aber eindringend genabelt, länglich - eiförmig mit abgestossener Spitze, seidenglänzend, dunkel violett-braun. Um- gänge 4—4"r, convex, die obersten mit starken Längsrippchen, durch feine Spirallinien durchkreuzt, die folgenden regelmässig und fein ge- eittert, der letzte nicht breiter als der vorletzte. Naht ziemlich tief, mit entfernt stehenden weissen Knötchen besetzt. Mündung ziemlich kreisförmig, innen hellbräunlich. Mundsaum meist gedoppelt, der innere undeutlich oder kurz vorstehend, der äussere ringsum gleichbreit wage- recht abstehend, gelblich weiss oder gelb mit braunen Strahlen, nur an der kurzen Berührungsfläche mit dem vorletzten Umgange etwas ver- schmälert. Länge 7. Durchmesser 4.
Deckel unbekannt.
Aufenthalt: auf Jamaica. (Adams.)
435. Cyelostoma Bronni Adams. Bronn’s Kreismund- schnecke. Taf. 6. Fig. 24—26.
Ü. testa rimato- subperforata, ovato-turrita, decollata, solidiuscula, confertissime costulato-striata, serieina, pallide fusca, punetis rufis seriatis aliquando obsolete notata; sutura regulariter crenata; anfr. 3—3Y, convexis, rapide accrescentibus, ultimo basi suleis concentrieis notato, apertura verticali, subeireulari; perist. continuo, breviter expanso, margine dextro prope anfractum penultimum in appendicem brevem, linguifor- ınem dilatato. — Operculum terminale, testaceum, paueispirum.
Cyclostoma Bronni Adams in Proc. Bost. Soc. 1845. p. 11. - — Pfr. in Malak. Zeitschr. 1846. März. p. 46. — fusco-lineatum Adams in Bost. Proc. 1845. p. 11?
Gehäuse durchbohrt, eiförmig-thurmförmig, an der Spitze abge-
stossen, ziemlich dickschalig, der Länge nach mit sehr dichten, feinen
al
Rippenstreifen besetzt, matt seidenglänzend, einfarbig gelblich oder hell- braun mit vielen Reihen rothbrauner Punkte umgeben. Naht tief, re- gelmässig und dicht gekerbt. Umgänge 3—3V., convex, sehr schnell zunehmend, der letzte rings um den engen, ritzenförmigen Nabel mit mehreren, ziemlich tiefen, concentrischen Furchen bezeichnet. Mündung scheitelrecht, ziemlich kreisrund, innen gleichfarbig. Mundsaum undeut- lich gedoppelt, der äussere Rand ringsum schmal wagerecht abstehend, an der Berührungsfläche mit dem vorletzten Umgange fast fehlend, rechts und oben mit einem etwas gefalteten zungenförmigen Ansatze versehen. Länge 6— 7". Durchmesser 4 — 4",
Deckel: nicht eingesenkt, von Schalensubstanz, beiderseits con- cav, indem er aus 2 durch eine tiefe Furche am Rande getrennten La- mellen zusammengesetzt ist, mit wenigen Windungen.
Aufenthalt: auf Jamaica. (Adams.)
44: Cyclostoma album Sow. Die weisse Kreismund- schnecke.
Taf. 6. Fig. 17—19.
C. testa perforata, ovato-conica, apice subtruncata, minute et confertim striata, nitidula, alabastrina; anfr. 4 convexis, regulariter acerescentibus; sutura mediocri, sim- plice; apertura verticali, oblique ovali; perist. interdum obsolete duplicato, breviter expanso, intus subcalloso, marginibus subangulatim junctis. — Operceulum vix immer-
sum, testaceum, album, paueispirum. Cyclostoma album Sow, Thesaur. p. 141. t. 28. f. 154.
Gehäuse durchbohrt, oval - kegelförmig, mit kurz abgestossener Spitze, sehr fein und dicht längsgestreift, etwas glänzend, alabaster- weiss, seltner bräunlich. Naht mittelmässig tief, einfach. Umgänge 4, convex, regelmässig zunehmend. Mündung scheitelrecht, schief eiför- mig, innen weisslich. Mundsaum bisweilen gedoppelt, meist nur innen schwielig, sehr schmal ausgebreitet, die Ränder oben winklig verbun- den, der linke etwas verdickt. Länge 9, Durchmesser 5.
x
52
Deckel wenig eingesenkt, von Schalensubstanz, weiss, mit we- nigen Windungen und seitlichem Kerne. Aufenthalt: auf Jamaica. (Adams.)
45. Cyclostoma bilabre Menke. Die zweilippige Kreis- mundschnecke. Taf. 6. Fig. 22. 23. C. testa subimperforata, ovato-oblonga, decollata, solida, striis elevatis longitudi- nalibus et spiralibus argute decussata. albida vel fulvescente; anfr. 4—5 convexiuscu- lis, ultimo basi suleis concentricis validioribus notato; apertura verticali, oblique ovali;
perist. duplieato, interno breviter porrecto, externo incrassato, breviter patente, superne angulato, albo vel nigricante.
Cyclostoma bilabre Menke moll. Nov. Holl. p. 8. — rufilabrum Beck mss.? —_ Potiez et Mich. gal. I. p. 241. t. 24. f. 20. 21? _ Sow. Thesaur. p. 106. t. 24. f. 61?
Gehäuse fast undurchbohrt, eiförmig - länglich mit kurz abge- stossener Spitze, dickschalig, durch erhobene Längs- und Spirallinien scharf gegittert, weisslich oder braungelb. Umgänge 4—5, wenig con- vex, der letzte an der Basis mit einigen stärkeren Spiralfurchen be- zeichnet. Mündung scheitelrecht, schief ovale. Mundsaum verdoppelt, der innere kurz und gerade vorstehend, der äussere verdickt, schmal abstehend, oben winklig, weiss oder (nach Sowerby) schwarzbraun. Länge 5% — 7. Durchmesser 3 — 33V,
Deckel unbekannt.
Aufenthalt: auf der Ostküste von Neuholland.
Das abgebildete Exemplar aus Herrn E. Anton’s Sammlung stimmt ganz mit den, nur etwas kleineren Originalexemplaren des C. bilabre Menke überein. €. rufilabrum Beck, Sow. Thes. scheint auch ganz dasselbe zu seyn, obgleich es von der Insel St. Croix herstammen soll. Weniger Aechnlichkeit zeigt die von Potiez und Michaud unter dem- selben Namen abgebildete Art. |
33
46. Cycelostoma Woodianum Lea, Wood’ Kreismund- schnecke.
Taf. 7. Fig. 1-3.
Ü. testa umbilicata, orbieulata, subdepressa, solida, striis spiralibus confertis un- dique sulcata, superne castanea, albido-marmorata, ad suturam faseia lata albo-artieu- lata ornata, ad peripheriam albo-unizonata, basi saturate castanea, eirca umbilicum la- tum, perspectivum pallida; spira brevi, apice acuminata; anfr, 5 convexis, ad suturam depresso-subcanalieulatis ; apertura subeireulari, intus coerulescente, albo-unifasciata; perist. incrassato, albo, breviter expanso, marginibus callo continuo, superne vix angulato junctis. — Operculum corneum, tenue, anfractuum marginibus lamellosis.
Cyclostoma Woodiana Lea in Transact. Amer. phil. Soe, 1841. VII. p. 465. t. 12. f. 19. = luzonicum Sow. in Proc. Zool. Soc. 1842, p. 80, — — Sow. Spec. Conch. f. 133. — u Sow. Thesaur. p. 114. t. 27. f.136. 137. _ Gironnieri Souleyet in Revue zool. 1842, Apr. p. 101.
Gehäuse weit und offen genabelt, niedergedrückt, fast scheiben- förmig, diekschalig, dicht und gleichmässig spiralisch gefurcht, oberseits kastanienbraun, weiss marmorirt, mit einer weissen Binde am Umfange und einer breiten braunen dicht unter den letztern, um den Nabel weiss- lich. Gewinde kurz, mit wenig hervorragenden, zugespitztem Wirbel. Umgänge 5, gewölbt, an der Naht breit rinnenförmig eingedrückt und mit grossen weisslichen Flecken gewürfelt, der letzte etwas niederge- drückt. Mündung schief zur Axe, kreisrund, :innen bläulichglänzend mit durchscheinender weisser Binde. Mundsaum verdickt, schmal ausgebrei- tet, weiss, wenig am vorletzten Umgange anliegend, die Ränder durch ununterbrochenen, weissen Callus oben winklig verbunden. Höhe 7. Durchmesser 15°.
Deckel hornartig, dünn, mit lamellösen Rändern der Windungen.
Aufenthalt: auf den philippinischen Inseln. Auf Luzon und Mas- bate gesammelt von H. Cuming,
54
47. Cyclostoma maculosum Sow. Die gefleckte Kreis- mundschnecke.
Taf. 7. Fig. 4-6.
€. testa umbilicata, depressa, discoidea, solidula, rugulosa, superne suleis spi- ralibus obsoletis nonnullis notata, fulvo-castanea, albido-maculata; spira brevissima, apice submucronata, cornea; anfr. 4Y, convexiusculis, ultimo obsolete angulato, infra medium saturatius castaneo, eirca umbilicum latum, perspeetivum pallido, lineis spi- ralibus laete castaneis ornato; apertura obliqua, subeirculari, superne et latere dex- tro subangulata, intus alba; perist. simplice, recto, marginibus angulatim junctis, si- nistro subincrassato, expansiusculo,
Cyclostoma maculosum Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 66. _ _ Sow. Thesaur. p. 112, t. 31. f. 256. 257.
Gehäuse weit und offen genabelt, scheibenförmig niedergedrückt, ziemlich dickschalig, fein runzelstreifig, oberseits mit einigen undeutli- chen Spiralfurchen umgeben, gelblich -kastanienbraun, weisslich gefleckt. Gewinde kaum erhoben, mit kurzem, stumpflichem, hornfarbigem oder schwärzlichem, vorragendem Wirbel. Umgänge 4%, flach gewölbt, sehr schnell zunehmend, der letzte am Umfange undeutlich gekielt, darunter dunkler kastanienbraun, um den Nabel weisslich, mit rothbraunen Li- nien umgürtet. Mündung sehr schief zur Axe, rundlich, nach oben und nach rechts etwas winklig, innen milchweiss. Mundsaum einfach, ge- rade, sehr wenig am vorletzten Umgange anliegend, die Ränder durch fortlaufenden, weissen Callus winklig verbunden, der Spindelrand etwas verdickt, kurz zurückgeschlagen. Höhe 6%2“. Durchmesser 15,
Deckel unbekannt. Aufenthalt: unbekannt. (Aus meiner Sammlung.)
Wegen der Haltbarkeit des Namens mit Rücksicht auf C. maculosa Jay und C. maculosa Soul. vergleiche man meine Bemerkung in: Zeit- schr. f, Malakozool. 1846. März. S. 36,
535
48. Cycelostoma Popayanum Lea. Popayanische Kreis- mundscehnecke. Taf. 7. Fig. 7—10.
Ü. testa umbilicata, turbinato-depressa, tenuiuscula, irregulariter rugoso-striata, fulvida, strigis saturatioribus radiata, pallide unieingulata; spira depresso-conoidea, submucronata; anfr. 4/2 convexis, celeriter acerescentibus; umbilico mediocri, per- vio; apertura oblique rotundato-ovali, superne angulata, intus margaritacea; perist. continuo, superne breviter adnato, margine dextro valde arcuato, simplice, columel- lari subinerassato. — Operculum immersum, testaceum, arctispirum, marginibus an- fractuum obtuse elevatis,
Cyclostoma Popayana Lea obsery. on the genus Unio etc. II, p. 94. t. 23. f. 76. _ inconspicuum Sow. Thesaur. p. 109. t. 24. f. 73. 74?
Gehäuse ziemlich weit und offen genabelt, etwas kreiselförmig- niedergedrückt, ziemlich dünnschalig, unregelmässig runzelstreifig, braun- gelb mit einzelnen dunkleren Striemen und einer hellen Binde am Um- fange. Gewinde niedrig kreiselförmig, zugespitzt, mit stumpflichem Wir- bel. Umgänge 4Y., convex, rasch zunehmend, der letzte stielrund. Mündung schief gerundet-oval, innen bläulich-perlglänzend. Mundsaum zusammenhängend, den vorletzten Umgang kaum berührend, dort schwach ausgerandet, die Ränder winklig verbunden, der rechte in starkem Bo- gen geschwungen, einfach, der Spindelrand kaum merklich verdickt. Höhe 5". Durchmesser 10,
Deckel eingesenkt, von Schalensubstanz, weisslich, enggewunden, mit stumpf erhobenem Rande der Windungen, aussen etwas concav, in- nen flach, schwielig, glänzend.
Aufenthalt: bei Popayan in Neu Granada von Gibbon gesam- melt,. (Lea).
Das abgebildete Exemplar verdanke ich Herrn Nyst, nach dessen Angabe es von Funck in Columbien gesammelt ist, und zweifle nicht; dass es mit C. Popayanum identisch ist, wiewohl die Abbildung von Leat nich genau passt. Auch €. inconspicuum Sow., mir nur aus der Abbildung bekannt, scheint mir derselben Art anzugehören.
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49. Cyclostoma mexicanum Menke. Die mexikanische Kreismundschneceke., Taf. 7. Fig. 21. 22.
C. testa umbilicata, depressa, suborbieulata, solidula, confertim striata, opaca, carneo-albida; spira brevi, mueronulata; anfr. 5Y> rotundatis, ultimo eylindrico, pe- nultimum vix tangente; umbilico lato, perspectivo; apertura subverticali, subeireulari, intus fulvescente; perist. continuo, breviter incrassato, margine sinistro omnino libero, ad umbilicum profunde emarginato, infra emarginationem dilatato, expanso,
Cycelostoma mexicanum Menke synops. ed. 2. p. 135. _ — Philippi Abbild. L. 5. p. 104. t. 1. f. 4 — _ Sow. Thesaur, p. 112, t. 23. f. 93. Gehäuse weit und offen genabelt, fast scheibenförmig - niederge- drückt, ziemlich festschalig, dichtgestreift, undurchsichtig, mattglänzend, weisslich -fleischfarben. Gewinde flach erhoben, mit kleinem, zugespitz- tem Wirbel. Umgänge 5", gewölbt, ziemlich rasch zunehmend, der letzte stielrund, den vorletzten kaum berührend. Mündung fast parallel mit der Axe, beinahe kreisrund, innen hellbräunlichgelb. Mundsaum zusammenhängend, etwas verdickt, die Ränder oben winklig verbunden, der Spindelrand dicht unter dem Berührungspunkte tief bogig ausgeran- det, unter dem Ausschnitte verbreitert, etwas zurückgeschlagen. Höhe 6. Durchmesser 12%, Deckel unbekannt. Aufenthalt: bei Papantla in Mexiko von Schiede entdeckt, spä- ter auch von David gesammelt. (Das abgebildete völlig frische Exem- plar ist aus der Sammlung des Herrn Dr. Dunker.)
50, Cyclostoma plebejum Sow. Die plebejische Kreis- mundschnecke. Taf. 7, Fig. 14. 15.
C. testa umbilicata, depresso-globosa, tenuiuscula, striata, violaceo-fusca; spira breviter turbinata, acutiuscula; anfr. 4 convexis, rapide acerescentibus, ultimo sub- inflato, ad suturam et prope aperturam albicante; umbilico angusto, pervio; apertura
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subeirenlari, intas castanea; perist, continuo, recto, ad anfractum penultimum subdan- plicato, breviter dilatato. Cyclostoma plebejum Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 60. = — Sow. Thesaur, p. 94, t. 24. f. 40,
Gehäuse eng und durchgehend genabelt, niedergedrückt - kuglig, ziemlich dünnschalig, gestreift, glanzlos, bräunlich - violett. Gewinde niedrig kreiselförmig, mit spitzlichem hornfarbigem Wirbel. Umgänge 4, sewölbt, rasch zunehmend, der letzte ziemlich bauchig, an der Naht und in der Nähe der Mündung weisslich. Mündung etwas schief zur Axe, ziemlich kreisrund, innen in der Tiefe kastanienbraun. Mundsaum zusammenhängend, gerade, an der kurzen Berührungsfläche mit dem vorletzten Umgange verdoppelt, der äussere stumpfwinklig verbreitert. Höhe 4"ı, Durchmesser 6%.
Deckel unbekannt.
Aufenthalt: in der Provinz Laguna der Insel Luzon, gesammelt
von H. Cuming.
5l. Cyclostoma substriatum Sow. Die schwachge- streifte Kreismundschnecke.
Taf. 7. Fig. 18—20.
C. testa umbilicata, orbiculari, mucronulata, solidiuseula, ad suturam distincte radiatim striata, fuscescente; spira planiuscula, medio mucronatim elevata; anfr. 4", convexis, ultimo antice subdeflexo; umbilico lato, perspectivo; apertura eireulari. in- tus fulvida; perist. breviter expanso, subincrassato, superne subangulato, margine concenfrice striato. — Operculum crassum, testaceum, arctispirum.
Cyclostoma substriatum Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 61. — _ Sow. Thesaur. p. 113. t. 25. f. 95.
Gehäuse weit und offen genabelt, scheibenförmig niedergedrückt. festschalig, sehr fein gestreift, an der Naht deutlicher strahlig- streifig, matt glänzend, einfarbig bräunlich. Gewinde flach mit kurz erhobenem, spitzlichem Wirbel. Umgänge 4”, konvex, schnell zunehwend, der letzte nach vorn etwas herabsteisend, den vorletzten nur an einem
119% s
38
Punkte berührend. Mündung schief zur Axe, kreisrund.. Mundsaum schmal ausgebreitet, verdickt, auf dem Rande concentrisch gestreift, nach oben und links etwas winklig. Höhe 3%1“', Durchmesser 7°.
Deckel vorn in der Mündung stehend, diek, von Schalensubstanz, beiderseits concav, auf dem Rande rinnig, innen schwielig, glänzend, aussen schmutzigweiss, enggewunden.
Aufenthalt: auf der Philippinischen Insel Siquijor, gesammelt von Hugh Cuming.
52. Cyclostoma mucronatum Sow. Die stacheispitzige
Kreismundschnecke. Taf. 7. Fig. 11— 13.
C. testa umbilicata, orbieulata, tenuiuseula, striato-scabriuseula, pallide fusces- cente; spira brevissima, mueronata; anfr. 41/, convexis, ultimo antice subdeflexo, fere soluto; umbilico lato, perspectivo; apertura obliqua, circulari, intus fulvescenti-al- bida; perist. continuo, duplicato, interno brevi, reeto, externo subexpanso, superne
sinuoso, intus concentriee striato.
Cyelostoma mueronatum Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 63. e= _ Sow. Thesaur. p. 113. t. 25. f. 91.
Gehäuse weit und offen genabelt, scheibenförmig niedergedrückt, ziemlich dünnschalig, durch feine Streifen etwas rauh, glanzlos, bräun- lichgelb. Gewinde flach, mit erhobenem, spitzem Wirbel. Umgänge 42, gewölbt, rasch zunehmend, der letzte stielrund, nach vorn etwas herabgesenkt, fast abgelöst. Mündung schief zur Axe, kreisrund, innen bräunlichweiss, glänzend. Mundsaum zusammenhängend, verdoppelt, der innere kurz, gerade, scharf, der äussere etwas ausgebreitet, konzen- trisch gestreift, nach oben und rechts breiter und mit dem Saume ein- wärts neigend. Höhe 3", Durchmesser 7 Vz“,
Deckel wie bei C. substriatum.
Aufenthalt: bei Calanang auf der Insel Luzon, gesammelt von H. Cuming.
530
53. Cyelostoma pusillum Sow. Die kleine Kreismund- schnecke. Taf. 7. Fig. 16. 17.
C. testa umbilicata, suborbieulari, mucronulata, tenui, striatula, sublaevigata, dia- phana, pallide viridula; spira brevi, medio elata, mucronata; anfr. 4%, convexis, ul- timo antice deflexo, fere soluto, basi distinetius striato; umbilico lato, perspectivo: apertura eirculari, mfus nitida albida; perist. continuo, simplice, recto, vix expan- siusculo, ad anfraetum penultimum submarginato, margine dextro antrorsum areuato.
Cyelostoma pusillum Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 39. =2 _ Sow Thesaur. p. 94. t. 23. f. 5,
Gehäuse weit und offen genabelt, fast scheibenförmig, dünnscha- lig, sehr fein gestreift, oberseits fast glatt, durchscheinend, etwas glän- zend, blassgrünlich. Naht tief, schuppig-kerbig. Gewinde kaum erho- ben, mit ziemlich vorragendem, zugespitztem Wirbel. Umgänge 4". gewölbt, schnell zunehmend, der letzte vorn etwas herabsteigend, fast abgelöst. Mündung schief zur Axe, ziemlich kreisrund, innen weiss- lich, sehr glänzend. Mundsaum zusammenhängend, gerade, scharf, den vorletzten Umgang nur an einem Punkte berührend, dicht unter diesem Punkte etwas ausgerandet, der obere Rand bogig vorwärts gekrümmt. Höhe 3, Durchmesser 5Vr‘,
Deckel wie bei C. multistriatum und mucronatum.
Aufenthalt: auf den Philippinischen Inseln Luzon und Negros, ge-
sammelt von H. Cumine.
54. Cyelostoma stenomphalum Pfr. Die engnabelige Kreismundschnecke.
Taf. 8. Fig. 5. 6.
C. testa umbilicata, trochiformi, solida, superne costis spiralibus pluribus validis, interjeetis minoribus, munita, fulvescente, saturatius obsolete marmorata et ad sufn- ram articulato-faseiata; spira turbinata, apice acuta; anfr. 5Y2 convexis, ultimo ad peripheriam acutius carinato, basi ventroso, spiraliter striato; umbilico angustissimo, vix pervio; apertura ampla, subeireulari; perist. duplicato, interno pallide aurantiaco,
s*+
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externo expanso, subinerassate, superne dilatato, angulato, margine cohmellari in- crassato, breviter reflexo. Cycelostoma stenomphalum Pfr. in Zeitschr. f. Malakoz. 1846. März. p: 44.
Gehäuse eng und kaum durchgehend genabelt, niedergedrückt krei- selförmig, ziemlich diekschalig, bräunlichweiss, mit undeutlichen bräun- lichen Binden und Striemen geziert, an der Naht braun gegliedert, theil- weise mit einer dünnen, hornfarbigen Epidermis bekleidet, überall mit feinen Spirallinien und einigen stärker erhobenen, stumpfen Leisten um- geben. Gewinde kreiselförmig, mit spitzlichem Wirbel. Umgänge 5"., gewölbt, der letzte am Umfange etwas schärfer gekielt, unterseits bau- chig, aufgetrieben, plötzlich in den eng trichterförmigen Nabel über- gehend. Mündung schief zur Axe, weit, ziemlich kreisrund, innen weisslich. Mundsaum doppelt, der innere ausgebreitet, blass orange- farbig, der äussere zusammenhängend, verdickt ausgebreitet, die Rän- der oben in einem etwas verbreiterten Winkel vereinigt, der Spindel- rand etwas zurückgeschlagen. Höhe 12%, Durchmesser 17V“.
Deckel unbekannt.
Aufenthalt: unbekannt. — Ein kleineres, ausgebleichtes Exem- plar befindet sich in der Sammlung des RBerrn Dr. v. d. Busch mit der Bezeichnung: von Bengalen.
Der enge Nabel unterscheidet diese Art sogleich von allen ver- wandten, wozu z. B. C. unicarinatum Lam. und Duisabonis Grat. ge-
hören.
55. Cyclostoma perdix Brod. et Sow. Das Rebhuhn. Taf. 8. Fig. 7-9.
C. testa umbilicata, depresso-turbinata, tenuiuscula, lineis elevatis obsolete cineta, saturate castanea, punctis albidis conspersa, ad suturam fascia castaneo et albido articulata ornata; spira brevi, acuta; anfr, 5 planiusculis, ultimo magno, angu- lato, basi convexo; umbilico mediocri, pervio; apertura vix obliqua, ampla, subeir- culari, eoerulescenti-albida; perist. late expanso, reflexo, marginibus subjunetis. — Operculum tenue, pellueidum, corneo-rubescens, arctispirum, extus concavum.
6!
Cyclostoma perdix Brod et Sow. in Zool. journ V p. 50.
Bi. — Sow. Thhesaur. p. 122. t. 27. f. 127. 128. — variegatum Val. in Mus Paris. = _ Philippi Abbild. I. 5. p. 104. t. 1. f. 3. Cyelophorus perdix Pfr. in Zeitschr. f. Malak. 1847. p. 107. Gehäuse ziemlich eng, doch durchgehend genabelt, niedergedrückt- kreiselförmig, ziemlich dünnschalig, fein schief gestreift, bisweilen mit einigen undeutlich erhobenen Spiralstreifen, dunkel kastanienbraun, mit weissen und gelblichen Punkten bestreut und mit einer breiten braun und weisslich gegliederten Binde an der Naht. Gewinde flach kegelförmig, mit spitzlichem Wirbel. Umgänge 5, sehr wenig gewölbt, der letzte sehr breit, gekielt, am Kiele oft mit einer schmalen, weissen und unter dieser mit einer noch dunkler braunen breiten Binde umzogen, unterseits ziem- lich gewölbt. Mündung fast parallel mit der Axe, weit, fast kreisrund, innen glänzend, biäulich. Mundsaum weit ausgebreitet und zurückgeschla- gen, die Ränder nicht zusammenstossend, am vorletzten Umgange durch dünnen Callus vereinigt, der Spindelrand verdickt, bisweilen verdoppelt. Höhe S— 10. Durchmesser 17— 20. Deckel etwas eingesenkt, dünn, fast hautartig, hornfarbig -röthlich., enggewunden, nach aussen sehr konkav. Aufenthalt: bei Tenasserim in Ostindien. (Aus meiner Samnl.)
56. Cyelostoma tigrinum Sow. Die getiegerte Kreismund- schnecke. Taf. 8. Fig. 13—16. Taf. 16. Fig. 17—20.
Ü. testa umbilicata, turbinata, solida, striata, castanea, strigis et flammis obliquis et angulosis flavidis ornata; spira elevata, acutiuscula; anfr. 6 convexis, costis spira- libus pluribus, plerumque 3 majoribus einctis, ultimo basi sublaevigato; umbilico medi- ocri, pervio; apertura obliqua, subeireulari, intus lutescente; perist. incrassato, con- centrice sulcato, breviter reflexo,, marginibus callo aequali junctis, columellari supra umbilicum dilatato, patente. — Opere. tenue, corneum, arctispirum.
Cyclostoma tigrinum Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 30. E= _ Sow. Thesaur. p. 126. t 29. £. 201—204.
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Cyelostoma tigrinum Reeve Conch. syst. t. 183. f. 10. Cycelophorus tigrinus Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 107.
Gehäuse mittelmässig und durchgehend genabelit, niedrig Kreisel- förmig, dickschalig, fein schief gestreift, kastanienbraun, mit breiten gel- ben Striemen und zackigen Flammen geziert. Gewinde ziemlich erhoben mit spitzlichem Wirbel. Umgänge 6, gewölbt, mit vielen erhobenen Spi- ralleisten besetzt, von denen gewöhnlich 3 stärker sind, der letzte unter- seits fast einfarbig und glatt, doch nicht glänzend. Mündung sehr schief zur Axe gerichtet, gerundet, innen gelblich. Mundsaum verdickt, kon- zentrisch gefurcht, kurz zurückgeschlagen, an der kurzen Berührungsflä- che mit der Basis des vorletzten Umganges durch dieken, gleichmässi- gen, gelblichen Callus winklig verbunden, der Spindelrand stark verbrei- tert halb über den Nabel hervortretend, an der Basis undeutlich winklig. Höhe 9— 11. Durchmesser 13— 16”.
Deckel eingesenkt, dünn, hornartig, braunroth, innen glatt, glän- zend, mit einem kurz erhobenen Spitzehen in der Mitte, aussen etwas konkav, sehr enggewunden, mit lamellenartig vorstehenden, honiggelben Rändern der Windungen.
Aufenthalt: auf den Philippinischen Inseln Guimaras, Masbate, Leyte, Samar, Siquijor gesammelt von H. Cuming. (Aus meiner Samnl.)
Varietäten werden hauptsächlich durch die Bildung der Spiralreife begründet. Auch giebt es eine Spielart mit orangefarbiger Mündung.
57. Cyelostoma affine Sow. Die verwandte Kreismund- schnecke. Taf. 8, Fig. 17. 18,
C. testa perforata, globoso-conica, solidiuseula, laevigata, fulvida vel albida, li- neis spadiceis, fasciaque 1 latiore infra peripheriam eingulata; spira conica, apice ob- tusa; anfr. 5 convexis, ultimo rotundato, eirca umbilicum angustissimum, non pervium confertim sulcato; apertura subobliqua, fere eireulari, intus castanea, fasciis pallidio- vibus; perist. continuo, simplice, recto, albo, marginibus superne subangulatim junetis.
Cyelostoma affine, Sow. Thesaur. p 98, t. 23. f. 25. 26, Turbo ligatus, Wood ind, t. 32. f, 122.
6)
Gehäuse durchbohrt, Kuglig-kegelförmig, festschalig, glatt, weiss- iich eder bräunlichgelb, mit braunen Linien und einer etwas breiteren Binde unter der Mitte des letzten Umganges umgürtet. Gewinde kegel- förmig, mit stumpfliechem Wirbel. Umgänge 5, konvex, der letzte gerun- det, um das sehr enge, nicht durchgehende Nabelloch spiralisch gefurcht. Mündung fast parallel mit der Axe, ziemlich kreisrund, innen kastanien- braun mit blasseren Binden. Mundsaum zusammenhängend, einfach, ge- rade, weiss, die Ränder oben etwas winklig verbunden. Höhe 6! Durch- messer 7Vr’,
Deckel von Schalensubstanz, weisslich, glatt, mit sehr rasch zuneh- menden Windungen. (Sowerby.)
Aufenthalt: an der Tigerbai der Afrikanischen Küste. (Largil- liert.) — Aus meiner Sammlung.
Abbildung und Beschreibung sind nach authentischen Exemplaren. Es scheint mir aber, dass die Art von Cyel. ligatum Müll. nicht hinreichend verschieden ist, und dass gerade zu dieser Form die Figur 1071. 72 von Chemnitz (Vgl. Taf. 4. Fig. 12. 13) passt, wenn man seine Beschrei- bung hinzunimmt. (Vgl. ©. ligatum N. 24, S. 33.)
58. Cyclostoma interruptum Lam. Die unterbrochen- bindige Kreismundschnecke. Taf. 9. Fig. 1. 2.
Ü. testa perforata, ovato-conica, apice plerumgne truncatula, tenuiuseula, laevigata, nitida, albida, faseiis luteis interruptis 6-8 ornata; anfr. 5 ventrosis, summis longitu- dinaliter costulatis, violaceo-fuseis, ultimo terete; apertura eireulari, intus coneolore: perist. subduplicato, interno brevi, obsoleto, externo subeontinuo, undique late expanso, ad anfractum penultimum subemarginato, margine supero angulato, subinflexo, columel- ları dilatato, patente.
Cyclostoma interrupta Lam. 10. p. 145. ed. Desh. p. 356. _ interruptum Sow. Thesaur. p. 141. t. 28. f. 152. _ ambigua Delessert recueil t. 29. f. 5. — —_ Reeve Conch. syst. t. 183. f. 8. Gehäuse durchbohrt, eiförmig-konisch, mit in der Regel kurz abge-
Ö4
stossener Spitze, dünnschalig, durehscheinend, glatt, weisslich , mit 6—8 unterbrochenen braungelben Binden geziert. Umgänge 5, stark gewölbt, gleichmässig zunehmend, die obersten fein längsrippig, violettbraun, der letzte stielrund. Nabel sehr eng, tief eindringend. Mündung parallel mit der Axe. kreisrund, innen gleichfarbig. Mundsaum doppelt, der innere sehr kurz, bisweilen fast unmerklich, der äussere zusammenhängend, recht- winklig breit abstehend, etwas ausgehöhlt, an der Berührungsfläche mit dem vorletzten Umgange mondförmig ausgeschnitten, oben winklig. Länge 11— 12%. Durchmesser 7—8“. Deckel unbekannt.
Aufenthalt: unbekannt. (Aus der Gruner’schen Sammlung.)
59. Cyelostoma costatum Menke. Die gerippte Kreis- mundschnecke. Taf. 9. Fig. 9. 10.
C. tests subperforata, oblengo-turrita, apice truncata, longitudinaliter valide pli- cato-costata, lineis subelevatis obsoletissime decussata, carnea, superne coerulescente; anfr. 9 convexis, ultimo antice ascendente, basi concentrice et confertim profunde sul- cato: apertura ovali, basi protraeta, intus aurantiaca; perist. simplice, expansiusculo, albo, margine supero dilatato, fornicato,, columellari superne angusto, appresso, per- forationem subtegente, hasi dilatato, subauriculato.
Cyclostoma costatum Menke in litt. _ — Pfr. in Zeitschr. f. Malakoz. 1846. März. p. 47.
Gehäuse schwach nabelritzig. länglich-thurmförmig, mit abgestos- sener Spitze, festschalig, mit starken, nicht sehr nahe stehenden Längs-
falten und einzelnen undeutlich erhobenen @uerlinien unregelmässig ze-
=)
gittert. undurchsichtig, glänzend, fleischfarbig. nach oben bläulich. Um- gänge 6. konvex, regelmässig zunehmend, der letzte nach vorn etwas an- steigend, an der Basis tief und dicht spiralisch gefureht. Mündung fast parallel mit der Axe, unten etwas vorgezogen, schief eiförmig, innen oran- seroth. Mundsaum einfach, scharf, etwas ausgebreitet, weiss, der obere
Rand verbreitert, einwärts gebogen, der Spindelrand oben schmal, erst
65
angewachsen, dann abstehend und mit ohrförmiger Verbreiterung in den untern Rand übergehend. Länge 8° Durchmesser 3%
Deckel unbekannt, Aufenthalt: unbekannt. (Aus der Menke’schen Sammlung.)
60. Cyclostoma versicolor Pfr. Die rothbunte Kreis-
mundschnecke. Taf. 9. Fig. 13. 14.
C. testa anguste rimata, oblongo-turrita, apice truncata, solidiuseula, nitida, pallide rosea, lineis aurantiacis eingulata; anfr. 5 convexiusceulis, supremis confertim costulatis, mediis laevigatis, ultimo basi concentrice sulcato ; apertura verticali, ovato-circulari, intus aurantiaca; perist. simplice, albo, margine dextro recto, columellari breviter re-
flexo. Cyclostoma versicolor Pfr. in Zeitschr. f. Malak. 1346. p. 33.
— aurantium Gray in Wood’s suppl. p. 36. = aurantiacum Sow. Thesaur. p. 103. t. 24. f. 46. 47. Turbo aurantius Wood suppl. t. 6. f. 23.
Gehäuse kurz nabelritzig, länglich -thurmförmig, mit abgestossener Spitze, ziemlich festschalig, glänzend, blass rosenroth, mit 3— 5 durch- sichtigen, orangerothen Linien geziert. Umgänge 5, mässig gewölbt, gleich- mässig zunehmend, die obersten gedrängt längsrippig, die mittleren glatt, der letzte an der Basis spiralisch gefurcht. Mündung parallel mit der Axe, oval-rundlich, innen feuerroth. Mundsaum einfach, weiss, die Ränder durch dünnen Callus verbunden, der rechte gerade vorgestreckt, der Spindelrand etwas verdickt, kurz zurückgeschlagen. Länge S—9‘. Durchm. 4.
Deckel unbekannt.
Aufenthalt unbekannt. (Aus meiner Sammlung.)
61, Cyclostoma carneum Menke. Die fleischrothe Kreis- mundschnecke. Taf. 9. Fig. 11. 12,
C. testa anguste rimata, ovato-turrita, decollata, solida, longitudinaliter confertim
plicata (interstitiis lineis obsoletis subdecussatis), rosea, nitida; anfr. 5 vix convexis,
I. 1 9, 9
66
supremis aurantiacis, ultimo basi distinetius spiraliter suleato; apertura subverticali, oblique ovali, intus ignea; perist. subinerassato, albo, marginibus superne angulatim junetis, columellari angusto, complanato.
Cyclostoma carneum Menke in litt.
Gehäuse kurz nabelritzig, gethürmt - eiförmig mit abgestossener Spitze, diekschalig, wenig glänzend, rosenroth, nach oben orangefar- big, dicht mit etwas erhobenen Längsfalten besetzt, deren Zwischen- räume durch erhobene Linien etwas gekreuzt sind... Umgänge 5, sehr flach gewölbt, ziemlich regelmässig zunehmend, der letzte in der Nähe der Mündung etwas bauchig erweitert, an der Basis stärker spiralisch gefurcht. Mündung ziemlich scheitelrecht, schief eiförmig, innen feuer- roth. Mundsaum etwas verdickt, weiss, die Ränder oben winklig ver- einigt. der Winkel mit verdiektem, gewölbtem Callus überbaut, der Spin- delrand schmal, etwas abgeplattet. Länge 9“, Durchmesser 4Y.
Deckel unbekannt.
Aufenthalt: unbekannt. (Aus der Menke’schen Sammlung.)
Diese Art würde vielleicht, nach Analogie der grossen Veränder- lichkeit. welche wir bei der zunächst zu beschreibenden Art bemerken, zweckmässig mit C. versicolor als Varietät zu verbinden seyn, wenn man zahlreiche Exemplare zu vergleichen Gelegenheit hätte.
62. Cyelostoma megachilum, Potiez et Micnaud. Die breitlippige Kreismundschnecke. Taf. 9. Fig. 15— 14 Ü. testa perforata, ovato-conica, decollata, tenuiuscula, concentrice subremote costata, lineis elevatis longitudinalibus confertis cancellata, fusco, rubello et auran- tiaco variegata; anfr. 5 convexis, ultimo antice sub-ascendente; apertura ovali, intus erocea vel albida; perist. simplice, albo, subeontinuo, superne angulato- dilatato, mar- sine dextro expanso, sinistro perdilatato, patente. Cyclostoma megacheilus Pot. et Mich. gal. I. p. 237. t.24. f. 9. 10. _ simile Gray: Sow. Thesaur. p. 103. f. 24. f. 48. 49. Gehäuse kaum durchbehrt, oval-kegelförmig, mit abgestossener Spitze, ziemlich dünnschalig, bräunlich oder röthlich flammig, bisweilen
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mit orangefarbigen Striemen, mit ziemlich entfernt stehenden Spiralrei- fen, von welchen gewöhnlich ein stärkerer mit einem schwächern ab- wechselt, umgeben und mit über die Reife her laufenden, gedrängten, erhobenen Linien mehr oder weniger deutlich gegittert. Umgänge 5, gewölbt, winklig, ziemlich schnell zunehmend, der letzte nach vorn etwas ansteigend. Mündung mit der Axe ziemlich parallel, schief eiför- mig, innen safrangelb, seltner weisslich, Mundsaum einfach, weiss, fast zusammenhängend, die Ränder oben durch einen am vorletzten Um- gange etwas ausgerandeten Callus gewölbt-winklig vereinigt, der rechte ausgebreitet, der linke nach unten stark verbreitert, abstehend, das enge Nabelloch bald mehr, bald weniger verbergend. Länge 9, Durch- messer AV2',
Deckel eingesenkt, von Schalensubstanz, weiss, aussen etwas concav, mit wenigen, undeutlich berandeten Windungen.
Aufenthalt: auf den westindischen Inseln! Sowerby’s Angabe: auf den Inseln des Mittelländischen Meeres, scheint auf einem Irrthume zu beruhen.
Varietät: grösser, mit sämmtlich gleiehstarken Spiralleisten und schwachen gedrängten Längslinien, durchscheinend, weisslich, oder ro- senroth mit feinen braunen Linien, deutlicher durchbohrt. Länge 10"r', Durchmesser 5%2“,. (Taf. 9. Fig. 15—17.) — Ausserdem variirt die Schnecke in der Sculptur, indem oft die Spiralleisten nur als schwache Winkel angedeutet und auch die Längslinien undeutlich sind. — Ferner befindet sich in der Menke’schen Sammlung ein Exemplar, welches nach der Bildung der Mündung hierher gezählt werden muss, sich aber durch sehr zierliche kastanienbraune, unterbrochene Striemen, Flammen und Binden auszeichnet,
63. Cyclostoma sulcatum, Drap. Die gefurchte Kreis- mundschnecke, Taf. 9, Fig. 24—26,
C. testa rimata, ovato-conoidea, lineis elevatis, alternis majoribus, striisque
9*
68
confertissimis subtilibus decussatim sceulpta, saturate carnea; spira conica, obtusius- eula, apice nitida, glabra, rubra; anfr. 5)/, teretibus, ultimo superne brevissime so- Iuto, basi fortius suleato; apertura subverticali, basi productiuscula, ovali, intus ful- vo-carnea, nitida; perist, recto, intus subinerassato, continuo, superne angulato, bre- viter superstructo, margine sinistro subdilatato, plano. — Operculum planum, testa- ceum, subimmersum, paucispirum.
Cyclostoma sulcatum Drap. p. 33. t. 13. f. 1. _ — Rossm. VI. p. 48. f. 394. — — Tery. cat. p. 33. _ _ Philippi Sieil. I. p. 144. II. p. 119. pe sulcata Lam. ed. Desh. 38. p. 370. —_ elegans var. @, Hartm. in Neue Alpina I. p. 215. n affinis Risso hist. nat. de ’Eur. merid. ete. IV. p. 104. u aurantium Anton Verz. p. 54. N. 1956. _ polysulcatum Pot. et Mich. gal. I. p.239. t. 24. f. 13. 14.? _— auriculare Griff. Cuy. 28. £. 5. _— siculum Sow. Thesaur. p. 104. t. 24. f. 51. 52. Turbo Lineina Chemn. IX. P. 2. p. 55. t. 123. f. 1060 b. e. Cyelophora aurieularis Swains. Malacology p. 336.
Gehäuse gerizt, oval-kegelförmig, festschalig, mit abwechselnd stärkeren und feineren Spiralleisten umlegt und in den Zwischenräumen mit feinen, gedrängten Längslinien bezeichnet, gesättigt fleischfarben oder fast ziegelroth. Gewinde kegelfürmig, mit etwas stumpflichem, glattem, glänzendem, rothem Wirbel. Umgänge 5", stark gerundet, der letzte nach vorn etwas abgelöst, neben der kurzen Nabelritze stär- ker spiralisch gefurcht. Mündung fast scheitelrecht, mit der Basis ein wenig über die Axe vortretend, oval, innen bräunlich - fleischfarben, glänzend. Mundsaum gerade, innen etwas verdickt, oben etwas wink- lig, durch eine übertretende Lamelle mit dem vorletzten Umgange ver- bunden, der linke Rand etwas verbreitert, abgeplattet. Länge 9, Durchmesser 5,
Deckel etwas eingesenkt, von Schalensubstanz, flach, mit weni- gen am Rande gefalteten Windungen.
Aufenthalt: in der Provence, Italien, Sardinien, Sizilien, Süd- spanien, Algier.
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Varietäten: 1) mit einer oder mehreren rotlıbraunen Binden (C.
phaleratum Zgl. nach Rossmässler) — 2) fast glatt mit undeutlicher Sculptur (C. aurantium Ant. Verz. p. 54. Nr. 1956. — C. coloratum Zgl.) — 3) kleiner (C. reticulatum Zgl.) — endlich 4) grösser: in Algier.
Anmerk. Der Name suleatum Drap. wird von Sowerby verworfen und mit dem Namen C. sieulum vertauscht, weil in Olivier’s Reise im Orient ein ©. sulcatum, welches mit C. costulatum Zgl., Rm. identisch sey, beschrieben wäre. Im genannten Werke von Olivier kommt aber kein solches vor; wäre es aber der Fall, dann
müsste der Name C, affıne Risso der Priorität nach für diese Art angewandt werden.
64. Cycelostoma multisulcatum, Potiez et Mich. Die vielfurchige Kreismundschnecke, Taf. 9, Fig. 21—23.
C. testa profunde rimata, ovato-conica, solidula, albida, costis elevatis angustis, aequaliter distantibus eineta, interstitiis Iineis Iongitudinalibus confertissimis sculptis: spira conica, obtusa, apice mamillata; sutura subeanalieulata; anfr. 5 convexis, sum- mis laevigatis, Juteis vel virentibus, ultimo spira paulo breviore, antice subsoluto; apertura subverticali, ovali; perist. continue, subdilatato-expanso, marginibus angu- latim junetis, angulo Jaminam liberam ad anfractum penultimum emittente, margine columellari, plano, patente.
Cyclostoma multisuleatum Pot. et Mich, galerie de Deuai I. p. 238. E21 12% _ tenellum Sow. Thesaur. p. 104. t. 24, f. 50.
Gehäuse ziemlich stark nabelritzig, eiförmig-conisch, festschalig, weisslich, mit vielen gleichweit abstehenden und gieichstarken Reifen (mit Ausnahme einiger schwächeren und näherstehenden neben der Naht), welche ungefähr so breit sind, als die dazwischen liegende Furche, re- gelmässig belegt. Gewinde kegelförmig, mit stumpfem, warzenähnlichem Wirbel. Naht tief, rinnenförmig. Umgänge 5, gewölbt, die obersten elatt, glänzend, gelb oder grünlich, der letzte etwas kürzer als das Gewinde, nach vorn kurz abgelöst, mit der Basis nicht über die Axe vorragend. Mündung scheitelrecht, etwas schief eiförmig, innen glän-
zend, bräunlich gelb, Mundsaum zusammenhängend, etwas erweitert
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ausgebreitet, die Ränder in einem nicht scharfen Winkel, von welchem ein freies Plättchen an den vorletzten Umgang abgeht, verbunden, der Spindelrand platt, abstehend. Länge 9%“, Durchmesser 5%,
Deckel genau so wie bei dem vorigen.
Aufenthalt: in Sizilien. (Aus meiner Sammlung.)
Untersuchung einer beträchtlichen Anzahl von Exemplaren hat mich zu der Ueberzeugung gebracht, dass diese Art, trotz ihrer grossen Aehn- lichkeit mit der vorigen, doch wegen ihrer sehr constanten Merkmale mit Potiez und Sowerby als selbstständige Art zu betrachten ist.
65. Cycelostoma ferrugineum, Lam. Die rostfarbige Kreismundschnecke.
Taf. 9. Fig. 27— 29.
C. testa subrimata, oblongo-turrita, tenuiuscula, Iutescente, ochraceo-vel fusco- strigata, costulis spiralibus, inaequalibus eincta, interstitiis subdecussatis; spira tur- rita, obtusa; sutura leviter eanaliculata; anfr. 5Y2—6 convexis, ultimo Yz longitudinis paulo superante; apertura verticali, rotundato-ovali, intus fulyida; perist. continuo, simplice, vix expansiusculo, marginibus angulo obsoleto junetis. — Operculum testa- ceum, paucispirum.
Cyclostoma ferruginea Lam. 17. p. 147. ed. Desh. 16. p. 358. _ _ Delessert recueil t. 29. f. 4.
— ferrugineum Mich. coq. d’Alger p. 11. f. 23.
_ — Rossm. VI. p. 49. f. 396.
—_ Potiez et Mich. gal. de Douai I. p. 236. 2100.78.
— _ Sow. Conch. Man, f. 303.
_ _ Sow. Thesaur. p. 105. t. 24. f. 55—57. _ produetum Turton Manual p. 94. f. 76. — fulvum Gray in Wood suppl. p. 36. Turbo fulvus Wood suppl. t. 6. f. 9, Gehäuse kaum geritzt, länglich-gethürmt, ziemlich dünnschalig, durchscheinend, gelblich mit ockerfarbigen oder braunen Striemen, oder auch dunkelbraun, weiss marmeorirt, mit etwas ungleichen flach erhobe-
“Al
nen Spiralleisten dicht umlegt, welche gegen die Basis stärker und schmäler werden und in den Zwischenräumen durch sehr dichtstehende, feine Längslinien gekreuzt werden. Gewinde thurmförmig mit stumpfem, glattem, glänzendem, braungelbem Wirbel. Naht seicht rinnenförmig: Umgänge 5%—6, convex, regelmässig zunehmend, der letzte etwas mehr als ein Drittel der ganzen Länge bildend. Mündung senkrecht, ge- rundet - oval. innen glänzend, röthlichgelb.» Mundsaum zusammenhän- gend, einfach, wenig erweitert, die Ränder in einem undeutlichen Win- kel vereinigt, von welchem bisweilen eine kleine Lamelle an den vor- letzten Umgang abgeht. Länge 8— 10, Durchmesser 4— 5,
Deckel etwas eingesenkt, von Schalensubstanz, dick, mit weni- gen am Rande scharf gefalteten Windungen und sehr seitlich liegendem durchsichtigem Kerne.
Aufenthalt: in Spanien, Minorka und Algier. (Aus meiner Samm- lung.)
66. Cyclostoma costulatum, Ziegl. Die schwachge- rippte Kreismundschnecke, Taf. 9. Fig. 6—8.
C. testa perforata, conoideo-globosa, solidiuscula, griseo-rubella, lineis elevatis spiralibus crebre costulata, interstitiis decussatim minute striatis; spira conoidea, apice papillata, cerasina; anfr. 5 convexis, ultimo ventroso; umbilico angustissimo, non pervio; apertura ovali-subeirculari; perist. simplice, reeto, continuo, superne suban- zulato. — Operculum terminale, testaceum, anfr. 6 sensim crescentibus, nucleo ni- sro subcentrali.
Cyclostoma costulatum Zgl. Mus.
_ _ Rossm. VI. p. 49 f. 395.
—_ — Pot. et Mich. gal. T. p. 234. t. 24. f. 1. 2.
= sulcatum Sow. Thesaur. p. 100. t. 23 f. 31.
Gehäuse eng und nicht durchgehend genabelt, kegelförmig-kuglig,
ziemlich festschalig, fast glanzlos, kaum durchscheinend, graulich - braun- roth, mit fadenförmigen, nahestehenden Spiralreifen regelmässig umwun- den, in den Zwischenräumen durch dichtstehende Längslinien deutlich
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gegittert. Gewinde flach conisch erhoben, mit warzenförmigem, glattem, kirschrothem Wirbel. Umgänge 5, gewölbt, schnell zunehmend, der letzte bauchig. Mündung etwas schief zur Axe, gerundet-oval, innen glänzend, gelbbraun. Mundsaum zusammenhängend, einfach , scharf, die Ränder in einem undeutlichen Winkel verbunden. Länge 7, Durch- messer 5%
Deckel endständig, von Schalensubstanz, schmutzig weiss, ganz flach, mit 6 allmälig zunehmenden Windungen und fast im Mittelpunkte liegendem, schwärzlichem Kerne.
Aufenthalt: im Banat, besonders auf dem Damoklet bei Mehadia (Rossm.), Siebenbürgen, bei Kasan (Thorey.) — Aus meiner Samm- lung.
Anm. Ueber den Namen vgl. das bei Nr. 63 Gesagte.
67. Cyclostoma glaueum, Sow. Die graublaue Kreis- mundschnecke, Taf. 9. Fig. 3—5.
C. testa perforata, ovato-conica, erassiuscula, fulvescenti-lilacina, confertim spiraliter striata et obsolete decussata; spira conoidea, obtusiuscula; sutura levi, albo- marginata, suberenulata; anfr. 4Y, convexiuseulis, ultimo interdum antice breviter so- luto; umbilico minimo, non pervio; apertura subangulato-ovali, intus fulva, nitida; perist. recto, marginibus superne angulatim junetis, sinistro subinerassato, — Oper- culum ferminale, testaceum, planum, anfractibus celeriter accrescentibus,
Cyclostoma glaucum Sow. Thesaur. p. 100. t. 24. f. 39. _ striatum Menke synops. ed, 2, p. 40. (absque descript.) Gehäuse eng und nicht durchgehend genabelt, eiförmig-conisch, dickschalig, bräunlich-violett, mit dichten, flachen Spirallinien umgeben, durch sehr feine, bisweilen undeutliche Längslinien fein gegittert. &e- winde kegelförmig, mit stumpfem, glattem Wirbel. Naht sehr wenig eingedrückt, weissberandet, etwas gekerbt. Umgänge 4”:, flach ge- wölbt, der letzte nach vorn bisweilen etwas abgelöst. Mündung gerun- det-eiförmig, oben etwas winklig, innen braungelb, glänzend. Mund-
saum zusammenhängend, gerade, die Ränder winklig verbunden, der Spindelrand etwas verdickt. Länge 7Y“, Durchmesser 5%.
Deckel endständig, flach, von Schalensubstanz, weisslich, mit un- deutlich gesonderten, schief gestreiften, ziemlich rasch zunehmenden
Windungen. Aufenthalt: bei Alexandrette in Syrien. (Aus der Menke’schen
Sammlung.) Dies ist ohne Zweifel die von Rossmässler (VI. p. 49) fraglich
mit der vorigen vereinigte Form, doch als Art durch die Sceulptur, wenig gewölbten Umgänge, Naht, Mündung und Deckel sehr leicht zu unter-
scheiden.
65. Cyelostoma elegans (Nerita) Müll. Die zierliche Kreismundschnecke. Taf. 9, Fig. 30—34. Taf. 28. Fig. 23. ©. testa subperforata, ovafo-conoidea, tenuiuscula, lineis spiralibus et confer- tioribus longitndinalibus minute clathrata, violaceo-vel Iutescenti-caesia, obseure minutim variegata; spira conica, obtusiuseula; anfr. 5 eonvexis; apertura subverticali, ovali, intus fulvescente; perist. continuo, simpliee, recto, marginibus angulatim junc- tis, columellari subexpanso. — Operculum terminale, testaceum, paueispirum, al- bido -cinereum. Nerita elegans Müll. hist. verm. II. p. 177. N. 363. — _ Schröt. Flussconch. p. 366. t. 9, f. 15. Turbo Lincina Chemn. IX. P. 2. p. 55. t. 123, f. 1060. d. e. — elegans Gmel. p. 3606. N. 74. — — Montagu p. 342. t. 22. f. 7. - — Dillw. deser. eat. II. p. 863. N. 116. — — Wood ind. t. 32. f. 118. — _ striatus Da Costa brit. Conch. p. 86. t. 5. f, 9. — reflexus Olivi Adriat. p. 170. Cyclostomus elegans Montfort II. p. 287. t. 72. Cyclostoma elegans Drap. tabl. d. moll. p. 38. N. 1. — Drap. hist. p. 32. t. 1. f. 5—8. _ — var. ?, Hartm. in Neue Alpina I. p. 215. 1. 19. 10
74
Cyclostoma elegans Lam. 26. p. 148. ed. Desh. 25. p. 360. E — 1 6 Pfr. Ip. 74. t. 4. £. 30. 31.
— == Sturm Fauna VI. H. 6. T. 3. _ _ Turton Manual p. 93. f. 75. _ — Gray Manual p. 275. t. 7. f. 75.
_ — Rossm. I. p. 90. f. 44 und 8S0— 82. (Thier.) _ — Brard p. 103. t. 3. f. 7. 8.
_ — Philippi Sieil. I. p. 143. I. p. 119.
= _ Risso IV. p. 103.
— — Thompson land- and freshwater -shells of Ireland p- 37.
= — Dupuy moll du Gers p. 63.
_ — Sow. Thesaur. p. 101. t. 23. f. 32. 33.
— — Berkeley in Zool. Journ. IV. p. 278. (Anatome.) _ _ Blainv. Malacologie t. 34. f. 7. _ — Desh. in -Encyel. method. H. p. 40. _ — Webb et Berth. synops. moll. canar. p. 321. — — Guerin Iconogr. du regne animal t. 12. f. 12. er _ Bowd. elem. of Conch. t. 9. f. 14. _ — Payr. moll. de Corse p. 105. N. 230. 12: — Kickx syn, moll. Brab. p. 69. N. 87. — Morelet moll. du Portugal p. 89. _ — Schmidt Land- u. Süssw. Conch. in Krain p. 20. Fab. Columna de purp. p. 18. f. 13. Lister Conch. t. 27. f. 25. — Anim. Angl. t.2.f. 5 Gualt. t. 4. fig. A. B. Argenv. t. 28. f. 12. Zoomorph. t. 9. f. 9.
Gehäuse sehr eng durchbohrt, eiförmig-conisch, dünnschalig mit etwas erhobenen Spiral- und dichterstehenden Längslinien fein gegittert, glanzlos, graugelb oder hellviolett, oft mit einigen zierlichen Flecken- bändern geziert. Gewinde conisch, stumpflich. Umgänge 5, gewölbt, ziemlich schnell zunehmend. Mündung fast senkrecht, oval-rundlich, innen glänzend braungelb oder braunroth., Mundsaum einfach, scharf, zusammenhängend, die Ränder winklig verbunden, der Spindelrand kurz zurückgeschlagen. Länge 7°, Durchmesser 4Y:.
[6
Deckel endständig, von Schalensubstanz, mit wenigen Windungen,
Thier: schiefergrau mit trichterförmigem Kopfe, sehr scharf und regelmässig ringförmig gerunzelt. Sohle durch eine tiefe Längsfurche getheilt. Man vgl. darüber Rossm. I. p.89 und hinsichtlich der Anato- mie die angeführte Abhandlung von Berkeley.
Aufenthalt: in Buchenwäldern auf Kalkboden, in Deutschland sehr zerstreut (die einfarbige Var. Fig. 32—33 z. B. bei Kassel, die schöne bunte, Fig. 29— 31 bei Pyrmont); ferner häufig in Frankreich, (daher die zierliche Var. Taf. 28. Fig. 23.) England, Italien, Schweiz, Dalmatien, Griechenland, auch bei Algier und auf den Kanarischen Inseln.
69. Cyelostoma pulchrum (Turbo) Wood. Die schöne Kreismundschnecke, Taf. 10. Fig. 1. 2.
C. testa umbilicata, globoso-conica, subdecollata, tenui, longitudinaliter confer- tim costulato-striata, fulvida, fusco obsolete maculata; anfr. 4—5 convexis, penul- timo obsolete 5-carinato, ultimo superne sub-8-carinato, circa umbilicum mediocrem, peryium carinis confertioribus, acute elevatis eincto; apertura eirculari; perist. dupli- cato, interno acuto, breviter porrecto, externo late expanso, radiatim plicato-undu- lato, ad anfractum penultimum non interrupto, modo angustato, breviter adnato,
Turbo pulcher Wood suppl. t. 6, f. 4. Cyelostoma pulehrum Gray in Wood ind. suppl. p. 36. _ —_ Sow. gen. N. 35. f. 2. _ _ Sow. Spec. Conch. f. 134. 135. _ — Reeve Conch, syst. t. 184. f. 12. _ _ Sow. Thesaur. p. 132. t. 27. f. 143. 144. Cycelophora pulchra Swains. Malacology p. 336. Choanopoma pulchrum Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 107. Gehause genabelt, kuglig - kegelförmig, dünnschalig, zart, mit dichtstehenden nicht unterbrochenen, erhobenen Längslinien besetzt, gelbbräunlich, mit etwas dunklern Fleckenbinden. Gewinde kurz ke- gelförmig, oben abgestossen. Umgänge 4—5, sehr gewölbt, stark von einander absetzend, der vorletzte durch 4—5 schwache Kielstreifen et- 10 *
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was winklig, der letzte bis zur Basis mit etwa 10 gleich weit abstehen- den, fadenförmigen, und um den mittelmässigen, durchgehenden Nabel und in demselben mit näher stehenden, scharf hervorragenden Kielen versehen. Mündung parallel mit der Axe, ziemlich kreisrund, innen bräunlich- weiss. Mundsaum doppelt, der innere einfach, scharf, kurz vorgestreckt, der äussere zusammenhängend, wenig am vorletzten Um- gange anliegend, dort etwas schmäler, übrigens rechtwinklig breit ab- stebend, strahlenförmig wellig gefaltet, indem ein jeder Kielstreifen des Hauptumganges in eine nach aussen gezogene Falte ausläuft. Höhe 11— 13°, grösster Durchmesser 15, kleiner 10%.
Deckel nicht eingesenkt. von Schalensubstanz, mit schnell zuneh- menden, am Range lamellenförmig hoch erhobenen Windungen.
Aufenthalt: auf der Iusel Jamaica. (Aus der Gruner’schen Sammlung.)
70. Cycelostoma fimbriatulum Sow. Die feingefranste Kreismundschnecke. Taf. 10. Fig. 3—5. €. testa umbilicata, globoso-conoidea, decollata, tenui, spiraliter confertim co- stata, lineis longitudinalibus confertissimis subdeeussata, lutescenti-albida; sutura profunda; anfr. 3V2—5 rotundatis; umbilico mediocri, pervio; apertura eirculari; pe- rist. duplieato, interno vix prominente, externo limbum latissimum, eontinuum, ad anfraetum penultimum subemarginatum, radiatim plicato-undulatum formante. Cyclostoma fimbriatulum Sow. in Tank. cat. App. p. VIH. — = Sow. Spec. Conch. f. 136 _ _ Reeve Conch. syst. t. 183. f. 5. E= — Sow. Thesaur. p. 132. t. 28. f. 145. 146. Choanopoma fimbriatulum Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 107. Turbo Lincina Chemn. IX. P. 2. p. 54. t. 123. f. 1060 a? Annularia fimbriata Schumacher p. 196?
Gehäuse genabelt, kuglig-kegelförmig mit abgestossener Spitze, dünnschalig, zart, mit fadenförmig erhobenen, ziemlich dichtstehenden Spirallinien umzogen, über welche sehr dichtstehende, feine Längslinien
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hinüberlaufen, durchscheinend, gelblichweiss. Umgänge 3"2—- 5, stark gewölbt, schnell an Breite zunehmend, die Spiralfurchen an der Basis des letzten etwas stärker und entfernter. Nabel ziemlich weit, ganz durchgehend. Mündung parallel zur Axe, kreisrund, innen glänzend, mit durchscheinenden Streifen. Mundsaum doppelt, der innere scharf, kaum hervorragend, der äussere einen wagerecht abstehenden, breiten, strahlig gefalteten, am Rande welligen, an der kurzen Berührungsstelle mit dem vorletzten Umgange wenig ausgeschnittenen Saum bildend. Höhe 6— 7, grösster Durchmesser 8— 10”.
Deckel nicht eingesenkt, von Sehalensubstanz, mit schnell zunch- menden, nach innen glatten, nach aussen scharf berandeten Windungen. (Sowerby.)
Aufenthalt: auf der Insel Jamaika. (Aus der Gruner’schen Sammlung.)
71. Cyclostoma sceabrieulum Sow. Die schärfliche Kreismundschnecke.
Taf. 10. Fig. 6—8.
C. testa umbilicata, conoideo-zlobosa, subdecollata, tenui, costulis spiralibus et lineis longitudinalibus elevatis argute retieulata, fulvido-albida, punctis fuseis mul- tiseriatis ornata; anfr. 4 - 4, rofundatis, ultimo eirea umbilicum mediocrem, perviunm distinctius et remotius spiraliter sulcato; apertura eirenlari; perist. duplicato, interno brevi, externo limbum tenuem, undique late expansum, ad anfractum penultimum emarginatum, fusco-radiatum, subundulatum formante,
Cyeclostoma scabrieulum Sow. Thesaur. p, 133. t. 28. f. 147. Choanopoma scabrieulum Pfr. in Zeitschr. f. Malakoz. 1847, p. 107. Gehäuse genabelt, kegelförmig-kuglig, sehr dünnschalig, durch- scheinend, bräunlich weisslich, mit vielen in unterbrochene Linien ge- stellten, braunen Punkten geziert, durch nahestehende erhobene Längs- und Spirallinien scharf gegittert. Gewinde kurz kegelförmig, mit wenig abgestossener Spitze. Umgänge 4—4"r, stark gewölbt, allmälig zu- nehmend, der letzte in der Nähe des mittelmässig engen, durchgehen
78
den Nabels breiter und stärker spiralisch gefurcht. Mündung parallel zur Axe, kreisrund. Mundsaum doppelt, der innere scharf, kurz vor- stehend, der äussere einen sehr dünnen, breiten, wagerecht abstehen- den, an der Berührungsstelle mit dem vorletzten Umgange ausgeschnit- tenen, braunstrahligen, wellenrandigen Saum bildend. Höhe 5, Durch- messer 7°.
Deckel nicht eingesenkt, von Schalensubstanz, mit schnell zuneh- menden scharf und breit vorstehend berandeten Windungen (als wenn einzelne Trichter in einander steckten).
Aufenthalt: auf der Insel Jamaica. (Aus meiner Sammlung.)
72. Cyelostoma latilabre Orb. Die breitgelippte Kreismundschnecke. Taf. 10. Fig. 26. 27,
C. testa perforata, ovato-oblonga, decollata, tenuiuscula, laevigata, diaphana, hyalino-albida; anfr. 4 convexis, ultimo basi spiraliter et obsolete subsulcato; aper- tura verticali, ovali; perist duplicato, interno subexpanso, haud prominente, externo subincrassato, angulatim late reflexo, marginibus ad anfractum penultimum callo an- gusto angulatim junctis, columellari medio in angulum dilatato.
Cycelostoma latilabris Orb. eub. I. p. 255. t. 21. f. 12. _ latilabrum Sow. Thesaur. p. 131. t. 31. f. 281. Gehäuse durchbohrt, eiförmig-länglich, mit abgestossener Spitze, ziemlich dünnschalig, lich. Umgänge 4, gewölbt, allmälig zunehmend, der letzte an der Ba-
glatt, glänzend, durchscheinend, alabasterweiss-
sis neben dem engen, doch durchgehenden Nabelloche mit einigen un- deutlichen Spiralfurchen versehen. Mündung scheitelrecht, oval. Mund- saum doppelt, der innere etwas ausgebreitet, nicht vorstehend, der äus- sere etwas verdickt, breit wagerecht abstehend, etwas zurückgebogen, die beiden Ränder am vorletzten Umgange durch Callus winklig verbun- den, der Spindelrand dicht unter dem Nabel schmal, gewölbt zurückge- schlagen, dann plötzlich in einen nach links stark abstehenden Winkel
verbreitert. Länge 13, Durchmesser 8%
Li)
Deckel unbekannt.
Aufenthalt: im Innern von Cuba. (Orb.) — Aus der Gruner- schen Sammlung. Obgleich das von d’Orbigny abgebildete Exemplar mehr kuglig ist, als das vorliegende, so ist doch nicht zu bezweifeln, dass dieses zu derselben Art gehört.
73. Cyelostoma Gruneri Pfr. Gruner's Kreismund- schnecke. Taf. 10. Fig. 28. 9.
C. testa perforata, ovato-oblonga, decollata, tenuissima, spiraliter confertim et subtiliter striata, Jineis longitudinalibus confertissimis sub lente decussata, pallidissime cornea; anfr. 4 convexis, ultimo infra peripheriam interrupte fusco-eingulato, juxta perforationem apertam fusco-maculato; sutura mediocri, subsimplice; apertura sub- eirculari; perist. duplicato, interno recto, acute porrecto, externo limbum latum, con- caviusculum, ad anfraetum penultimum interruptum, utrinque confertim et radiatim striatum formante.
Cyclostoma Gruneri Pfr. in Zeitschr, f. Malakoz. 1846. März p- 47.
Gehäuse durchbohrt, eiförmig-länglich, mit abgestossener Spitze, sehr dünnschalig und zart, weisslich -blasshornfarbig, mit sehr feinen, dichtstehenden, wenig erhobenen, etwas welligen Spirallinien umgeben und mit noch feineren, noch viel dichter stehenden Längslinien unter der Lupe gekreuzt. Umgänge 4, mässig gewölbt, allmälig zunehmend, durch eine wenig tiefe, hin und wieder mit unregelmässigen, weissen Knötchen besetzte Naht verbunden, der letzte unter der Mitte mit einer unterbrochenen braunen Linie umgeben und neben dem engen, nicht durchgehenden Nabelioch meist mit einem braunen Fleck bezeichnet. Mündung parallel mit der Axe. Mundsaum doppelt, der innere einfach, scharf, besonders nach rechts ziemlich weit gerade vorstehend, der äus- sere breit wagerecht abstehend, sehr dünn, an der Berührungsfläche mit dem vorletzten Umgange fast unterbrochen, gleich unterhalb dieser ge- öhrt-zurückgeschlagen, übrigens etwas concav, beiderseits dicht strah- tig gestreift. Länge 10, Durchmesser 5%.
Ss0
Deckel unbekannt. Aufenthalt: in Honduras. (Sammlung des Herrn Konsul Gruner
zu Bremen.)
74. Cyelostoma Humphreyanum Pfr. Humphrey’s Kreismundschnecke, Taf. 10. Fig. 9—11.
C. testa profunde rimata, ovato-conica, saepe decollata, tenui, laevigata, nitida, albida, fusco-taeniata et substrigata; sutura profunda, simplice; anfr. 4— 6 convexis, regulariter accrescentibus; apertura subcirculari; perist. duplicato, interno breviter porrecto, flavo, externo horizontaliter late expanso, ad anfractum penultimum angu- stato, margine supero et sinistro dilatato -protractis.
Cycelostoma Humphreysianum Pfr. in Malak. Zeitschr. 1846. März. p- 41. _ pietum Sow. Thesaur. p. 142. t. 28. f. 157. 158. Cistula pieta Humphr. mss. ined. (ex Sow.)
Gehäuse tief nabelritzig, oval-kegelförmig, dünnschalig, glatt, glänzend, weisslich, mit braunen, flammigen Bändern und Striemen ge- ziert. Gewinde kegelförmig, mit spitzlichem, meist abgestossenem Wir- bel. Umgänge 4—6, sehr gewölbt, stark absetzend, regelmässig zu- nehmend, der letzte mit seiner Basis etwas vortretend. Mündung daher etwas schief, unten weiter von der Axe entfernt, ziemlich kreisrund. Mundsaum doppelt, der innere gerade, kaum merklich vorragend, gelb- lich, der äussere breit und flach wagerecht abstehend, glänzend weiss oder gelb, undeutlich concentrisch gestreift, an der Berührungsfläche mit dem vorletzten Umgange verschmälert, nach oben und links winklig verbreitert. Länge 9— 11, Durchmesser 5— 6’.
Deckel unbekannt.
Aufenthalt: auf der Insel Jamaica. (Aus der Gruner’schen Sammlung.)
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75. Cyelostoma thysanoraphe Sow. Die fransennäh- tige Kreismundschnecke. Taf. 10. Fig. 16—18. Taf. 13. Fig. 28. 29.
C. testa rimato-perforata, oblongo-conica, decollata, longitudinaliter confertim plicato-striata, serieina, castanea, coerulescenti-nebulosa; anfr. 4 convexis, ultimo basi producto; sutura albo confertim dentato-cerenata; apertura obliqua, subeireulari; perist. duplicato, interno recto, breviter porrecto, externe utrinque albo, late expanso, superne angulatim producto, ad anfractum penultimum angustato. — Operculum ter-
minale, testaceum, anfractibus rapide erescentibus, oblique striatis.
Cyelostoma thysanoraphe Sow. Thesaur. p. 143. t. 28. f. 162. 163.
Gehäuse tief nabelritzig, fast durchbohrt, länglich- kegelförmig mit abgestossener Spitze, der Länge nach sehr dicht faltenstreifig, seide- glänzend, kastanienbraun, hin und wieder bläulich schimmernd, biswei- len mit dunkleren Binden. Umgänge 4, gewölbt, regelmässig zuneh- mend, der letzte mit seiner Basis vortretend. Naht sehr zierlich mit dichtstehenden, weissen Kerbzähnchen besetzt. Mündung etwas schief, fast kreisrund. Mundsaum doppelt, der innere scharf, kurz vorragend, der äussere wagerecht ausgebreitet, beiderseits milchweiss, ziemlich gleichbreit, am vorletzten Umgange schmal ausgeschnitten, nach oben winklig vorgezogen. Länge 9 — 10, Durchmesser 5 — 6‘.
Deckel nicht eingesenkt, von Schalensubstanz, mit sehr rasch zu- nehmenden schief gestreiften Windungen und etwas vertieftem braunem Kern.
Aufenthalt: auf den Antillen und in Demerara. (Sow.) — Aus
meiner Sammlung.
76. Cyclostoma quaternatum Lam. Die viergewundene Kreismundschnecke. Taf. 10. Fig. 12. 13.
C. testa rimato-perforata, ovato-oblonga, decollata, tenuiuscula, longitudinaliter subtilissime costulato-striata, lineis transversis subdecussata, fulvido-albida; sutura albo-marginata, confertissime denticulata; anfr. 4 convexiusculis, ultimo breviter so-
I. 19. ıl
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luto, dorso carinato, prope rimam distinetius spiraliter sulcato; apertura oblique ellip- tica, intus pallide fulvescente; perist. continuo, recto, subincrassato, marginibus an- gulatim junctis, columellari subdilatato.
Cyclostoma quaternata Lam. 16. p. 147. ed. Desh. 15. p. 358. _ = Delessert recueil t. 29. f. 3, —_ quaternatum Sow. Thesaur. p. 149. t. 128. f. 178. 179. Gehäuse geritzt-durchbohrt, länglich -eiförmig mit abgestossener Spitze, ziemlich dünnschalig, durch diehtstehende Längs- und etwas ent- ferntere Spirallinien leicht gegittert, bräunlich- weiss. Naht weiss, sehr dicht und scharf gezähnelt, ziemlich flach. Umgänge 4, wenig gewölbt, langsam zunehmend, der letzte vorn etwas abgelöst, auf dem Rücken gekielt, an der Basis etwas stärker spiralisch gefurcht. Mündung schief elliptisch, nach oben winklig, innen gelbbräunlich- weisslich. Mundsaum zusammenbängend, etwas verdickt, die Ränder oben spitzwinklig ver- bunden, der Spindelrand etwas verbreitert und durch die auslaufenden Spiralfurchen gezähnelt. Deckel unbekannt. Aufenthalt: in Afrika. (Sowerby.) — Aus der Gruner’schen Sammlung. 77. Cyelostoma plicatulum Pfr. Die gefältelte Kreis- mundschnecke, Tef. 10. Fig. 14. 15. ‘Taf. 28. Fig. 12. 13. ©. testa subperforata, oblongo-turrita, subdecollata, tenui, longitudinaliter confer- tim plicatula, diaphana, alba, corneo-nebulosa, fasciis latiusculis, castaneis, articulatis ornata; .anfr. 6 convexis, regulariter accrescentibus, ultimo breviter soluto, rotundato, oirca perforationem obsoletam spiraliter sulcato; apertura verticali, oblique elliptica; perist. simplice, vix expansiusculo, superne angulato. Cyelostoma plicatulum Pfr. in Zeitschr. f. Malak. 1846. März. p. 48. Chondropoma plicatulum Pfr. ibid. 1847. p. 109. Gehäuse kaum durchbohrt, länglich-thurmförmig, mit kurz abge- stossener Spitze, dünnschalig, mit .dichtstehenden Längsfalten besetzt, von denen einzelne stärker erhoben und weiss sind (wohl Ueberreste
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früherer Mundsäume), weiss, hin und wieder mit undeutlichen hornfar- bigen Flecken, mit ziemlich breiten, kastanienbraunen, gegliederten Bin- den. Umgänge 6, gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte gerun- det, vorn etwas abgelöst, neben der kurzen Nabelritze mit einigen Spi- ralfurchen versehen. Mündung parallel mit der Axe, schief elliptisch, nach oben und unten verschmälert, innen gleichfarbie. Mundsaum ein- fach, kaum ein wenig ausgebreitet, die Ränder nach oben frei, winklig verbunden. Länge 10V. Durchme:ser 5.
Deckel knorpelartig, dünn, mit wenigen Windungen.
Aufenthalt: bei Puerto Cabello in Venezuela. Das abgebildete Exemplar ist aus der Sammlung des Herrn Dr. v. d. Busch zu Bre- men, eine etwas kleinere Var. mit schmalern Binden verdanke ich Herrn Konsul Gruner.
Beim. Diese Art ist einigen Formen des C. pictum m. ähnlich, doch durch die Längsfalten und die Mündung sehr leicht zu unterscheiden.
78. Cyclostoma obesum (Truncatella) Menke. Die angefressene Kreismundschnecke. Taf. 10. Fig. 21— 23.
C. testa subperforata, conico-oblonga, truncata, solidula, lineis elevatis elegan- tissime et confertim cingulata (interstitiis subtiliter transverse striatis), fulvo-lutea vel rubicunda; anfr. 4 convexiusculis, regulariter accrescentibus, ultimo antice brevi- ter ascendente; apertura verticali, ovali; perist. subinerassato, breviter expanso, ob- solete duplieato, marginibus superne angulatim junetis. — Operculum subimmersum, tenuiusculum, testaceum, paueispirum,
Truncatella obesa Menke synops. ed. 2. p. 137.
Cyclostoma obesum Pfr. in Wiegm. Arch. 1840. I. p. 253. — — Sow. Thesaur. p. 143. t. 31. f. 278.
Chondropoma obesum Pfr. in Zeitschr f. Malak, 1847. p. 109.
Gehäuse eng durchbohrt, kegelförmig-länglich, mit abgestossener Spitze, festschalig, etwas glänzend, bräunlichgelb oder röthlich, mit ziemlich dichtstehenden, fadenförmig erhobenen Linien umgürtet, in den Zwischenräumen sehr fein gestreift. Umgänge 4, allmälig und regel-
11
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mässig zunehmend, der letzte nach vorn ein wenig ansteigend, eine sehr kurze, wenig eindringende Nabelritze bildend. Mündung vertikal, oval, nach oben winklig. Mundsaum selten doppelt, meist einfach etwas ver- dickt, weiss, kurz, ausgebreitet, die Ränder oben winklig verbunden, der Spindelrand nach unten ein wenig hervorgezogen. Länge 7 —7Vr'. Durchmesser 4.
Deckel wenig eingesenkt, von Schalensubstanz, aber dünn, gelb- lich. mit wenigen Windungen, von denen die letzte sehr breit ist.
Aufenkbelks auf der Insel Cuba, in der Gegend von Matanzas!
Jüngere Exemplare haben eine lange thurmförmige Spitze von 7—8 Windungen. (Fig. 22.)
79. Cyelostoma elongatum (Turbo) Wood. Die langge- streckte Kreismundschnecke. Taf. 10. Fig. 19. 20.
Ü. testa subrimata, subeylindracea, decollata, solida, costis spiralibus argute elevatis, subdistantibus munita (interstitiis confertissime longitudinaliter striatis), fulva: anfe. 4, subaegqnalibus, convexis, sutura profunda, subeanalieulata separatis; apertura parvula, oblique ovali, superne angulata; perist. continuo, simplice, recto, superne breviter superstructo.
Turbo elongatus Wood suppl. t. 6. f. 10. Cyclostoma elongatum Gray in Wood suppl. p. 36. = _ Sow. Thesaur. p. 107. t. 24. f. 64.
Gehäuse kaum nabelritzig, fast walzenförmig, nach oben etwas schlanker mit abgestossener Spitze, festschalig, röthlichgelb, mit schma- len, nicht sehr dicht stehenden, scharf erhobenen Reifen umgeben, mit sehr dichten, über die Reife hinüberlaufenden, feinen Längsstreifen be- zeichnet. Umgänge 4%, sehr langsam zunehmend, die 3 letzten fast gleich, stark gewölbt, dureh eine tiefe, fast rinnenartige Naht getrennt. Mündung klein, schief eiförmig, nach oben etwas winklig. Mundsaum zusammenhängend, einfach, die Ränder oben in einem etwas überbau-
ten Winkel vereinigt, der Spindelrand an den vorletzten Umgang fest
s5
angedrückt, nach unten kaum merklich verbreitert. Länge 6V,, Durch- messer 3%.
Deckel unbekannt.
Aufenthalt unbekannt. (Aus der Gruner’schen Sammlung.)
Unterscheidet sieh von €. obesum durch seine convexen, fast gleich- breiten Umgänge, durch die scharfen, entfernter stehenden Reife, tiefe Naht und kleine Mündung.
SO. Cyclostoma Sauliae Sow. Miss Saul’s Kreismund- schnecke. Taf. 10. Fig. 24. 25.
Ü. testa perforata, oblongo-subturrita, apice decollata, tenui, longitudinaliter con- fertim plicato-striata, albida, fusco substrigata et seriatim punctata; sutura submargi- nata; anfr. 5 rotundatis, ultimo terete; apertura subeirculari, intus concolore, nitida: perist. subduplicato, interno albo, vix prominente, expansiusculo, externo breviter ex- panso, prope anfractum penultimum angustato, utrinque albo-lingulato, margine dextro et basali erenulatis, albo brunneoque articulatim pietis.
Cyelostoma Sauliae Sow. Thesaur. p. 145. t. 28. f. 189,
Gehäuse durchbohrt, länglich fast thurmförmig, mit kurz abgestos- sener Spitze, dünnschalig, zart, weisslich mit einigen bräunlichen Strie- men und undeutlich reihenweise gesteliten braunen Punkten, mit einigen schwach erhobenen Quergürteln, über welche sehr dicht stehende Längs- falten hinüberlaufen. Naht hin und wieder dureh unregelmässige, weisse Kerbzähnchen berandet. Umgänge 5, gewölbt, regelmässig und langsam zunehmend. Mündung scheitelrecht, ziemlich kreisrund, innen gleichfar- big, glänzend. Mundsaum doppelt, der innere etwas ausgebreitet, an- liegend, nach oben kurz vorstehend, der äussere zusammenhängend, am vorletzten Umgange und noch weiter abwärts schmal, neben dieser schmalen Partie nach oben und nach links in ein ganzrandiges, weisses Plättchen verbreitert, übrigens gekerbt und sowohl innen als aussen braun und weiss gegliedert. Länge 7. Durchmesser 3Y,,
Deckel unbekamnt.
Aufenthalt: in Westindien. (Aus der Gruner'’schen Sammlung.)
36
81. Cyelostoma semisulcatum Sow. Die halbgefurchte Kreismundschnecke.
Dat, 11.2:Fie. 1.2.
C. testa umbilicata, turbinato-depressa, solidula, superne carinis 7—8 obtuse elevatis, basi striis spiralibus confertis notata, albida, superne fusco-marmorata, infra peripheriam fascia lata castanea deorsum diluta ornata; spira brevi, subacuminata, obtusiuseula; anfr. 5 convexis, ultimo eirca umbilicum latum, infundibuliformem angu- lato; apertura obliqua, subeireulari, intus nitida, coerulescenti-alba; perist. subineras- sato, breviter expanso, albo, marginibus callo continuo angulatim junctis, columellari reflexiusculo. — Operc. icorneum, crassiusculum, arctispirum, margine anfractuuım elevato.
Cyclostoma semisuleatum Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 62. — — Sow. Thesaur. p. 124. t. 25. f. 99. Cyelophorus semisulcatus Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 108.
Gehäuse weit und offen genabelt, sehr flach kreiselförmig, fest- schalig, oberseits mit 7—S stumpf erhobenen Kielen umgeben, neben der Naht und auf der Unterseite fein und dicht spiralisch gefurcht, bräunlich- weiss, braun marmorir(. Gewinde flach kegelförmig mit zugespitztem Wirbel. Umgänge 5, mässig gewölbt, der letzte etwas niedergedrückt, mit einer breiten weissen Binde am Umfange und einer kastanienbrau- nen, nach unten verlaufenden unter dieser, unterseits weiss, neben dem weiten, perspektivischen Nabel winklig. Mündung schief zur Axe, fast kreisrund, innen bläulich- weiss, glänzend. Mundsaum etwas verdickt, kurz ausgebreitet, die Ränder durch fortlaufenden Callus oben winklig verbunden, der Spindelrand kurz zurückgeschlagen. Höhe 11“. Durch- messer 21,
Deckel hornartig, dicklich, enggewunden, mit erhobenen, häutigen Rändern und Windungen.
Aufenthalt: Halbinsel Malacca. (Cuming.) — Aus meiner Samm- lung.
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82. Cyelostoma vittatum Sow. Die gebänderte Kreis- mundschnecke, Taf. 11. Fig. 5. 6.
C. testa umbilieata, depressa, subdiscoidea, solidinscula, oblique confertim striata, albida, fasciis castaneis distincfibus 10— 14 ornata; spira brevissima, submueronata; anfr. 5 convexis, summis lineis spiralibus confertis subdecussatis, ultimo magno, sub- depresso; umbilico latissimo, perspectivo; apertura obliqua, ovali, intus fulva, fusco-
fasciata; perist. albieante, breviter reflexo, marginibus fere contiguis, callo albo sub- emarginato junctis, dextro superne repando.
Cyclostoma vittatum Sow. Spec. Conch. f. 91 — 94. _ — Reeve Conch. syst. t. 185. f. 22. u .— Sow. Thesaur. p. 112. t. 25 f. 89. 90. Cyelophorus vittatus Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 108, Gehäuse weit und offen genabelt, fast scheibenförmig niederge- drückt, dünnschalig, doch fest, schräg fein gestreift, weisslich, mit 10— 14 violettbraunen Binden geziert.e. Gewinde sehr wenig erhoben, mit zugespitztem, oft abgestossenem Wirbel. Umgänge 5, mässig ge- wölbt, die obern mit feinen, gedrängten Spirallinien undeutlich gegit- tert, der letzte breit, etwas niederzedrückt. Mündung ziemlich diagonal zur Axe, schief oval, innen gelbroth, mit durchscheinenden Binden. Mundsaum weiss, kaum zurückgeschlagen, die Ränder sehr genähert, durch einen kurzen, mondförmig ausgerandeten Callus verbunden, der rechte oberhalb ausgebuchtet, der linke etwas breiter zurückgeschlagen. Höhe 10% Durchmesser 20°. Deckel unbekannt. Aufenthalt: Madagascar. (Caldwell, Sowerby.) Aus der Gru- ner’schen Sammlung.
53. Cyelostoma albicans Sow. Die weissliche Kreis- mundschnecke, Taf. 11. Fig. 13. 14.
€. testa late umbilicata, depresso-globosa, laevigata, lineis spiralibus et obli- quis obsolete notata, nitidiuscula, alba; spira late conoidea, obtusa; anfr. 5 convexis,
88
summis distinete eoncentrice suleatis, ultimo subinflato; apertura ovali; perist. conti- nuo, brevissime adnato, incrassato-expanso, margine dextro antrorsum arcuato, colu- mellari prope umbilicum subinfundibuliformem angulatim protracto, Cyelostoma albieans Sow. Spec. Conch. P. II. f. 104. 105. = = Sow. Zool. of capt. Beechey’s voyage p. 146. t. 38. f. 30. nz — Sow. Thesaur. p. 118. t. 26. f. 110— 112.
Gehäuse mässig weit und durchgehend genabelt, etwas gedrückt- kuglig, festschalig, glatt, mit schwachen, spiralischen und schrägen Li- nien weit und undeutlich gegittert, mattglänzend, weiss, hin und wieder bräunlich angelaufen. Gewinde flach kegelförmig, mit stumpflichem, glat- tem Wirbel. Umgänge 5, gewölbt, die oberen deutlich und dicht eoncen- trisch gestreift, der letzte ziemlich bauehig. Mündung klein, wenig schief zur Axe, innen weiss, glänzend, in der Tiefe rothgelb, fast ei- förmig. Mundsaum zusammenhängend, den vorletzten Umgang kaum be- rührend, oben winklig, der reehte Rand verdickt, etwas zurückgeschla- gen, nach vorn bogig verbreitert, der linke einfach, nahe unter der Ein- fügungsstelle winklig hervorgezogen. Höhe 12. Durchmesser 18.
Deckel unbekannt.
Aufenthalt: auf den Inseln der Südsee. (Aus der Gruner’schen
Sammlung.)
84. Cycelostoma calcareum Sow. Die kalkweisse Kreis-
mundschnecke. Taf. 11. Fig. 11, 12. €. testa umbilieata, globoso-conica, solida, spiraliter confertim suleata, opaca, cretacea; spira conica, apice acuminata, subretusa; anfr. 51/, eonvexis, rapide ac- erescentibus, ultimo ventroso; umbilico medioeri, pervio; apertura obliqua, subeircu- lari; perist. continuo, undique expanso, ad anfractum penultimum subemarginato. Cyclostoma calcareum Sow. Thesaur. p. 118, t. 26. f. 113. u sulecata Lam. 4. p. 144. ed. Desh. p. 354. = — Delessert recueil t. 29. f, 9, Gehäuse ziemlich eng und durchgehend genabelt, kuglig-kegelför-
mig, ziemlich festschalig, mit starken ziemlich nahestehenden Rippen
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regelmässig umgeben, fast glanzlos, undurchsichtig, kalkweiss. Ge- winde kegelförmig, mit feinem, spitzlichem Wirbel. Umgänge 5', stark gewölbt, ziemlich rasch zunehmend, der letzte bauchig, meist mit fei- neren Spiralrippen zwischen den stärkern, doch neben dem Nabel wie- der einfach und gleichmässig gerippt. Mündung wenig schief zur Axe, fast kreisrund, innen weiss. Mundsaum zusammenhängend, an der kur- zen Berührungsstelle mit dem vorletzten Umgange etwas mondförmig ausgeschnitten, übrigens ringsum ziemlich weit ausgebreitet, der linke Rand kaum bemerklich zurückgeschlagen. Höhe 12", Durchmes- ser 16%.
Deckel unbekannt.
Aufenthalt unbekannt. (Aus der Gruner’schen Sammlung.)
85. Cyclostoma validum Sow. Die starke Kreismund- schnecke. Taf. 11. Fig. 9. 10. Taf. 16. Fig. 15. 16. C. testa umbilicata, depresso-turbinata, crassiuseula, laevigata, superne obsolete multicarinata, castanea, strigis luteis obliquis, fulguratis elegantissime variegata; spira conoidea, obtusa; anfr. 5 convexis, ultimo basi excentrice striato; apertura obli-
qua, subeirculari, intus coerulescenti-alba; perist. incrassato-subreflexo, marginibus callo tenui angulatiın junctis, columellari libero, dilatato-reflexo.
Cyclostoma validum Sow. in Proc. Zool. Soc. 1842. p. 82.
—_ _ Sow. Thesaur. p. 123. t. 27. f. 132. 133.
Cyclophorus validus Pfr. in Zeitschr. f. Malak. 1847. p. 107. Gehäuse eng und durchgehend genabelt, niedergedrückt-kreisel- förmig, diekschalig, oberseits mit vielen schwachen, fädlichen Kielen ver- sehen, kastanienbraun, mit in Ziekzack laufenden goldgelben Striemen und Linien marmorirt. Gewinde kegelförmig, mit stumpfem Wirbel. Umgänge 5, gewölbt, der letzte unterseits fast einfarbig, vom Nabel aus strahlig gestreift. Mündung etwas schief zur Axe, fast kreisrund, innen bläulich schimmernd. Mundsaum etwas verdickt- zurückgeschla- gen, die Ränder ziemlich weit von einander abstehend, durch dünnen
I. 19. 12
90
Callus verbunden, der linke stark bogig geschwungen, über dem Nabel stark verdickt und breit zurückgeschlagen. Höhe 13%, Durchmesser 20. Deckel hornartig, dünn, enggewunden, mit lamellenartigem Rande der Windungen. Aufenthalt: auf den Philippinischen Inseln Luzon, Leyte, Samar und Mindanao gesammelt von Hugh Cuming. (Aus meiner Samm-
lung.)
S6. Cyelostoma asperum Potiez et Mich. Die rauhe Kreismundschnecke,
Taf. 11. Fig. 3. 4.
Ü. testa umbilicata, subgloboso-conica, solida, spiraliter confertim sulcata, striis incrementi subdecussata, fulvida; spira conoidea, subretusa; anfr. 5 convexis, summis pallidis, ultimo ad peripheriam fascia albida et infra hanc fascia fusca eincto; aper- tura subeireulari, intus brunnea; perist. expanso, albo, marginibus approximatis, callo subemarginato junetis, columellari dilatato, reflexo.
Cyclostoma asperum Potiez et Mich. gal. de Douai I. p. 233. t. 23. f. 15. 16. _ Harveyanum Sow. Spec. Conch. f. 210. — — Reeve Conch. syst. t. 184. f. 13. —_ — Sow. Thesaur, p. 128. t. 30. f. 250.
Gehäuse ziemlich eng und durchgehend genabelt, kuglig-kreisel- förmig, ziemlich dünnschalig, mit nahestehenden erhobenen Spiralreifen umgeben, durch die Anwachsstreifen oberseits undeutlich, unterseits deutlicher gegittert, schmutzig weiss, bräunlich angelaufen, mit einer schmalen, braunen Binde unter der Mitte des letzten Umganges. Ge- winde kegelförmig, mit etwas abgestutztem Wirbel.e Umgänge 5, ge- wölbt, die oberen weisslich.. Mündung etwas schief zur Axe, fast kreisrund, innen bräunlich. Mundsaum ausgebreitet, weiss, die Ränder genähert, durch mondförmig ausgeschnittenen Callus verbunden, der
linke etwas verbreitert, zurückgeschlagen. Höhe 10, Durchmesser 14. Deckel unbekannt.
9
Aufenthalt: auf Madagascar. (Potiez und Michaud.) — Aus der Gruner'schen Sammlung.
Bemerk. Dem (C. fulvescens Sow. (Nr. 30) sehr nahe verwandt.
87. Cycelostoma flexilabrum Sow. Die gewundenlip- pige Kreismundschnecke.
Taf. 11. Fig. 7. 8.
C. testa subobteete perforata, globoso-conoidea, solida, longitudinaliter rugato- striata, nitida, fulva; spira conica, apice obtusiuscula; anfr. 4/2 —5 convexis, ultimo albo et fulvo variegato, lineis castaneis eingulato, inflato; apertura subeirculari, intus concolore; perist. subexpanso, incrassato, marginibus disjunctis, dextro angulato -fle- xuoso, columellari fornicatim reflexo, appresso, perforationem fere elaudente.
Cyclostoma flexilabrum Sow. Thesaur. p. 130. t. 31. f. 258. 259.
Gehäuse geritzt oder verschlossen genabelt, kuglig-kegelförmig, dünn -, doch festschalig, glatt, glänzend, gelbroth. Gewinde kegelför- mig, mit stumpflichem, feinem Wirbel. Umgänge 4V, —5, gewölbt, der letzte etwas runzelstreifig, mit undurchsichtigen weissen Striemen mar- morirt, ausserdem mit einer breiten, weissgelben Binde unter der Mitte und mehreren braunrothen Linien umwunden. Mündung wenig schief zur Axe, innen fast ebenso gefärbt, fast kreisrund. Mundsaum etwas verdickt, die Ränder genähert, durch dünnen Callus verbunden, der rechte von der Einfügungsstelle an stark zurücktretend, dann winklig vorwärts und nach unten abermals zurückgebogen, der Spindelrand stark bogig geschweift, mit einem gewölbten, dünnen Plättchen den Nabel beinahe oder ganz verschliessend. Höhe 6“, Durchmesser 72.
Deckel unbekannt.
Aufenthalt: auf Madagascar. (Powis, Sowerby.) Aus der Gruner’schen Sammlung.
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88. Cyclostoma Chemnitzii (Turbo) Wood, Chem- nitz’s Kreismundschnecke. Taf. 12. Fig. 32. 33.
C. testa perforata, ovato-conica, decollata, solida, laevigata, albida, fascia 1 lata fusca (vel 4 interruptis) ornata; anfr. 4—5 eonvexis, ultimo circa perforationem angustam suleis nonnullis spiralibus exarato; apertura oblique ovali; perist. subdupli- Eule, interno tenui, non prominente, externo breyiter expanso, continuo, marginibus angulatim junetis, supero et columellari plicato - auriculatis.
Turbo Chemnitzii Wood suppl. t. 6. f. 6. Cyclostoma Chemonitzii Gray in Wood suppl. p. 36. — _ Sow. Thesaur. p. 141. t. 28. f. 155. 156.
Gehäuse durchbohrt, eiförmig-conisch, mit abgestossener Spitze, ziemlich festschalig, glatt, glänzend, weisslich, mit einer breiten brau- nen Binde (oder auch nach Sowerby mit 4 unterbrochenen) umgeben. Umgänge 4—5, gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte um das fein eindringende, nicht durchgehende Nabelloch mit einigen Spiralfur- chen bezeichnet. Mündung vertical, schief oval. Mundsaum undeutlich gedoppelt, der innere dünn, nicht vorragend, der äussere schmal recht- winklig abstehend, die Ränder oben winklig verbunden, ein etwas ge- drehtes Oehrchen bildend, der Spindelrand neben dem Nabelloche ge- wölbt zurückgeschlagen, dann in ein seitlich etwas verbreitertes Plätt- chen übergehend. Länge 7°, Durchmesser 4,
Deckel von Schalensubstanz, mit wenigen, gestreiften Umgängen.
Aufenthalt: im südlichen Africa. (Sowerby.) — Aus der Gru- ner'’schen Sammlung.
59, Cycelostoma Cumingii Sow. Cuming’s Kreismund- schnecke. Taf. 12. Fig. 1—3. ©. testa late umbilicata, depressa, subdiscoidea, spiraliter confertim suleata, al-
bida, epidermide olivaceo-fusca fasciatim eincta vel strigata; spira vix elevata, sub- ımeronafa, rubicunda; anfr, 5— 6 convexiusenlis, ultimo subdepresso, medio obsolete
95
angulato; apertura obliqua, ovali, superne angulata, intus margaritacea; perist, sim- plice, subinerassato, marginibus approximatis, callo tenui junctis, columellari valde arenato. — Opere. cornenm, tenue, spirale, anfr. plurimis, margine fimbriato,
Cyclostoma Cumingii Sow. in Proe. Zool. Soe. 1832. p. 32.
—_ _ Müller synops. p. 37,
— — Lam. ed. Desh. 30. p. 367.
au _ Sow. Spec. Conch. f. 187— 189,
— _ Reeve Conch. syst. t. 185. f. 19.
en = Sow. Thesaur. p, 108. t. 24. f. 68. 69.
— striata Lea observ.I, teste Ferussac in Bull. zool. 1835, p- 101.
Cyclophorus Gumingii Pfr. in Zeitschr, f. Mal. 1847. p. 108,
Gehäuse weit und offen genabelt, fast scheibenförmig niederge- drückt, dünnschalig, mit feinen, dichtstehenden Spiralfurchen umzogen, weisslich, mit einer in schmalen Binden oder in strahligen Striemen ver- theilten olivenbraunen Oberhaut theilweise bekleidet. Gewinde sehr we- nig erhoben, nach dem etwas zugespitzten Wirbel röthlich. Umgänge 5—6, mässig gewölbt, schnell an Breite zunehmend, der letzte etwas niedergedrückt, am Umfange undeutlich winklig. Mündung schief zur Axe stehend, oval, nach oben winklig, innen perlglänzend. Mundsaum einfach, gerade, kaum etwas verdickt, die Ränder genähert, durch dün- nen Callus verbunden, der linke stark gekrümmt, der rechte weit über- ragend. Höhe 5‘, Durchmesser 10. (Das abgebildete Exemplar.) Das von Sowerby abgebildete (Fig. 1 unserer Tafel) hat die doppelte Grösse.
Deckel hornartig, dünn, enggewunden, die Windungen am Rande
sefranst (Sowerby).
Aufenthalt: auf der Insel Tumaco im westlichen Columbien ent- deckt von Hugh Cuming. (Aus der Gruner’schen und meiner Samm- jung.)
94
90, Cyelostoma stramineum Reeve. Die strohgelbe Kreismundschnecke,
Taf. .12.. Fig.. 6.:7.
C. testa umbilicata, depressa, subdiscoidea, tenui, diaphana, straminea, oblique confertissime plicato -striata: striis ab umbilico latiuseulo, pervio exorientibus, diago- naliter antrorsum assurgentibus; spira vix elevata, obtuse mucronulata; anfr. 4Yz convexis, juxta suturam rugulosis, ultimo subdepresso; apertura subeireulari, superne subangulata; perist. simplice, recto, marginibus approximatis, callo tenui angulatim junetis. — Opereulum testaceum, album, multispirale.
Cyclostoma stramineum Reeve in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 46. — — Sow. Thesaur. p. 93. t. 29. f. 211. 212. Aperostoma stramineum Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 104.
Gehäuse ziemlich weit und offen genabelt, fast scheibenförmig niedergedrückt, dünnschalig, durchscheinend, strohgelb, mit dichtstehen- den, von der Basis nach vorn sehr schief aufsteigenden Faltenstreifen und sehr feinen, gedrängten Längslinien bezeichnet. Gewinde sehr we- nig erhoben, mit stumpflichem, kaum hervorragendem, bisweilen rosen- rothem Wirbel. Umgänge 4”, gewölbt, an der ziemlich eingedrückten Naht runzlig, der letzte etwas niedergedrückt. Mündung fast parallel zur Axe, ziemlich kreisrund, oben ein wenig winklig, innen matt perl- schimmernd. Mundsaum einfach, gerade vorgestreckt, die Ränder sehr genähert, durch einen sehr kurzen am vorletzten Umgange anliegenden Callus verbunden, der linke kaum merklich ausgebreitet. Höhe 5V,—6'”. Durchmesser 10— 12,
Deckei von Schalensubstanz, weiss, mit vielen Windungen. (Reeve.)
Aufenthalt: bei Merida im westlichen Columbien. (Aus der Gru-
ner’schen Sammlung.) Auch von Puerto Cabello durch Dr. Tams ge- sandt.
95
91. Cyelostoma distomella Sow. Die 2lippige Kreis- mundschnecke.
Taf. 12. Fig. 4.5. Taf. 28. Fig. 14. 15.
Ü. testa umbilieata, depressiuscula, suborbieulari, striatula, sublaevigata, fusces- centi-albida, superne saepe brunneo-marmorata; spira brevi, obtusiuseula; anfr. 44, —5 convexis, ultimo infra peripheriam fascia castanea cineto, antice fere soluto; umbilico lato, perspectivo; apertura subeireulari; perist. continuo, duplicato, interno brevi, recto, externo subexpanso, superne angulato.
Cyclostoma distomella Sow. Thesaur. p. 114. t. 25. f. 94. - papua Quoy et Gaim. Astrol. II. p. 185, t. 12. f. 23 — 26. Valvata hebraica Less. voy. p. 347. t. 13. f. 8?
Gehäuse ziemlich weit und offen genabelt, niedergedrückt, fast scheibenförmig, ziemlich festschalig, schief fein gestreift, fast glatt, matt glänzend weisslich-gelb, oberseits oft braun marmorirt. Gewinde we- nig erhoben mit stumpflichem Wirbel. Umgänge 4" —5, gewölbt, der letzte unter der Mitte mit einer scharf begränzten, kastanienbraunen Binde umgeben, nach vorn etwas abgelöst. Mündung kreisrund, innen etwas perlglänzend. Mundsaum zusammenhängend, doppelt, der innere kurz, scharf, der äussere kurz ausgebreitet, den vorletzten Umgang kaum berührend, die Ränder winklig verbunden, der rechte etwas über- ragend. Höhe 6, Durchmesser 11,
Deckel unbekamnt.
Aufenthalt: Neu Guinea (nach einem von Herrn Largilliert in Rouen empfangenen Exemplar.) Ebendaher das auf Taf. 28. Fig. 14. 15 dargestellte Exemplar der Philippischen Sammlung, welches Herr Largilliert als Cyel. papua sandte.
Anmerk. Obwohl Lesson seiner Valvata hebraica, (welche unzweifelhaft ein Cyclostoma ist) ein einfaches Peristom zuschreibt, so glaube ich doch nach der Ab- bildung und nach dem gemeinschaftlichen Vaterlande, dass diese beiden Arten zusam- menfallen, und in dem Falle müsste der Lesson’sche Name vorangestellt werden; auch scheint es mir, dass Cycl. papua Quoy et Gaim. von jenen nicht verschie- den ist.
96
92, Cyclostoma nitidum Sow. Die glänzende Kreis-
mundschnecke. Taf. 12. Fig. 27—29. Taf. 16. Fig. 10.
C. testa perforata, globoso-conica, tenui, oblique striatula, nifida, pellucida, al- bida, strigis, flammis et fasciis fuscis ornata; spira conoidea, acutiuscula; anfr. 5 con- vexis, ultimo rotundato, angustissime perforato; apertura obliqua, lunato-eireulari; perist. simplice, acuto, breviter expanso, marginibus disjunctis, columellari subdila- tato-patente, medio angulatim protractiusculo.
Cyelostoma nitidum Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 60. — — Reeve Conch. syst. t. 183, f. 2. _ — Sow. Thesaur. p. 133. t. 29. f. 225 — 227. Leptopoma nitidum Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 108.
Gehäuse sehr eng durchbohrt, kuglig-kegelförmig, dünnschalig, fein schräggestreift, glänzend, durchsichtig, weisslich, einfarbig oder mit gelben oder braunen Striemen, Flammen und Binden geziert. Gewinde kegelförmig, mit spitzlichem Wirbel. Umgänge 5, gewölbt, rasch zuneh- mend, der letzte gerundet. Mündung schief zur Axe, fast kreisrund mit einem kleinen Ausschnitt durch den vorletzten Umgang. Mundsaum ein- fach, schmal ausgebreitet, die Ränder nicht vereinigt, der Spindelrand nach oben etwas verbreitert abstehend, in der Mitte nach links etwas winklig hervorgezogen. Höhe 4— 10%. Durchmesser 5 — 11%.
Deckel dünn, hornartig, spiral. (Sowerby.)
Aufenthalt: auf den Philippinischen Inseln Guimaras und Zebu ge- sammelt von Hugh Cuming. (Aus meiner Sammlung.)
Variirt sehr in der Grösse und steht dem C. immaculatum Chemn. sehr nahe. Von einigen Varietäten dieses letztern ist es vielleicht nur durch den mangelnden Kiel, von €. perlucidum Grat. hauptsächlich durch das viel engere Nabelloch unterschieden.
Anm, Diese Art dürfte vielleicht mit C. Massenae Less. zusammenfallen.
95. Cyelostoma luteostomum Sow. Die orangemündige
Kreismundschnecke. Taf. 12. Fig. 21—23. Ü. testa perforata, globoso-conica, tenui, lineis spiralibus subelevatis, distanti-
9
bus cincta, pellucida, albida vel fulvida; spira conica; anfr. 5 convexis, ultimo ven- troso; apertura obliqua, subeireulari; perist. angulatim reflexo; patente, aurantiaco, marginibus approximatis, callo tenui junetis, columellari subangulatim dilatato.
Cyclostoma luteostoma, Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 62. — _ Sow. Thesaur. p. 135. t. 30. f. 228. 229. Leptopoma luteostoma, Pfr. in Zeitsch. f. Mal. 1847, p. 108. Gehäuse offen durchbohrt, kuglig-kegelförmig, dünnschalig, durch- sichtig, weisslich oder theilweise röthlich-gelb, mit ziemlich entfernten, sehr flach erhobenen, feinen Linien umgeben und zwischen diesen unter der Lupe schr fein und dicht spiralisch gefurcht. Gewinde kegelförmig, mit spitzem Wirbel. Umgänge 5, konvex, der letzte bauchig. Mündung etwas schief zur Axe, fast kreisrund. Mundsaum einfach, scharf, recht- winklig abstehend, etwas umgeschlagen, orangefarbig, die Ränder ein- ander fast berührend, durch dünnen Callus verbunden, der Spindelrand in der Mitte nach links winklig verbreitert. Höhe4. Durchmesser 5. Deckel: dünn, hornartig, enggewunden (Sowerby). Aufenthalt: auf der Philippinischen Insel Guimaras gesammelt von Hush Cuming. (Aus meiner Sammlung.)
94. Cyelostoma undulatum Sow. Die wellennähtige Kreismundschnecke. Taf. 12. Fig. 24— 26.
C. testa umbilicata, globoso-conica, solida, undique spiraliter sulcata (suleis subaequalibus), fulvido-cornea, fascia 1 castanea infra peripheriam eincta; spira co- nica, acutiuscula; anfr. 5 convexis, juxta suturam undulato-plicatis; umbilico angusto, vix pervio; apertura obliqua, subeirculari, intus fusca, albo et castaneo fasciata; perist. simplice, receto, marginibus angulatim junctis columellari subinerassato-dilatato.
Cyelostoma undulatum, Sow. Thesaur. p. 99. t. 23. f. 29. 30. — — Pfr. in Zeitschr. f. Malak. 1846. p. 31.
Gehäuse sehr eng, kaum durchgehend genabelt, kuglig-kegelförmig, festschalig, bräunlich-fleischfarben, mit einer schmalen, braunen Binde unter der Mitte des letzten Umganges, überall dicht und gleichmässig spiralisch gefurcht. Gewinde kegelförmig, spitzlich. Umgänge 5, ge-
>
I. 19. 13
98
wölbt, dicht an der mässig vertieften Naht wellenförmig gefaltet. Mündung etwas schief zur Axe, fast kreisrund, nach oben etwas winklig, innen glänzend, mit braunen und weissen Binden. Mundsaum gerade, einfach, die Ränder winklig vereinigt, der Spindelrand etwas verdickt-verbreitert. Höhe 4. Durchmesser 5. (Exemplar der Grunerschen Sammlung.) — Höhe 7%. Durchmesser 7’. (Nach Sowerby’s Abbildung; vgl. Fig. 33 unsrer Tafel.)
Deckel unbekannt.
Aufenthalt; in Bengalen nach Sowerby. (Aus der Gruner- schen Sammlung.)
Ich habe a. a. O. die Vermuthung ausgesprochen, dass diese Art wohl identisch seyn könnte mit C. fimbriata Lam., und dass die Abbil- dungen von Delessert und Quoy und Gaimard, welche als €. fim- briata Lam. gelten sollen, eher zur folgenden Art gehören möchten.
95. Cyelostoma Listeri Gray. Lister’s Kreismund- schnecke. Taf. 12. Fig. 30. 31. Taf. 30. Fig. 34. 35.
C. testa subobtecte perforata, globoso-conica, crassa, laevigata, nitida, carneo- albida unicolore vel fusco-unifasceiata; spira conica, apice obtusiuscula; cornea; anfr. 5 convexis, ultimo obsolete angulato, basi spiraliter sulcato; apertura subeirculari, intus fulvida; perist. simplice, recto, marginibus disjunctis, callo tenui angulatim junectis, columellari dilatato-reflexo, perforationem saepe omnino claudente.
Cyclostoma Listeri, Gray ined. _ —— Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 31. — _ Sow. Thesaur. p. 98. t. 23. f. 22. 23. _ 2 Pfr. in Zeitschr. f. Malak. 1846. Febr. p. 30. _ fimbriata, Quoy et Gaim. voy. del. Astrol. II. p. 188. t. 12. f. 31—35. _ — Delessert recueil. t. 29. f. 12. _ Philippi, Grat. Act. Bord. XI. p. 446. t. 3. f. 21?
Gehäuse mehr oder weniger bedeckt durchbohrt, kuglig-kegelförmig, dickschalig, schwer, glatt, glänzend, fleischfarbig-weisslich oder bräun- lichgelb mit einer schmalen braunen Binde. Gewinde kegelförmig, mit stumpflichem, hornbraunem Wirbel. Umgänge 5, mässig gewölbt, der letzte am Umfange undeutlich gekielt, an der Basis spiralisch gefurcht.
99
Mündung fast kreisrund, oben etwas winklig, innen bräunlichgelb, glän- zend. Mundsaum einfach, gerade, scharf, die Ränder getrennt, durch sehr dünnen Callus vereinigt, der Spindelrand verbreitert, kurz zurückge- schlagen, das Nabelloch bisweilen ganz verschliessend, Höhe 52 — 6‘. Durchmesser 5Y: — 6.
Deckel unbekannt-
Aufenthalt: auf der Insel Moritz (Sowerby).
Wenn diese Art mit €. Philippi Grat. zusammenfällt, so hat der Grateloupsche Name die Priorität (Taf. 30. Fig. 34. 35 ist Kopie von Quoy’s C. fimbriata zur Vergleichung).
96. Cyclostoma Guimarasense Sow,. Die Kreismund- schnecke von Guimaras. Taf. 12. Fig. 8. 9.
©. testa umbilicata, subgloboso-conoidea, tenuiuscula, substriata, eastanea, luteo maculata et ad suturam articulata; spira brevi, acutiuscula; anfr. 5 convexis, ultimo superne costis nonnulis obtusis angulato, ad peripheriam carinato, basi convexo, uni- colore, saturate brunneo; umbilico angusto, vix pervio; apertura subeireulari, intus submargaritacea; perist. tenuiusculo, intus albo, breviter expanso, marginibus approxi- matis, columellari perarcuato, subreflexo.
Cyclostoma Guimarasense, Sow. Thes. p. 131. t. 31. f. 274. 275. Leptopoma Guimarasense, Pfr. in Zeitschr. f. Malak. 1847. p. 109.
Gehäuse eng und kaum durchgehend genabelt, kuglig-kegelförmig, ziemlich dünnschalig, schräg gestreift, matt glänzend, kastanienbraun mit feinen gelben Flecken und grösseren schrägen Flammen an der Naht. Gewinde niedrig, kegelförmig, mit spitzlichem Wirbel. Umgänge 5, ge- wölbt, die beiden letzten oberseits mit einigen stumpf vorragenden Kiel- streifen und unter der Lupe mit feinen Spirallinien umgeben, der letzte am Umfange ziemlich scharf gekielt, unterseits gewölbt, einfarbig dunkler braun. Mündung schief zur Axe, fast kreisrund, innen perlschimmernd. Mundsaum dünn, innen mit einer bläulichweissen Lippe belegt, schmal ausgebreitet, die Ränder getrennt, doch ziemlich nahe zusammenkommend, der Spindelrand stark bogig, etwas zurückgeschlagen. Höhe 6. Durch- messer 8%.
Deckel unbekannt.
13 *
100
Aufenthalt: auf den Philippinischen Inseln Guimaras gesammelt von Hugh Cuming. (Aus meiner Sammlung.)
97. Cyelostoma turbinatum Pfr. Die kreiselförmige Kreismundschnecke. Taf. 13. Fig. 17. 18.
T. testa umbilicata, depresso-turbinata, solidiuseula, spiraliter confertissime striata et obsolete pluricarinata, fnlvida, fascia rufo-tessellata ad suturam mediocrem eineta; spira conoidea, apice acuta, cornea; anfr. 6 convexis, subangulatis, ultimo basi subplanulato; umbilico medioeri, pervio; apertura obliqua, subeireulari; perist. albo, duplieato, interno breviter porrecto, externo breviter expanso, marginibus angu- latim junetis, supero antrorsum dilatato.
Cyelostoma turbinatum, Pfr. in Zeitschr. für Malak. 1846. März. p. 38. — helicoides, Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 65. — helicoide, Sow. Thesaur. p. 127. t. 30. f. 245. 246. Cyelophorus turbinatus, Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 108.
Gehäuse genabelt, niedergedrückt-kreiselförmig, ziemlich festschalig, mit gedrängten Spirallinien und einigen stärker, fast kielartig vortretenden Streifen umgeben, schmutzigweiss oder bräunlich mit einer gewürfelten rothbraunen Fleckenbinde an der mässig vertieften Naht. Gewinde konoidal, mit spitzem, hornfarbigem Wirbel. Umgänge 6, ziemlich schnell an Breite zunehmend, gewölbt, etwas winklig, der letzte unterseits etwas abgeplattet. Nabel mittelmässig, durchgehend. Mündung schief zur Axe, ziemlich kreisrund. Mundsaum weiss, zusammenhängend, doppelt. der innere scharf, kurz vorstehend, der äussere schmal umgeschlagen. die Ränder oben winklig verbunden aber durch eine feine Rinne getrennt der obere etwas überragend. Höhe 4Yi. Durchmesser 7.
Deckel dünn, hornartig, enggewunden. (Sowerby.)
Aufenthalt: auf der Philippinischen Insel Bohol gesammelt von Hugh Cuming. (Aus der Gruner’schen Sammlung.)
Der Name musste verändert werden wegen C. helicoides Grat.
98. Cyelostoma parvum Sow. Die kleine Kreismund- schnecke.
Taf. 13. Fig. 15. 16. C. testa umbilicata, orbiculato-turbinata, tenuiuscula, striatula, obsolete 4—5 ca-
101
rinato, fulvescenti-albida, fusco radiatim strigata; spira turbinata, acufiuscula, cornea; anfr. 5—6 convexis, ultimo subdepresso, eirca umbilicum infundibuliformem carina dis- tinctiore munito; apertura obliqua, subeirculari; perist. subsimplice, reeto, marginibus callo brevi, subemarginato, junetis, dextro antrorsum arcuato, prominente.
Cyclostoma parvum, Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 66. — _ Sow. Thesaur. p. 101. t. 31. f. 254. 255.
Gehäuse genabelt, breit kreiselförmig, ziemlich dünnschalig, schräg gestreift, mit mehreren stumpfen Kielstreifen umgeben, braungeblich oder weisslich mit strahligen, bisweilen unterbrochenen braunen Striemen. Gewinde kreiselförmig mit spitzem, hornartigem Wirbel. Umgänge 5—6, gewölbt, der letzte etwas niedergedrückt, unterseits den trichterförmigen Nabel mit einem etwas deutlichern Kiel begränzend. Mündung schief, ziemlich kreisrund. Mundsaum fast einfach, gerade, die Ränder fast zusammenstossend, durch einen etwas ausgerandeten Callus verbunden, der obere nach vorn bogig gekrümmt, etwas überragend, der Spindelrand etwas ausgebreitet. Höhe 3”. Durchmesser 5. (Exemplare der Gruner’schen Sammlung; die Sowerby’sche Figur ist kleiner.)
Deckel hornartig, dick. (Sowerby.)
Aufenthalt: auf den Philippinischen Inseln Zebu und Panay ge- sammelt von Hugh Cuming. (Aus der Gruner’schen Sammlung.)
99. Cyelostoma conoideum Pfr. Die kegelförmige Kreismundschnecke, Taf. 13. Fig. 19-21.
C. testa umbilicata, globoso-turbinata, tenui, pallide fusco et rufo marmorata et faseiata, lineis elevetis, spiralibus, carinisque 2 distinetioribus ceincta; spira conica, acutiuseula; sutura profunda, suberenata vel rufo-articulata; anfr. 4, cenvexis, ultimo eirca umbilicum mediocrem, subinfundibuliformem distinetius sulcato; apertura subeir- eulari, intus concolore, nitida; perist. acuto, tenui, expansiusculo, marginibus subcon- tiguis, callo brevi angulatim junctis, — Operculum testaceum, albidum, anfr. 5 mar- zine obtuse elevatis.
Cyclostoma conoideum, Pfr. in Zeitschr. f. Malakozool. 1846. März. p- 44. _ spurcum, Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 60. — — Sow. Thesaur. p. 99. t. 24. f. 75. 76. Trepidophora conoeidea, Pfr, in Zeitschr. f. Mal. 1847, p. 107.
102
Gehäuse genabelt, kuglich - kreiselförmig, dünnschalig, hellbräun- lich mit rothbraunen Striemen und Flecken, mit feinen, schärflichen Spiral- linien und 2 deutlicheren Kielen umgeben. Gewinde kegelförmig mit spitz- lichem Wirbel. Naht ziemlich tief, etwas gekerbt oder rothbraun geglie- dert. Umgänge 4”, gewölbt, der letzte unter dem scharfen Mittelkiele mit einer schmalen, rothbraunen Binde umgeben, rings um den engen, nach aussen fast trichterförmigen Nabel tiefer gefureht. Mündung fast scheitelrecht, ziemlich kreisrund, innen gleichfarbig, glänzend. Mundsaum einfach, dünn, kaum merklich ausgebreitet, die Ränder am vorletzten Umgange fast zusammenstossend, durch einen schmalen Callus winklig verbunden. Höhe 3%‘. Durchmesser 44’,
Deckel tief eingesenkt, von Schalensubstanz. nach aussen konkav, ziemlich enggewunden, mit ungefähr 5 Umgängen, deren Rand durch eine stumpf erhobene Leiste bezeichnet ist.
Aufenthalt: auf den Sechelleninseln (Sowerby), Isle de France. (Menke,) — Aus der Gruner’schen und Menke’schen Sammlung.
Sehr nahe verwandt mit C. ortyx Val.
100. Cyclostoma laevigatum Webb et Berth. Die ge- glättete Kreismundschnecke, Taf. 13. Fig. 13. 14. 22. 23.
C. testa subperforata, ovato-conica, solidiuseula, spiraliter et confertim sulcata, nitidula, albida, fusco-fasciata vel rufa, albo-faseiata; spira brevi, conica, apice obtusiusenla; anfr. 4 vix convexis, ultimo ventroso; sutura squamoso-erenata; apertura ovali, intus concolore, nitida; ‚perist. simplice, reeto, albo, marginibus approximatis, callo tenui angulatim junetis, columellari, subinerassato , subreflexo.
Cyelostoma laevigatum, Webb et Berthelot in Annales des sciences nat, XXVII. p. 322. — — Sow. Thesaur. p. 107. t. 24. f. 62. 63. - Canariense, d’Orbigny canar. p. 76. t. 2. f. 30.
Gehäuse eng durchbohrt, eiförmig-konisch, ziemlich festschalig, mit gleichförmigen, ziemlich dichtstehenden Spiralfurchen umzogen, matt glänzend, weisslich, einfarbig oder mit schmalen bräunlichen Binden oder auch braunroth mit einigen weissen Binden. Gewinde kurz, kegelförmig, mit stumpflichem Wirbel. Umgänge 4, sehr wenig gewölbt, rasch zunehmend,
103
der letzte bauchig. Naht unregelmässig schuppig-gekerbt. Mündung fast parallel mit der Axe, rundlich-oval, innen gleichfarbig, glänzend. Mund- saum einfach, gerade, weiss, die Ränder sehr genähert, am vorletzten Umgange durch dünnen Callus winklig verbunden, der Spindelrand kaum merklich verdickt und zurückgeschlagen. Länge 7%. Durchmesser 4Vı,
Deckel spiralisch, mit wenigen leicht schief gestreiften Windungen.
Aufenthalt: auf der Insel Teneriffa, bei der Stadt Santa Cruz. (Webb und Berthelot.) — Aus meiner Sammlung.
101. Cyclostoma minus Sow. Die sehr kleine Kreis- mundschnecke. Taf. 17. Fig. 9—11.
C. testa subimperforata, ovato-oblonga, tenuissima, laevigata, nitida, Iutescenti- hyalina; spira ovata, apice obtusa; anfr. 5 turgidis, supremis costulatis, penultimo latissimo; apertura verticali, subeirculari; perist. albo; breviter expanso, marginibus fere contiguis, celumellari medio angulatim dilatato.
Cyclostoma minus, Sow. in Proc. Zool. Sow. 1843. p. 65. — — Sow. Thesaur. p. 153. t. 249.
Gehäuse fast undurchbohrt, eiförmig-länglich, sehr dünnschalig, zerbrechlich, glatt, glänzend, gelblich -glashell. Gewinde eiförmig mit stumpflichem kleinem Wirbel. Umgänge 5, aufgetrieben, die obersten fein längsrippig, [der vorletzte der breiteste.e. Mündung fast parallel mit der Axe, ziemlich kreisrund. Mundsaum weiss, scharf, in rechtem Winkel schmal abstehend, die Ränder einander fast berührend, der Spindelrand nach links etwas winklig vorstehend. Länge fast 3% Durchmesser 1Y4. (Sowerby’s Figur vergrössert, aber das natürliche Maass nicht ange- seben worden.)
Deckel unbekännt.
Aufenthalt: auf der Philippinischen Insel Panay gesammelt von Cuming. (Aus meiner Sammlung.)
Eine sehr abnorm gebildete Art, welche durch ihre Gestalt sehr an manche Pupinen erinnert, und von Sowerby ganz an das Ende der Gat- tung gestellt wird.
104
102. Cyclostoma gibbum Fer. Die bucklige Kreismund- schnecke. Taf. 17. Fig. 4—6.
€. testa umbilicata, irregulariter eonico-inflata, tenuiuscula, Jongitudinaliter con- fertim costulato-striata, carneo-einerascente; spira reguları, elongato-coniea, apice aurantiaca, obtusiuseula; sutura profunda, simplice; anfr. 6 convexissimis, ultimo latere gibboso-inflato; prope aperfuram constricto, antice angustiore; umbilico excentrico, angustissimo, vix pervio; apertura obliqua, subeireulari; perist. duplicato, interno breviter porrecto, externo breviter expanso, juxta umbilieum emarginato.
Cycelostoma gibbum, Fer. ined. (teste Eydoux.) —_ _ öydoux in Guer. mag. 1838. t. 117. £. 1. — _ Sow. Thesaur. p. 139. t. 30. f. 247. 248. Cyclophorus gibbus, Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 108.
Gehäuse genabelt, unregelmässig kugelig-kegelförmig, ziemlich dünnschalig, mit sehr dichtstehenden feinen Rippenstreifchen der Länge nach besetzt, glanzlos, aschgrau in’s Fleischfarbene spielend. Gewinde regelmässig, lang-kegelförmig mit rothgelbem, stumpflichem Wirbel. Naht tief und einfach. Umgänge 6, stark gerundet, der letzte seitlich aufge- blasen, nach vorn stark zusammengeschnürt, dann bis zur Mündung sich wieder allmälig erweiternd. Nabel eng, kaum durchgehend, wegen der aufgeblasenen letzten Windung weit ausser der Mitte liegend. Mündung schief zur Axe, kreisrund. Mundsaum doppelt, der innere kurz und scharf vorstehend, der äussere schmal wagerecht abstehend, am vorletz- ten Umgange etwas unterbrochen, nach links etwas winklig verbreitert. Höhe 4%“. Durchmesser 5Vz“.
Deckel rund, hautartig, nicht enggewunden. (Eydoux.)
Aufenthalt: in den Höhlen der Marmorberge bei Teuranne in Cochinchina. (Aus der Gruner’schen Sammlung.)
105. Cyclostoma strangulatum Hutton. Die einge- schnürte Kreismundschnecke, Taf. 17. Fig. 7. 8.
C. testa late umbilicata, depressa, subdiscoidea, tenui, subtilissime costulato- striata, corneo-hyalina; spira vix elevata, obtusiuseula; anfr. 4 convexis, ultimo latere gibboso-inflato, prope aperturam strangulato, antice angustato; apertura obliqua, cir- eulari; perist. simplice, albo, subinerassato-expansiusculo, marginibus approximatis, callo junetis. — Operculum immersum, membranaceum, arctispirum.
105
Cyclostoma strangulatum, Hutt. (teste Dr. v. d. Busch.) — = Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1846. Jun. p. 86. Cyclophorus strangulatus, Pfr. ibid. 1847. p. 108.
Gehäuse weit und offen genabelt, niedergedrückt, fast scheiben- förmig, dünnschalig, zerbrechlich, sehr fein rippenstreifig, durchsichtig, hell hornfarbig, fast glashell. Gewinde wenig erhoben, gewölbt, mit stumpflichem, feinem Wirbel. Umgänge 4, gewölbt, der letzte nach der Seite höckrig-aufgeblasen, dann eingeschnürt, von da bis zur Mündung sich wieder allmälig erweiternd. Mündung schief zur Axe, kreisrund. Mundsaum einfach, weiss, etwas verdickt, kaum ausgebreitet, die Ränder sehr genähert, durch Callus verbunden. Höhe 1%, Durchmesser 21.
Deckel eingesenkt, hautartig, gelblich, enggewunden.
Aufenthalt: in Bengalen. (Aus meiner Sammlung.)
104, Cyclostoma acuminatum Sow. Die zugespitzte Kreismundschnecke. Taf. 13. Fig. 11. 12.
C. testa perforata, turrito-conica, tenuiuscula, oblique striatula, diaphana, nitida, albicante; spira elongata, acuminata, apice fuseula; anfr. 6%, convexiuseulis, ultimo rotundato, infra ınedium carinato; apertura perobliqua, truncato-ovali; perist. acuto, expanso, marginibus disjunctis, columellari superne subdilatato, reflexiusculo, basi angulatim subincrassato,
Cyclostoma acuminatum, Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 65. = — Sow. Thesaur.p. 138. t. 30. f. 235. Leptopoma acuminatum, Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 108.
Gehäuse eng durchbohrt, gethürmt-kegelförmig, ziemlich dünnschalig, schief gestreift, durchscheinend, glänzend, weisslich. Gewinde hoch kegelförmig, mit hornfarbigem, stumpflichem Wirbel. Umgänge 6%, mässig gewölbt, der letzte gerundet und unter der Mitte ziemlich scharf gekieit. Mündung sehr schief zur Axe, abgestutzt-eiförmig, innen gleichfarbig. Mundsaum scharf, umgeschlagen, innen mit einer weissen Lippe belegt, die Ränder ziemlich entfernt, der obere weit überragend, der Spindelrand nach oben etwas verbreitert und zurückgekrümmt. dann nach links etwas winklich verbreitert. Höhe 6V.. Durchmesser 6%.
Deckel unbekannt,
l. 19. 14
106 Aufenthalt: bei San Juan auf der Insel Luzon gesammelt von H. Cuming. (Aus der Gruner’schen Sammlung.)
105. Cyclostoma virgatum Sow. Die Band-Kreismund- schnecke. Taf. 13. Fig. 1—7.
Ü. testa vix subperforata, turrito-conica, tenuiuscula, laevigata, lutescente vel albida, lineis castaneis, fasciaque 1 latiore infra peripheriam cingulata; spira turrita, obtusiuseula; anfr. 6 convexis; apertura subeirculari, intus concolore; perist. acuto, expanso, marginibus disjunetis, columellari subdilatato-reflexo.
Cyelostoma virgatum, Sow. Thesaur. p. 130. t. 29. f. 152.
Gehäuse kaum merklich durchbohrt, gethürmt-kegelförmig, ziemlich dünnschalig, glatt, mit einigen kaum erhobenen Spirallinien, gelblich oder weiss, oder mit beiden Farben schattirt, mit braunen Linien und einer etwas breitern kastanienbraunen Binde unter der Mitte des letzten Um- ganges geziert. Gewinde hoch kegelförmig mit stumpflichem Wirbel. Umgänge 6, mässig gewölbt. Mündung fast parallel mit der Axe, ziemlich kreisrund, innen gleichfarbig. Mundsaum scharf, kurz ausgebreitet, die Ränder genähert, aber nicht verbunden, der Spindelrand etwas verbreitert zurückgeschlagen. Länge 9Yz“. Durchmesser 5. (Taf. 13. Fig. 1—4.)
Deckel von Schalensubstanz, mit wenigen quer wellenstreifigen Windungen. (Sowerby.)i
Varietät: orangefarbig mit einer kastanienbraunen Binde und 3 braunen Linien, wovon 1 an der Naht, die beiden andern an der Basis verlaufen. Gewinde etwas kürzer kegelförmig. Länge 8“. Durchmesser 5. (Taf. 13. Fig. 5—7.)
Aufenthalt: der Hauptform unbekannt. Die Varietät habe ich einst von Madame Dupont in Paris mit der Angabe: von Madagascar, erhalten.
106. Cyclostoma Goudotianum Sow. Goudots Kreis- mundschnecke. Taf. 13. Fig. S—10.
Ü. testa umbilicata, globoso-conica, tenui, laevigata, spiraliter tenerrime striata,
ıliaphana, fulvo-lutea, castaneo 1—3 fasciata; spira conoidea, obtusiuseula; anfr. 5 eonvexis, ultimo inflato, basi et in umbilico mediocri suleis spiralibus argute exarato;
107
apertura subeirculari, intus concolore, perist. tenui, undique expanso, marginibrs subdisjunetis, columellari reflexiusculo. Cycelostoma Goudotiana, Sow. Thesaur. p. 130. t. 29. f. 193.
Gehäuse eng und durchgehend genabelt, kuglich-kegelförmig, dünn- schalig, ziemlich glatt, sehr fein und nicht sehr dicht spiralisch gestreift, durchscheinend, gelblich in’s Bräunliche spielend, mit 1—3 breiten, kasta- nienbraunen Binden umwunden. Gewinde breit kegelförmig mit stumpf- lichem Wirbel. Umgänge 5, gewölbt, der letzte ziemlich aufgeblasen, um den Nabel und in. demselben scharf spiralisch gefurcht. Mündung fast parallel mit der Axe, etwas länglich-kreisrund, innen gleichfarbig. Mund- saum dünn, schmal ausgebreitet, die Ränder nicht völlig zusammenstos- send, der Spindelrand etwas verdiekt nnd zurückgeschlagen, durch die auslaufenden Furchen gezähnelt. Höhe 7. Durchmesser 8“.
Deckel unbekannt.
Aufenthalt: von Natal durch Dr. Krauss gebracht. (Sowerby.) Das abgebildete Exemplar der Menke’schen Sammlung trägt die Bezeich- nung: von Ostindien.
107. Cyelostoma insigne Sow. Die ausgezeichnete Kreismundschnecke. Taf. 12. Fig. 19. 20.
C. testa perforata, subconoidea, tenuissima, membranacea, serieina, corneo- olivacea; spira conica, acuta, anfr. 5 convexis, summis laevigatis, 2 ultimis oblique striafis, superne 4-carinatis, ultimo maximo, ad peripheriam acute carinato, basi in- tlato, infra peripheriam carinis 2 parıum prowinentibns eincto; apertura lunato - rotun- data; intus submargaritacea; perist simplice, undique breyiter reflexo, marginibus dis- tantibus, columellari albido, subdilatato, umbilieum angzustissimum semioceultante.
Cyclostoma insigne, Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 62. >= Sow. Thesaur. p. 138. t. 30. f. 232. Leptopoma insigne, Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 108.
Gehäuse sehr eng durchbohrt, breit kegelförmig, sehr dünnschalig, zerbrechlich, papierartig, durchsichtig, grün. Gewinde konisch, absetzend, mit spitzem Wirbel. Umgänge 5, gewölbt, die obersten glatt, die 2 letzten schräg gestreift und oberseits mit 4 deutlichen, ziemlich erhobenen Kielen umgeben, der letzte viel breiter, am Umfange scharf gekielt, unterseits gewölbt und mit 2 weniger
14 *
seidenglänzend, hornfarbig-oliven-
108
erhobenen Kielen versehen. Mündung fast rund, mit einem kleinen Aus- schnitte, innen perlartig glänzend. Mundsaum einfach, rings schmal zurück- geschlagen, die Ränder ziemlich weit von einander abstehend, der Spin- deirand weisslich, oben etwas verbreitert, das enge Nabelloch halb ver- bergend. — Höhe 5V2'. Durchmesser 7Y.. (Exemplar der Gruner’schen Sammlung! Das von Sowerby abgebildete hat 7 Höhe und 91% Durchmesser.
Deckel dünn, hornartig. (Sowerby.)
Aufenthalt: bei Calapan auf der Philippinischen Insel Mindoro, gesammelt von H. Cuming. (Aus meiner Sammlung.)
108. Cycelostoma brasiliense Sow. Die brasilische Kreismundschnecke. Taf. 12. Fig. 13— 15.
C. testa late umbilicata, depressa, subdiscoidea, tenui, rugoloso -striata, opaca, alba; spira breviter elevata, mucronulata; anfr. 4—5 convexis, rapide accrescentibus, ultimo depresso, antice dilatato; umbilico lato, pervio; apertura subeirculari; perist. recto, acuto, marginibus breviter disjunctis, callo nitido junctis.
Cyclostoma brasiliense, Sow. Spec. Conch. P. II. f. 8. — _ Sow. in Zool. of. Beech. voy. p. 147. t. 38. f. 32. _ — Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 29. — — Sow. Thesaur. p. 92. t. 23. f. 7. _ planorbulum, Sow. Conch. Man. ed. II. f. 530? Aperostoma brasiliense, Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 104.
Gehäuse sehr weit und offen genabelt, niedergedrückt, scheiben- förmig, dünnschalig, fein runzelstreifig, glanzlos, weiss. Gewinde sehr wenig erhaben, mit vorragendem, spitzlichem Wirbel. Umgänge 4 —5, gewölbt, sehr schnell an Breite zunehmend, der letzte niedergedrückt, nach vorn sich schneller erweiternd. Mündung fast parallel mit der Axe, kreisrund. Mundsaum einfach, gerade, scharf, die Ränder beinahe zusammenstossend, durch glänzenden Callus verbunden. Höhe 3“. Durch- messer 6. (Exemplare der Gruner’schen und meiner Sammlung. Das von Sowerby abgebildete Exemplar — Fig. 14 unsrer Tafel — ist doppelt so gross.)
109
Deckel etwas eingesenkt, kalkartig, sehr eng gewunden, nach
aussen etwas konkav. Aufenthalt: bei Rio Janeiro in Brasilien.
109, Cycelostoma suturale Sow. Die rinnige Kreismund- schnecke.
C. testa late umbilicata, discoidea, tenuiuscula, striatula, olivaceo-cornea; spira vix emersa; sutura profunda, canaliculata, marginata; anfr. 3—4 convexiuseulis, juxta suturam linea distincta, impressa notatis, ultimo subdepresso, breviter descendente; apertura circulari; perist. continuo, superne subangulato, simplice, recto, margine dextro superne antrorsum subarcuato, Cyclostoma suturale, Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 29. — — Sow. Thesaur, p. 91. t. 23. f. 1. 2. Aperostoma suturale, Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 104.
Gehäuse sehr weit und flach genabelt, scheibenförmig niedergedrückt, ziemlich dünnschalig, fein gestreift, olivengrün-hornfarbig. Gewinde flach, mit oft abgestossenem, kurzem, spitzem Wirbel. Umgänge 3—4, wenig gewölbt, neben der tiefen, rinnenförmigen Naht mit einer eingedrückten Linie berandet, der letzte etwas niedergedrückt, nach vorn kurz herab- steigend und abgelöst. Mündung wenig schief zur Axe, kreisrund. Mund- saum zusammenhängend, einfach, gerade, nach oben etwas winklig, der rechte Rand etwas bogig hervorgezogen. Höhe 2. Durchmesser 5".
Deckel enggewunden. (Sowerby.)
Aufenthalt: an schattigen Orten in Demerara gesammelt von Bam- bridge. (Aus der Gruner’schen Sammlung.)
110. Cyclostoma rufescens Sow. Die braunrothe Kreis- mundschnecke. Taf. 12. Fig. 16— 18.
C. testa umbilicata, orbiculato-convexiuscula, tenui, diaphana, rufescente vel albida, lineis argute elevatis, confertis cineta, 3—5 majoribus, nodosis; spira breviter elevata, submucronata; anfr. 5 convexis, angulosis, ultimo circa umbilicum medriocrem, pervium acutius carinato; apertura subverticali, eirculari; perist. simplice, acuto, su- perne angulato, anfractui pennltimo breviter adnato, — Operculum membranaceum, pallide corneum, aretispirum.
110
Cyclostoma rufescens, Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 60. BE — Sow. Thesaur. p. 94. t. 24. f. 36. 37. Cyelophorus rufescens, Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 108.
Gehäuse genabelt, flach-konvex, dünnschalig, durchscheinend, glanz- los, braunröthlich oder schmutzig weiss, mit ziemlich nahe stehenden, scharf erhobenen Spirallinien umgürtet, von denen 3—5 stärker und wellenförmig knotig sind. Gewinde flach kegelförmig erhoben, mit spitz- lichem Wirbel. Umgänge 5, gewölbt, eckig, durch eine tiefe, rinnenförmige Naht getrennt, der letzte um den mittelmässig weiten, offenen Nabel mit einigen schärferen Kielen nmgürtet. Mündung fast parallel mit der Axe, kreisrund, innen glänzend. Mundsaum einfach, gerade, scharf, den vor- letzten Umgang wenig berührend, die Ränder oben etwas winklich ver- bunden, der rechte etwas vorstehend. Höhe 4Vr‘“. Durchmesser 72‘.
Deckel etwas eingesenkt, hautartig dünn, blass hornfarbig, mit sehr engen Windungen.
Aufenthalt: auf der Insel Martinique. (Powis, Petit.) — Aus meiner Sammlung.
11l. Cyclostoma lucidum Lowe. Die goldschimmernde Kreismundschnecke. Taf. 13. Fig. 26. Vergr. Fig. 27.
C. testa rimata, globoso-conica, solidula, striata, lucida, olivaceo-cornea; spira conica, acutiuscula; anfr. 5 convexis, ultimo obsolete angulate, basi inflato, rimam subareuatum, vix ineisam formante; apertura circulari; perist. simplice, obtuso. — Opereulum erassiusculum, aretispirum, rutilum, nitidum.
Cyclostoma lucida, Lowe in Transact. of the Cambridge phil. Soc. IV. 1833. p. 11. t. 6. f. 40, — — Lam. ed. Desh. 36. p. 369. = lucidum, Sow. Thesaur. p. 97. t. 23. f. 20. 21. Valvata mucronata, Menke synops. ed. Il. p. 139? Craspedopoma lucidum, Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 111.
Gehäuse ungenabelt, kuglich - kegelförmig, ziemlich festschalig, schräg fein gestreift, glänzend, grünlich-hornfarbig. Gewinde kegelförmig, mit spitzlichem, oft schwärzlichem Wirbel. Umgänge 5, gewölbt, allmälig zunehmend, der letzte am Umfange undeutlich winklig, unterseits gerun- det, eine flache, etwas bogige Ritze bildend. Mündung fast parallel mit
der Axe, kreisrund, etwas enger als der Umfang des letzten Umganges. Mundsaum zusammenhängend, stumpf, etwas nach innen vorstehend. Höhe und Durchmesser 212 — 2%’.
Deckel in der Mündung liegend, selbst vorragend, ziemlich dünn, kirschbraun, glänzend, sehr enggewunden, nach innen nahe am Rande einer scharf-erhobenen, in die Mündung einpassenden Leiste versehen.
Aufenthalt: in feuchten Wäldern der Insel Madera. (Aus meiner
Sammlung.)
112. Cyclostoma ventricosum Orb. Die dickbauchige Kreismundschnecke. Taf. 17. Fig. 20. 21.
C. testa umbilicata, oblongo-ovata, apice decollata, crassa, laevigata, carnea; anfr. 5 convexis, rapide acerescentibus, penultimo maximo; ultimo angustiore, juxta umbilieum anzustum angulato; apertura eirculari, intus fulvida; perist. continuo, ex- panso, incrassato, albo, anfractui penultimo breviter adnato, margine supere et colu- mellari subangulatim dilatatis.
Cyclostoma ventricosa, d’Orbigny cub. p. 256. t. 21. f. 3. — ventricosum, Sow. Thesaur. p. 151. t. 28. f. 183. 184. Megalomastoma ventricosum, Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 109.
Gehäuse genabelt, länglich-eiförmig, mit abgestossener Spitze, dick- schalig, glatt, fleischfarbig. Umgänge 5, konvex, die oberen rasch zu- nehmend, der vorletzte der breiteste, der letzte verschmälert, um das enge. aber offne und tief eindringende Nabelloch gekantet, mit der Basis etwas über die Axe hervortretend. Mündung fast parallel mit der Axe, innen glänzend, bräunlichgelb, kreisrund. Mundsaum zusammenhängend, weiss, ausgebreitet, stark verdickt, an der kurzen Berührungsstelle mit dem vorletzten Umgange verschmälert, von da neben dem Nabel schräg und frei herabsteigend, und dann in einen verbreiterten, etwas zurückgeboge- nen Lappen übergehend. Länge 14. Durchmesser 7V.".
Deckel enggewunden, mit lamellösem Rande der Windungen.
Aufenthalt: im Innern der Insel Cuba. (Aus der Gruner’schen Sammlung.)
Anmerk. Diese Art ist sehr veränderlich in der Gestalt; das von d’Orbigny abgebildete Exemplar ist kuglig- eiförmig.
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113. Cycelostoma auriculatum Orb. Die geöhrelte Kreismundschnecke.
Taf. 17. Fig. 12—17.
C. testa perforata, ovata, superne attenuata, plerumque breviter decollata, cras- siuscula, arcuatim costulato-striata, saturate violacea, superne albida, epidermide olivacea, decidua induta; anfr. 5—6 convexis, penultimo subplanulato, ultimo attenuato, basi circa perforationem subinfundibuliformem compresso; apertura subverticali, fundo castanea, perist. continuo, margine anfractum penultimum breviter tangente simplice, utrinque dilatato-auriculato, reliquis incrassato-reflexis. — Operculum tenue, cor- neum, arctispirum.
Cyclostoma auriculata, Orb. cub. p. 257. t. 22. f. 1. 2.
—_ auriculatum, Sow. Thesaur. p. 151. t. 31. f. 277.
_ — Gould in Bost. Journ. IV. 4. p. 494.
— bicolor, Gould in Bost. Journ. IV. 1842. (auf d. Umschlag.) Megalomastoma auriculatum, Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 109.
Gehäuse durchbohrt, eiförmig, nach oben konisch-verschmälert, meist mit kurz abgestossener Spitze, dicekschalig, der Länge nach etwas bogig zippenstreifig, dunkelviolett, nach oben weisslich, mit einer olivengrünen, abfälligen Epidermis bekleidet. Umgänge 5—6, gewölbt, der vorletzte etwas abgeplattet, der letzte schmäler, nach vorn nicht abgelöst, neben der fast trichterförmigen Durchbohrung zusammengedrückt. Mündung fast vertikal, unten etwas vortretend, kreisrund, in der Tiefe kastanienbraun. Mundsaum zusammenhängend, den vorletzten Umgang kurz berührend, dort einfach, zu beiden Seiten ohrförmig verbreitert (Oehrchen entweder gerundet: Fig. 12. 13., oder schief abgestutzt, Fig. 14, 15.), übrigens ver- dickt-zurückgeschlagen. Länge 12. Durchmesser 5%.
Deckel endständig, hornartig, dünn, enggewunden.
Varietät: kleiner, mit 6Y—7 Windungen und in der Regel unver- sehrter Spitze. Länge 11“. Durchmesser 5". (Fig. 16. 17.) — Diese erhielt ich aus dem Pariser Museum unter dem Namen C. idolum Fer., und stimmt am Genauesten mit d’Orbigny’s Abbildung überein.
Aufenthalt: auf der Insel Cuba. (d’Orbigny, Gould, Gund- lach!)
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114. Cyelostoma alutaceum Menke. Die chagrinirte Kreismundschnecke. Taf. 17. Fig. 18. 19.
C. testa perforata, ovato-oblonga, decollata, erassiuscula, undique impresso- punctata et ruguloso-granulata, albida, violascente; anfr. 4'/, convexis, ultimo atte- nuafo, antice soluto, deflexo, juxta perforationem subangulato-compresso; apertura subverticali, fere circulari; perist. libero, continuo, incrassato-subreflexo, superne ef in margine sinistro subaurienlatim dilatato.
Cyclostoma alutaceum, Menke in litt. _ — Pfr. in. Zeitschr. f. Malak. 1846. Jun. p. 85. Megalomastoma alutaceum, Pfr. ibid. 1847. p. 109.
Gehäuse eng durchbohrt, Jänglich-eiförmig, mit abgestossener Spitze, ziemlich diekschalig, überall eingedrückt-punktirt und runzlig-körnig, weisslich oder mehr oder weniger gesättigt violett. Umgänge 4”, ge- wölbt, der letzte schmäler, nach vorn abgelöst und herabsteigend, neben der Durchbohrung etwas winklig zusammengedrückt. Mündung fast scheitelrecht, ziemlich kreisrund. Mundsaum zusammenhängend, verdickt, etwas zurückgeschlagen, den vorletzten Umgang an einem Punkte fast berührend, dort schmal, rechts oben und links fast ohrförmig verbreitert. Länge 10—11. Durchmesser 4V2—5Vr.
Deckel wie bei dem vorigen.
Aufenthalt: auf der Insel Cuba. (Menke.) — Aus meiner
Sammlung.
115. Cyclostoma tortum (Turbo) Wood. Die schief- gedrehte Kreismundschnecke. Dat. 17..: Bıis.,22, 23.
C. testa rimata, ovato-oblonga, subdecollata, crassa, subtiliter striata, carneo- lutescente, rarius violacescente; anfr. 5—6 convexis, subirregularibus, ultimo attenuato, basi compresso-carinato; apertura subverticali, eirculari; perist. perincrassato, dilatato, anfractui penultimo longe adnato, margine sinistro subauriculato, rimam umbilicalem interdum omnino claudente.
Turbo tortus, Wood. suppl. t. 26. f. 32.
Cyelostoma tortum, Gray in Wood suppl. p. 36. —- — Sow. Thesaur. p. 151. t. 28. f. 181. 182. _ torta, Lam. ed. Desh. 42. p. 372. _ — Orb. eub. p. 257.
Megalomastoma tortum, Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 109.
I. 19. 15
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Gehäuse bogig geritzt, länglich-eiförmig, mit kurz abgestossener Spitze, diekschalig, fein gestreift, fleischfarbig-gelblich. Umgänge 5 — 6, die obern gewölbt, die folgenden unregelmässig, der letzte schmaler, an der Basis zusammengedrückt-gekielt. Mündung fast scheitelrecht, unten etwas vorgezogen, kreisrund, innen gelblich. Mundsaum stark verdickt und etwas zurückgeschlagen, mit dem vorletzten Umgange in einer langen Berührungsfläche verwachsen, beiderseits fast ohrförmig verbreitert, der linke Rand zurückgeschlagen, die Nabelritze bisweilen völlig verschliessend Länge 13V“ Durchmesser 6. |
Deckel wahrscheinlich wie bei den vorigen.
Aufenthalt: aufder Insel Cuba. (Petit.) — Aus meiner Sammlung.
116. Cyelostoma ceylindraceum (Helix) Chemnitz. Die walzenförmige Kreismundschnecke. Taf. 17. Fig. 1—3.
C. testa arcuatim rimata, cylindraceo-attenuata, subdecollata, solida, substriata, erocea; anfr. 8 planiscusculis, ultimo basi compresso; apertura subverticali, subcir- culari, lutea, crocea-annulata; perist. simplice, continuo, subincrassato, superne pau- Inlum soluto. — Operculum tenue, arctispirum.
Helix ceylindracea glabra, Chemn. IX. P. 2. p. 166. t. 135. f. 1233. — cerocea, Gmel. p. 3655. N 243. Turbo eroceus, Dillw. deser. catal. II. p. 862. N. 112. — flavidus, Wood suppl. t. 6. f. 31. Cyclostoma flavula, Encyel. meth t. 461. f. 6. = — Lam. 13. p. 146 ed. Desh. p. 357. — = Webb et Berth. synops. Canar. N. 3. — _ Desh. in Enclyel. meth. 11. p. 41. N. 8. _ flavıdum, Gray in Wood suppl. p. 36. _ crocea, Desh. in Lam. ed. Il. p. 357. — flavulum, Sow. Thesaur. p. 108. t. 24. f. 66. 67. - 5 Sow. Conch. Man. ed. 11. f. 529. Megalomastoma flavula, Swains. Malacology p. 36. _ cylindraceum, Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 109.
Gehäuse bogig geritzt, walzenförmig, nach oben verschmälert, kurz abgestossen, festschalig, bogig gestreift, röthlichgelb. Umgänge 8, fast flach, langsam zunehmend, der letzte an der Basis zusammengedrückt,
bisweilen bläulich. Mündung fast scheitelrecht, ziemlich kreisrund, gelb
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mit goldgelbem Ringe. Mundsaum zusammenhängend, oben etwas abge- löst, gerade vorgestreckt, etwas verdickt, der linke Rand etwas buchtig ausgeschweift. Länge 17. Durchmesser 5Y4“,
Deckel eingesenkt, sehr dünn, hornartig, sehr enggewunden, kirsch- braun, nach aussen etwas konkav.
Aufenthalt: auf den Inseln Portorico und Teneriffa. (Aus meiner Sammmlung.)
117. Cyelostoma chlorostoma Sow. Die gelbmündige Kreismundschnecke. Taf. 14. Fig. 1—3.
C. testa perforata, cylindraceo-turrita, decollata, solida, longitudinaliter confer- tissime plicata, lineis impressis spiralibus decussata, violaceo-nigricante; anfr. 5 convexis, regulariter et lente acerescentibus; apertura verticali, subeireulari, intus saturate livida; perist. subduplicato, interno vix prominulo vel obsoleto, externo luteo, undique horizontaliter expanso, margine supero et basali subangulatim dilatatis.
Cyclostoma chlorostoma, Sow. Thesaur. p. 146. t. 28. f. 168.
Gehäuse durchbohrt, walzenförmig-gethürmt, mit abgestossener Spitze, festschalig, violett-schwärzlich, matt seidenglänzend, mit sehr dicht- stehenden Längsfalten regelmässig besetzt und durch entfernter stehende, schwach eingedrückte Querlinien undeutlich gegittert. Umgänge 5, ge- wölbt, langsam und regelmässig zunehmend. Mündung parallel mit der Axe, ziemlich klein, fast kreisrund, innen dunkel bleifarbig. Mundsaum doppelt, der innere undeutlich oder auch kurz hervorragend, der äussere nach allen Seiten rechtwinklich abstehend, gelb, nach oben und nach unten und links winklich verbreitert, Länge 6. Durchmesser 2".
Deckel unbekannt.
Aufenthalt: in Demerara gesammelt von Bainbridge. (Aus der Gruner’schen Sammlung.)
118. Cyclostoma xanthostoma Sow. Die rothgelbmündige Kreismundschnecke. Taf. 14. Fig. 6-8.
C. testa aperto perforata, oblongo-turrita, decollata, solida, costis spiralibus obtusis confertim eineta, longitudinaliter confertissime undulato-striata et distanter
15 *
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sulcata, einereo-rufescente; sutura profunda, subsimplice; anfr. 4/,—5 rotundatis, lente acerescentibus; apertura verticali, subeirculari, intus carnea; perist. duplicato, pallide aurantiaco, interno simplice, brevissimo, externo continuo, horizontaliter dilatato-expanso, subundulato, superne subangulato. Cyelostoma xanthostoma, Sow. Thes. p. 144. t. 29. f. 195.
Gehäuse offen durchbohrt, länglich-thurmförmig, mit abgestossener Spitze, festschalig; glanzlos, graubräunlich, mit ziemlich nahe stehenden, stumpf erhobenen Spiralreifen umgeben, über welche eine unendliche Menge von sehr dichtstehenden, schmalen, von Zeit zu Zeit durch eine Längsfurche unterbrochenen Längsfalten wellig herablaufen. Naht tief, ziemlich einfach. Umgänge 4%—5, gerundet, langsam und regelmässig zunehmend. Mündung parallel mit der Axe, kreisrund, innen fleischfarbig. Mundsaum doppelt, blass orangefarbig, der innere einfach, sehr kurz, kaum vorstehend, der äussere ringsum schmal, wagerecht abstehend, etwas wellig, nach oben winklig. Länge 6Vr- Durchmesser 344".
Deckel unbekannt.
Aufenthalt: auf der Insel Jamaika: Savannah la Mar. (Aus der Gruner’schen Sammlung.)
119. Cycelostoma solidum (Truncatella) Menke. Die feste Kreismundschnecke. Taf. 14. Fig. 4. 5.
C. testa subimperforata, subeylindracea, decollata, solida, alba, costis spiralibus, subdistantibus, planulatis, striisque longitutinalibus confertissimis munita; anfr. 41/4 convexis, lente accrescentibus, ultimo anfice vix ascendente; apertura verticali, ovali; perist recto, subincrassato, superne angnlato et superstructo.
Truncatella solida, Menke synops. ed. 2. p. 137. Cyclostoma solidum, Menke in litt.
Gehäuse fast undurchbohrt, walzenförmig, nach oben etwas ver- schmälert, mit abgestossener Spitze, festschalig, gelblichweiss, mit ziem- lich abstehenden, platten Spiralreifen umlegt, über welche dichtstehende Längslinien herablaufen. Umgänge 4", mässig gewölbt, langsam zuneh- mend, der letzte nach vorn kaum merklich aufsteigend. Mündung parallel mit der Axe, schief eiförmig. Mundsaum gerade, innen etwas verdickt, oben etwas winklig, von da nach links bis fast zur Basis der Mündung angewachsen. Länge 5%. Durchmesser 2
117
Deckel unbekannt. Aufenthalt: unbekannt. (Aus der Menke’schen Sammlung.) Ob diese Art nicht doch vielleicht zu Truneatella gehört?
120. Cyclostoma rugulosum Pfr. Die scharfrunzlige Kreismundschnecke. Taf. 14... Fig. 9—11.
C. testa perforata, eylindraceo-turrita, decollata, tenui, diaphana, einerascenti-albida, eostis longitudialibus, confertis rugulosa; anfr. 4 convexis, ad suturam dentienulatis, ul- timo subdisjuneto, dorso carinato, antice tuberculo prominente cum penultimo juncto basi spiraliter sulcato; apertura verticali, oblique ovali; perist. duplicato, interno recto, externo undique breviter expanso. — Opereulum terminale, testaceum, arctispirum, margine anfractuum subelevato.
Cyclestoma rugulosum, Pfr. in Wiegm. Arch. 1839. I. p. 356.
Gehäuse durchbohrt, gethürmt- walzenförmig, mit abgestossener Spitze, dünnschalig, durchscheinend, graulichweiss, durch scharfe, feine. gedrängtstehende Längsrippen rauh. Umgänge 4, sehr konkav, stark absetzend, an der tief eingeschnittenen Naht fein gezähnt, der letzte nach vorn etwas abgelöst, auf dem Rücken gekielt und hinter dem Mundsaume durch einen verdickten Knoten mit dem vorletzten verbunden, unterseits neben dem engen, nicht durchgehenden Nabelloch mit einigen Spiralfurchen bezeichnet. Mündung parallel mit der Axe, schief eiförmig. Mundsaum doppelt, der innere kurz vorstehend, der äussere ringsum in rechtem Winkel schmal abstehend, die Ränder oben in der Nähe des Knotens etwas winklig verbunden. Länge 3—5‘. Durchmesser 14 —2”/i’.
Thier, sehr schlank und aschgrau.
Deckel endständig, von Schalensubstanz, enggewunden, mit etwas erhobenem äusserm Rande der Windungen.
Aufenthalt: auf der Insel Cuba! Hauptsächlich an den Ufern der Flüsse Yumuri und Canimar bei Matanzas von mir gesammelt.
Junge, noch nicht abgestossene Exemplare haben eine lange, thurmförmig ausgezogene, etwas stumpfe Spitze von 7—8 Windungen. (Fig. 9.)
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121. Cyclostoma truncatum (Mus. Berol.) Rossm. Die abgestutzte Kreismundschnecke.
Taf. 14. Fig. 20. 21.
Ü. testa vix perforata, oblongo-turrita, decollata, tenuiuscula, lineis acute eleva- tis longitudinalibus et spiralibus anguste reticulata, fulvida, strigis et fasciis rufis in- terruptis ornata; sutura albo-crenato; anfr. 5 convexis, ultimo basi striis spiralibus majoribus sulcato; apertura verticali, oblique ovali; perist. albo, duplicato, interno non prominente, externo continuo, dilatato, expanso, superne angulato, ad anfractum penultimum subangustato. — Operculum terminale, testaceum, anfr. 3 marginibus lamellatim elevatis.
Cycelostoma truncatum, Mus. Berol. Rossm. VI. p. 49. f. 397.
— Candeana, d’Orb. eub. p. 261. t. 22. f. 15—17.
— Candeanum, Sow. Thesaur. p. 145. t. 31. f. 283. 284.
— clathratum, Gould. Bost. journ. IV. 1. 1842?
Gehäuse kaum durchbohrt, länglich-thurmförmig, mit abgestossener
Spitze, ziemlich dünnschalig, durchscheinend,. braungelb, mit unterbroche- nen kastanienbraunen Striemen und @Auerlinien geziert, durch erhobene Längs- und Spirallinien, welche auf den Kreuzungspunkten ein verdicktes Knötchen bilden, eng gegittert. Naht ziemlich tief eingeschnitten, mit weissen Zähnchen in kurzen, ungleichen Zwischenräumen besetzt. Umgänge 5, gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte an der Basis neben der ritzenförmigen Durchbohrung mit stärkeren Spiralfurchen bezeichnet, vorn sehr kurz abgelöst. Mündung parallel mit der Axe, schief eiförmig. Mund- saum weiss, doppelt,'der innere nicht hervorragend, der äussere zusammen- hängend, in rechtem Winkel rings schmal abstehend, nach oben spitz- winklig verbreitert. Länge 7°. Durchmesser 3.
Deckel endständig, dünn, von Schalensubstanz, mit 3 Windungen, deren Ränder hautartig und vorstehend sind.
Aufenthalt: auf der Insel Cuba! In der Umgegend von Matanzas von mir gesammelt; nach Rossmässler in Mexico.
Ich habe diese Art bisher für C. decussatum Lam. gehalten; leider ist es aber trotz Delessert’s Abbildung mir noch nicht möglich gewesen, diese Art mit Bestimmtheit zu erkennen.
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122. Cyclostoma Delatreanum Orb. Delatre's Kreismund- schnecke. Taf. 14. Fig. 22. 23.
C. testa vix perforata, oblongo-turrita, decollata, solida, earneo-fusca, eingulis spiralibus confertis et costulis longitudinalibus, pereurrentibus, confertissimis clathrata: sutura confertim albo-denticeulata; anfr. 5 convexiuseulis, ultimo antice breviter soluto: apertura verticali, oblique ovali, intus fusca, nitida; perist. duplicato, interno fusculo, vix prominente, externo undique late expanso, marginibus superne angulatim junctis, columellari undulato-erenulato.
Cyclostoma Delatreana, Orb. cub. p. 262. t. 22. f. 18—20. _ Candeanum, in coll. nonnull.
Gehäuse kaum durchbohrt, länglich-thurmförmig, mit abgestossener Spitze, festschalig, fast glanzlos, fleischfarbig-grau und braun marmorirt, mit feinen, nahestehenden, rundlichen Spiralleisten umgeben, über welche sehr gedrängte Längsrippchen ohne Unterbrechung herablaufen. Naht mässig tief, mit diehtstehenden, weissen Kerbzähnchen besetzt. Umgänge 5, mässig gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte nach vorn kurz abgelöst, oben scharf gekielt und gezähnt. Mündung parallel mit der Axe, schief eiförmig, innen bräunlich, glänzend. Mundsaum doppelt, der innere bräunlich, kaum vorragend, der äussere weiss, ziem- lich breit rechtwinklig abstehend, am vorletzten Umgange etwas ver- schmälert anliegend, die Ränder oben spitzwinklig verbunden, der breite, die Nabelritze beinahe völlig verdeckende Spindelrand wellig gekerbt. Länge 9%. Durchmesser 3%“. (Länge 14, Durchm. 5 Millim. nach d’Orb.)
Deckel oval, aussen glatt.
Aufenthalt: auf der Insel Cuba, am Cerro de Cuzco gesammelt von Delatre. (Aus der Gruner’schen Sammlung.)
Unterscheidet sich von dem vorigen theils durch seine Grösse, feste Schale und Skulptur, theils durch die dichtstehenden Kerbzähne der Naht und den viel mehr verbreiterten Mundsaum.
123. Cyclostoma crenulatum Pfr. Die nahtkerbige Kreismundschnecke. Taf. 14. Fig. 24. 25. 30. 31. C. testa perforata, oblongo-conica, decollata, tenuiusceula, striis longitudinalibus et spiralibus anguste subretieulata, nitidula, corneo-lutescente vel rufescente, lineis lon-
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zitudinalibus rufis, fulguratis ornata; sutura albo-erenata; anfr. 4, convexiuseulis, ultimo subattenuato, basi validius spiraliter sulcato; apertura verticali, oblique ovali; perist. simplice, subincrassato, brevissime expanso, saepe rufo-punctato, continue, anfractum penultimum vix tangente, superne angulato. — Operculum subterminale, membranaceum, planum, paucispirum. Cyclostoma erenulatum, Pfr. in Wiegm. Arch. 1839. I. p. 356. — _ Fer. Pot. et Mich. gal. I. p. 235. t. 24. f.3. 4? (Spec. imperf.) _ Auberiana, Orb. cub. p. 260. t. 22. f. 12—14. — Aubereanum, Sow. Thesaur. p. 144. t. 31. f. 285. —_ Auberianum, @ould. Bost. journ. IV. 4. p. 495. _ lineolatum, Anton Verz. p. 54. N. 1958. Chondropoma crenulatum, Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 109.
Gehäuse durchbohrt, länglich-kegelförmig, mit abgestossener Spitze, ziemlich dünnschalig, durchscheinend, matt glänzend, braungelb oder rothbraun, mit gezackten, braunen Längslinien mehr oder weniger deut- lich gezeichnet, durch sehr feine Längs- oder Spiralreifchen flach und eng gegittert. Naht mässig tief, in ungleichen Zwischenräumen weiss gekerbt. Umgänge meist 42, mässig gewölbt, der letzte nicht in gleichem Verhältniss verbreitert, neben dem punktförmigen Nabelloch stärker spi- ralisch gefurcht. Mündung parallel mit der Axe, schief eiförmig, oben zugespitzt. Mundsaum einfach, etwas verdickt, sehr schmal ausgebreitet, oft braunroth punktirt, zusammenhängend, den vorletzten Umgang kaum berüh rend, die Ränder oben winklig verbunden. Länge 6—6Y:‘. Durchmesser 3.
Deckel wenig eingesenkt, sehr dünn, fast hautartig, flach, mit wenigen, sehr schnell zunehmenden Windungen.
Thier: ganz aschgrau. Augen weit entfernt, schwarz, auf weissen Höckerchen der keulenförmigen, grauenFühler sitzend. Fuss nach hinten sehr kurz.
Varietäten. Mit vielen Mittelstufen geht die beschriebene Form bis zu einer sehr kleinen, welche ausgewachsen nur 412 lang 2% im Durchmesser ist, über. Ausserdem kommt nicht ganz selten eine Spielart vor, bei welcher ein breites braunes oder schwärzliches Band über alle Windungen verlauft. (Fig. 30. 31.)
Aufenthalt: auf der Insel Cuba. In der Nähe von Matanzas und auf der Pflanzung EI Fundador in grosser Menge von mir gesammelt.
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124. Cycelostoma pupiforme Sowerby. Die pupaförmige Kreismundschnecke. Taf. 14. Fig. 15. 16.
H. testa perforata, ovato-oblonga, decollata, tenuinscula, rufescenti-carnea, lineis elevatis spiralibus, Iongitudinalibusque percurrentibus; confertis subtiliter reti- eulata; sutura confertim et acute dentieulata; anfr. 4 vix convexis, ultimo basi spiraliter distineto suleato, antice soluto, dorso acute earinato; apertura subobliqua, ovali; perist. simplice, continuo, breviter expanso, marginibus angulo acute prominente junetis. — Operceulum immersum, testaceum, paucispirum.
Cyelostoma pupiforme, Sow. Thesaur, p. 102. t. 24. f. 43. 44.
Gehäuse durchbohrt, eiförmig-länglich, mit abgestossener Spitze, ziemlich dünnschalig, durchscheinend, matt glänzend, bräunlich-fleisch- farbig, mit flach erhobenen spiralen und darüber hinlaufenden gedrängte- ren Längslinien sehr fein und flach gegittert. Naht dicht und scharf ge- zähnt. Umgänge 4, sehr schwach gewölbt, der letzte etwas verschmä- lert, nach vorn abgelöst, neben dem deutlichen, aber sehr engen Nabel- loch stärker spiralisch gefurcht. Mündung etwas schief zur Axe, ver- kehrteiförmig, innen weisslich, glänzend. Mundsaum einfach, zusammen- hängend, den vorletzten Umgang nicht berührend, sehr schmal ausge- gebreitet, die Ränder oben in einem zungenförmig vorstehenden Winkel verbunden. Länge 5 — 6”. Durchmesser 2% — 3Vr,
Deckel eingesenkt, von Schalensubstanz, mit wenigen Windungen.
Aufenthalt ungewiss. Mein Exemplar stammt angeblich aus Me- xico, andere sollen von Haiti herrühren.
125. Cycelostoma Largillierti Pfr. Largilliert’s Kreis- mundschnecke. Taf. 14. Fig. 26. 27.
C. testa perforata, oblonga, decollata, tenuiuscula, fulvida, maculis fuscis, se- riatis obsolete ornata, costis confertis, argute elevatis longitudinaliter seulpta, inter- stitiis lineis spiralibus subdeeussatis; sutura profunda, denticulata; anfr. 4 convexis, ultimo antice breviter soluto; apertura oblique subovali; perist. duplicato, interno simplice, externo breviter expanso, marginibus angulatim junetis. — Operculum ter- minale, tenue, testaceum, paueispirum, marginibus anfraetuum lamellatim elevatis.
Cyclostoma Larsgillierti, Pfr. in Malak. Zeitschr. 1846. März. p. 39
Gehäuse durchbohrt, länglich, fast walzenförmig, mit abgestossener
1. 19. 16
122
Spitze, ziemlich dünnschalig, durchscheinend, braungelblich, mit einigen undeutlichen Reihen rothbrauner Punkte, mit scharf erhobenen, gedräng- ten Längsrippen besetzt und in den Zwischenräumen mit sehr feiner Spirallinien durchkreuzt. Naht tief eingeschnitten, gezähnt. Umgänge 4, gerundet, der letzte nach vorn etwas abgelöst. Mündung fast parallel mit der Axe, nach unten etwas vortretend, schief eiförmig. Mundsaum doppelt, der innere gerade, der äussere ziemlich schmal wagerecht ab- stehend, den vorletzten Umgang wenig berührend, die Ränder oben winklig verbunden. Länge 64“. Durchmesser 3%.
Deckel endständig, dünn, von Schalensubstanz, mit wenigen Win- dungen, deren äusserer Rand als breit abstehende Lamelle erhoben ist.
Aufenthalt: in Yucatan. (Largilliert.) Aus meiner Sammlung.
126. Cyelostoma mammillare Lam. Voltz’s Kreismund- schnecke. Taf. 14. Fig. 28. 29.
Ü. testa subperforata, ovato-elongata, cerassiuseula, albida vel fulvo-carnea, fascia interrupta fusca infra suturam saepe ornata; spira conica, apice mammillata, nuda, glabra; anfr. 5), convexis, superioribus cancellatis, ultimus punctis et lineolis impressis seriatim eingulatis; apertura oblique ovali, superne angulata, intus alba; perist. subinerassato, albo, recto, marginibus callo continuo junetis. — Operculum subimmersum, extus convexum, ad peripheriam plicatum, paueispirum, nucleo sub- basalı.
Cyclostoma mammillaris, Lam. 20. p. 147. ed. Desh. 19. p. 359. _ _ Deless. recueil. t. 29. f. 10. — _ Chenu Illustr. conch. Livr. 73. pl. 1. f. 10. _ mammillare, Sow. Thesaur. p. 106. t. 24. f. 45. —_ Voltziana, Michaud. cat. d. coq. d’Alger. p. 10. f. 21. 22. _ _ Lam. ed. Desh. 39. p. 371. - Voltzianum, Pot. et Mich. gal. I. p. 243. t. 24. f. 24. 25. _ — Rossm. in Wagn. Reise Ill. p. 260. t.12. £. 14. — _ Graells catal. de los moluscos terr. etc. en Espana p. 8. £. 9. 10,
= Woltzianum, Terver cat. p. 33. _ Velascoi, Graells olim.
Gehäuse kaum durchbohrt, verlängert-eiförmig, festschalig, matt
glänzend, weiss oder bräunlich-fleischfarbig, meist mit einer dunkelbraunen,
125
punktirten Binde unter der Naht. Gewinde hoch kegelförmig, mit stumpfem, warzenähnlichem, glattem Wirbel. Umgänge 5, gewölbt, die oberen durch flache Spiralreifen und feine Längslinien der Zwischenräume un- deutlich gegittert, die letzten mit eingedrückten Punkten und Linien rei- henweise umgeben. Mündung parallel mit der Axe, schief eiförmig, oben winklig, innen weiss. Mundsaum zusammenhängend, etwas verdickt, gerade vorstehend, weiss, die Ränder oben spitzwinklig verbunden, der linke wenig den vorletzten Umgänge berührend, etwas ausgerandet an- liegend. Länge 9% Durchmesser 4 Vr'".
Deckel etwas eingesenkt, von Schalensubstanz, weiss, nach aussen stark konvex, mit wenigen Windungen, von welchen die sehr breite letzte am Rande gefaltet ist und über den unten und an der Seite liegen- den Kern etwas herüberragt.
Varietät: grösser, mit 6 Windungen. Länge 11. Durchmesser 5"1".
Aufenthalt: in den südlichen Provinzen von Spanien, Murcia (Graells), Carthagena (Handschuch), häufig bei Algier, Oran, Mers el Kebir u. s. w. (Aus meiner Sammlung.)
127. Cyelostoma mirabile (Turbo) Wood. Die wun- derbare Kreismundschnecke. Taf. 14. Fig. 17—19. €. testa umbilieata, oblongo-conica, subtruneata, regulariter et confertim decus- sata, tenui, diaphana, non nitente, pallidissime cornea, faseiis rufis subinterruptis et infra suturam maculis subquadratis rufis ornata; anfr. 4 rotundatis, ultimo penultimum vix superante; apertura subeirenlari; perist. continuo, albo, undique aequaliter expanso, limbum planum album, superne angulatim, formante. Turbo mirabilis, Wood suppl. t. 6. f. 22. &yclostoma mirabile, Gray in Wood suppl. p. 36. — mirabilis, Lam. ed. Desh. 40. p. 371. — artieulatum, Sow. Thesaur. p. 142. t. 28. f. 160. 161. EChoanopoma? mirabile, Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 107. Gehäuse eng und durchgehend genabelt, länglieh-kegelförmig, meist mit abgestossener Spitze, dünnschalig, durchscheinend, sehr fein und regelmässig gegittert, glanzlos, sehr blass hornfarbig mit einigen unter- brochenen rothbraunen Binden und unter der Naht mit einer Reihe grös- serer, 4eckiger Flecken von derselben Farbe geziert. Umgänge 4, 16 *
124
gerundet, stark absetzend, der letzte kaum breiter oder auch etwas schmaler als der vorletzte. Mündung parallel mit der Axe, ziem- lich kreisrund.. Mundsaum zusammenhängend, den vorletzten Um- gang wenig berührend, rings einen fast gleichbreiten, rechtwinklig ab- stehenden, oben etwas winkligen, weissen Saum bildend. Länge 7Y., Durchmesser 4.
Deckel von Schalensubstanz, dünn, mit lamellenartigen Rändern der Windungen.
Aufenthalt: in Demerara. (Sow.) —
Bemerk. Die von Sowerby (Thes. p. 145. t. 28. f. 164.) dargestellte Schnecke
hat einen viel breiter umgeschlagenen, nach oben 3eckig verlängerten Mundsaum. Mein abgebildetes Exemplar stimmt aber völlig mit Wood’s Abbildung überein.
128. Cyelostoma Binneyanum Adams. Binney's Kreis- mundschnecke.
Taf. 14. Fig. 12—14.
T. umbiliecata, oblongo-turrita, subtruncata, solidiuseula, minute et regulariter decussata, pallide cornea, fascia 1 lata, saturate castanea ornata; sntura simplice; anfr. 4 convexis, ultimo penultimum vix superante; apertura subverticali, oblongo- rotunda, intus concolore; perist. continuo, albo, incrassato, breviter reflexo.
Cyclostoma Binneyanum, Adams in sched. —_ — Pfr. in Mal. Zeitschr. 1846. März. p. 47. _ pulchrius, Adams in Proc. Bost. Soc. 1845. p. 11. Gehäuse engund durchgehend genabelt, länglich, fast thurmförmig,
mit abgestossener Spitze, ziemlich festschalig, durch feine Längs-un d Spirallinien undeutlich enggegittert, glänzend, hell hornfarbig, mit einer breiten, schwärzlich-kastanienbraunen Binde, welche bis oben sichtbar ist, umgeben. Naht einfach, ziemlich vertieft. Umgänge 4, gewölbt, ziemlich regelmässig zunehmend, doch der letzte kaum breiter als der vorletzte. Mündung etwas schief zur Axe, etwas länglich, innen gleich- farbig. Mundsaum zusammenhängend, den vorletzten Umgang wenig berührend, weiss, verdickt, rings kurz umgeschlagen. Länge 6. Durch- messer 3%.
Deckel dünn. (Adams.)
125
Aufenthalt: auf der Insel Jamaika. (Adams.) — Aus meiner Sammlung.
Varietät: hornfarbig - bräunlich, mit undeutlichen Binden und Flecken.
129. Cyelostoma pietum Pfr. Die gemalte Kreismund- schnecke. Taf. 15. Fig. 1-11.
Ü. testa perforata, eylindrico-conica, truncata, tenui, spiraliter confertim striata, pellueida, rubescenti-fulva, interrupte castaneo-fasciata vel taeniata; anfr. 4 convexis; apertura subverticali, ovali; perist. subinerassato, breviter reflexo, intus nitide carneo, marginibus superne angulatim junetis, columellari basi subdilatato. — Operculum sub- terminali, membranaceum, paueispirum.
Cyclostoma pietum, Pfr. in Wiegm. Arch. 1839. I. p. 356. _ Poeyana, Orb. cub. p. 264. t. 22. f. 24—27, _ Sagra, Sow. Thesaur. p. 150. t. 31. f. 279. 280. er " — Gould in Bost. journ. IV. 4. p. 494. == Mahogani, Gould in Bost. Journ. IV. 1. 1842. Chondropoma pietum, Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 109.
Gehäuse durchbohrt, walzenförmig - konisch, mit abgebrochener Spitze, dünnschalig, durchscheinend, mit nahestehenden, erhobenen Spi- rallinien umgeben und durch die feinen Anwachsstreifen kaum bemerklich zegittert, blass gelbröthlich, mit zahlreichen oder wenigen breiteren und schmaleren meist unterbrochenen und fleckig verästelten kastanienbraunen Binden (Fig. 4. 5.) oder nur mit oben mit rhombischen Flecken begin- nenden, denn in feinere Punktreihen übergehenden Striemen (Fig. 1. 3) geziert, ziemlich glänzend. Umgänge 4, gewölbt, regelmässig zunehmend. Nabel sehr eng, nicht tief eindringend. Mündung parallel mit der Axe, zugespitzt-eiförmig, innen gleichfarbig. Mundsaum etwas verdickt, kurz umgeschlagen, glänzend fleischroth, am vorletzten Umgange wenig an- liegend, die Ränder oben winklig verbunden, der Spindelrand etwas ge- schweift, nach unten verbreitert. Länge 9— 10% Durchmesser 6 — 7.
Deckel fast endständig, dünn hautartig, durchscheinend, graugelblich, mit 2 deutlichen Windungen, von denen die letzte sehr breit ist.
Thier: Kopf oben zwischen den Augen braun, Fühler orangegelb, fast roth, oben schwärzlich, geringelt, an der Basis am dieksten; Augen
126
auf einem weissliehen Höckerchen; Rüssel langlappig, an der Basis dun- kel, vorn hell graugelb; Hals und Fuss dunkel aschgrau.
Varietäten: selten fast glashell mit einigen gelben Fleckenbän- dern. Häufiger kommt die kleine Varietät (Fig. 6. 7. — Sow..Thes. f£. 280) vor, welche oft sehr dunkel, fast einfarbig mahagonibraun gefärbt ist.
Aufenthalt: auf der Insel Cuba, ziemlich verbreitet. Häufig in der Umgegend ven Matanzas, am Yumuri, Canimar, bei El Fundader, Tum- badero ete.; besonders gross bei Sagua la Grande (Gould).
Sehr selten kommen ausgewachsene Exemplare mit nicht abgestos- sener Spitze vor. (Fig. 8. 9.) Die jungen Individuen (Fig. 10. 11) sind
konisch-thurmförmig, weiter genabelt.
130. Cyelostoma semilabre Lam. Die halblippige Kreis- mundschnecke. Taf. 15. Fig. 17. 18. ©. testa oblongo-coneidea, subeylindriea, obtusa, obsolete perforata, tenni, pel- lueida, minutissime caneellata, alba, maculis luteis transversim seriatis; labro margine anzusto, subreflexo.. — Long. 104,,
Eyclostoma semilabris, Lam. 12. p. 146. ed. Desh. p. 357. _ _ Deless. recueil. t. 29. £. 1. — —_ Chenu Dlustr. conch. Livr. 73. t. 1. f. _ semilabrum, Reeve Conch. syst. t. 183. f. Y? — — Sow. Thesaur. p. 106 t. 24. f. 60. u= Sagra, Orb. eub. p 263. t. 22... 21—23? Chondropoma semilabre, Pfr. in Zeitschr: f. Mal. 1847. p. 109. Authentische Exemplare dieser Schnecke habe ich nie gesehen, und gebe deshalb Fig. 17 eine Kopie aus Sowerby und Fig. 18 aus Deles- sert. Lamarck giebt keine nähere Beschreibung derselben, und ieh vermuthe nur aus den Abbildungen, dass sie sich von Cyel. pietum m. hauptsächlich durch mehr eiförmige Gestalt und das Verhältniss der viel weniger gewölbten Windungen unterscheidet. Was d’Orbigny unter dem Namen €. Sagra abbildet, scheint mir mehr Aehnlichkeit mit semi- labre als mit pietum zu haben. Deckel und Vaterland unbekannt. Cuba? (Wenn C. Sagra hier- her gehört.)
127
131. Cyelostoma altum Sow. Die hochgethürmte Kreis- mundschnecke. Taf. 15. Fig. 12—14.
C. testa subperforata, turrita, apice acufiuscula, solidula, subfiliter striata, sub- laevigata, castanea; anfr. 7—8 vix convexiusculis, ultimo penultimo angustiore, basi obtuse filo-carinata; aperfura subobliqua, basi producta, eirculari, intus brunnea; perist. duplicato, interno continuo, expanso, latere sinistro juxta columellam subca- naliculato-ineiso, externo patente, superne et ad sinistram dilatato. — Operc. planum tenue, flavidum, arctispirum.
Cyclostoma altum, Sow. in Proc. Zooel. Soc 1842. p. 84. _ — Sow. Thes. p. 152. t. 28. f. 187. Megalomastoma brunnea, Guild. Swains. Malac. p. 333. fig. g. h. i.? == altum, Pfr. in Zeitschr. f. Malak. 1847. p. 109.
Gehäuse mit schrägem, kurzem, tiefem Nabelritz, länglich - ge- thürmt, dünn- doch ziemlich festschalig, zart und dichtgestreift, matt glänzend, kastanienbraun. Gewinde thurmförmig, mit feinem, spitzli- chem, meist gelbem Wirbel. Umgänge 7—8, sehr wenig gewölbt, bis zum vorletzten regelmässig zunehmend, der letzte nicht völlig Y der ganzen Länge bildend, etwas verschmälert,. an der Basis stumpf-faden- förmig-gekielt.e. Mündung etwas schief, nach unten vorgezogen, ziem- lich kreisrund, innen braun. Mundsaum ziemlich breit am vorletzten Umgange anliegend, verdoppelt, der innere zusammenhängend, ausge- breitet, mit einem seichten, rinnenartigen, nicht durchgehenden Ein- schnitte über der Mitte des linken Randes, der äussere scharf, dünn, nahe am innern, parallel mit demselben abstehend, oben undlinks öhrchen- förmig verbreitert, dazwischen unterbrochen, Länge 13“. Durchmesser 4.
Deckel: sehr dünn, ganz platt, enggewunden, schmutzig gelblich, am Rande etwas lamellös.
Aufenthalt: auf der Philippinischen Insel Negros gesammelt von H. Cuming. (Aus meiner Sammlung.)
Bem. Man vgl. C. sectilabrum Gould Nr. 178.
132. Cyelostoma Antillarum Sowerby. Die Antillen- Kreismundschnecke.
Taf. 15. Fig. 15. 16. C. testa breviter rimata, turrita, apice obtusiuscula, longitudinaliter confertim
128
costulato-striata, nitidiuscula, corneo-fusea; anfr. 8 convexis, ultimo penultimo angu- stiore, basi carina elevata, filiformi munito; apertura subeireulari, intus nitida, fulvida; perist. albido, subduplicato, soluto, continuo, superne angulato, undique praeter mar- ginem sinistrum superum breviter patente. Cyclostoma Antillarum, Sow. Thesaur. p. 150. t. 28. f. 1S0. Megalomastoma Antillarum, Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 109.
Gehäuse kurz und tief nabelritzig, thurmförmig, festschalig, der Länge nach fein und gedrängt rippenstreifig, fettglänzend, bräunlich- hornfarbig. Gewinde gestreckt, Yı der ganzen Länge bildend, mit feinem, stumpfliehem, rothgelbem Wirbel. Umgänge 8, die obersten stark ge- wölbt, nach unten immer platter, der letzte etwas schmäler, als der vor- letzte, an der Basis mit einem wulstförmigen Kiele versehen. Mündung etwas schief gegen die Axe, ziemlich kreisrund, innen glänzend, bräun- lichgelb». Mundsaum undeutlich verdoppelt, frei, zusammenhängend, nach oben winklig, kurz rechtwinklig abstehend, nach oben und links parallel mit dem Kiele abgeschnitten. Länge 8%“. Durchmesser 2%‘.
Deckel kreisrund, hornartig, enggewunden. (Sowerby.)
Aufenthalt: auf der Insel Tortola. (Aus meiner Sammlung.)
133, Cycelostoma acutimarginatum Sow. Die scharf- randige Kreismundschnecke, Taf. 15. Fig. 19—22.
C. testa umbilicata, depresso-turbinata, tenuiuscula, oblique striatula, olivaceo- fusco et albido marmorata et taeniata; spira brevi, conica, acutiuscula; anfr. 5 con- vexiuseulis, ultimo acute carinato, basi convexiore; umbilico angusto, vix pervio; apertura subeirculari, intus alba, nitida; perist. subcontinuo, albo vel luteo, undique expanso, margine columellari subincrassato, reflexo.. — Operc. ınembranaceum, arctispirum.
Cyelostoma acutimarginatum, Sow. in Proc. Zool. Soc. 1842. p. 80. — = Reeve Conch, syst. I. t. 183. f. 7. an — Sow. Thesaur. p. 124. t. 27. f. 138. 139.
Leptopoma acutimarginatum, Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 109.
Gehäuse eng und offen genabelt, niedergedrückt -kreiselförmig, ziemlich dünnschalig, schräg feingestreift, weiss, mit grünlichbraunen Flecken und Binden marmorirt. Gewinde niedrig konisch, etwas zuge- spitzt. Umgänge 5, mässig gewölbt, der letzte mit einem scharfen, zu-
129
sammengedrückten Kiele umgeben, unterseits etwas konvexer. Mündung wenig schief gegen die Axe, ziemlich kreisrund, innen weiss, perlglän- zend, mit durchschimmernder Zeichnung. Mundsaum in der Regel ein- fach (seltner verdoppelt), fast zusammenhängend, weiss oder gelb, überall ausgebreitet, der Spindelrand etwas verdickt und zurückgeschlagen. — Höhe 8S— 9. Durchmesser 12 — 14.
Deckel: häutig, sehr enggewunden.
Aufenthalt: bei Catbaienga auf der Philippinischen Insel Samar entdeckt von H. Cuming. (Das ausgezeichnete abgebildete Exemplar ist aus der Dunker’schen Sammlung.)
134. Cycelostoma helicoides Grateloup,. Die helixähn- liche Kreismundschnecke. Taf. 15. Fig. 25. 26. Taf. 16. Fig. 1-3.
C. testa perforata, trochiformi, tenui, albida, Jineolis fuseis saepe ornata; spira conica, acuta; anfr. 6 planiusculis, obsolete 5—6 carinatis, ultimo medio acute cari- nato, utrinque convexiusculo, basi laevigato; umbilico angusto, non pervio; apertura subeirculari; perist. tenui, reflexo-expanso, marginibus disjunctis, columellari sub- sinuato.
Cyclostoma helicoides, Grat. Act. Bord. XI. p. 442. t. 3. f. 14.
—_ Stainforthii, Sow. in Proc. Zool. Soc. 1842. p. 82.
— — Reeve Conch. syst. II. t. 183. £. 6.
= — Sow. Thes. p. 136. t. 29. f. 215.216. t. 30. 217: Leptopoma helicoides, Pfr. in Zeitschr f. Mal. 1847. p. 109.
Gehäuse durchbohrt, trochusförmig, mehr oder weniger niederge- drückt, dünnschalig, weiss, in der Regel mit gelblichen oder braunen Binden, bisweilen auch kastanienbraunen Zickzackstreifen. Gewinde kegelförmig, spitzlich, mit sehr feinem Wirbel. Umgänge 5—6, sehr fein spiralstreifig und mit 3—6 vorragenden, stumpfen Kanten, der letzte scharfgekielt, beiderseits ziemlich konvex. Nabel sehr eng, in der Regel nicht durchgehend. Mündung schief gegen die Axe, unregelmässig ge- rundet, innen perlglänzend mit durchschimmernder Färbung. Mundsaum einfach, unterbrochen, weiss, dünn, scharf, rechtwinklig abstehend, bis- weilen etwas schwielig und am Rande wellig, der Spindelrand in der Mitie winklig verbreitert. Durchmesser 8—- 10%. Höhe 7—8.
Deckel: wie bei dem vorigen.
1. 19. 17
150
Aufenthalt: auf den Philippinischen Inseln Tieao, Masbate, Siqui- jor, Panay gesammelt von H. Cuming. (Aus meiner Sammlung.)
135. UCyelostoma fibula Sow. Die Spangen -Kreis- mundschnecke. Taf. 15. Fig. 23. 24 Taf. 16. Fig. 4.
C. testa perforata, trochiformi, tenni, striatula, oblique malleata, alba unicolore vel strigis fulminantibus eorneis ornata; spira conica, acuta; anfr. 5— 6 planiusculis, lineis elevatis inaequalibus einetis, ultimo convexiuseulo, basi distinetins carinato; umbilico angusto, semiobtecto; aperfura ampla, perobliqgua, truncato-ovali; perist. undique expanso, marginibus distantibus, callo tenui junetis, dextro strietiuseulo, ba- sali leviter arcuato, columellari subverticali, dilatato-reflexo.
Cyelostoma fibula, Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 62. = —_ Sow. Thes. p. 135 t. 30. f. 240— 242. Leptopoma fibula, Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847..p. 109.
Gehäuse durchbohrt, trochusförmig, dünnschalig, feingestreift und schräg wie durch Hammerschläge grubig, durchscheinend, weiss oder graubräunlich, bisweilen mit hornfarbigen Zickzakstreifen gezeichnet. Gewinde regelmässig kegelförmig, mit feinem, spitzem Wirbel. Umgänge 5—6, fast platt, mit ungleichen erhobenen Spirallinien besetzt, der letzte etwas gewölbt, an der Basis rechtwinklig gekielt, unterseits neben dem halbbedecktem Nabelloch etwas aufgetrieben. Mündung sehr schief, von unregelmässiger, abgestutzt-eiförmiger Gestalt, innen glänzend, weiss. Mundsaum überall ausgebreitet, die Ränder ziemlich weit von einander entfernt, durch dünnen Callus verbunden, der rechte fast gerade, der untere seicht gekrümmt, der Spindelrand kurz, fast vertikal, etwas zu- rückgebogen, unter dem Nabelloch etwas verbreitert, anliegend. Höhe 7—8' Durchmesser 8— 9",
Deckel dünn, hornartig, mit 6—7 Windungen. (Sowerby.)
Aufenthalt: anf der Insel Luzon entdeckt von H. Cuming. (Aus meiner Sammlung.)
136. Cycelostoma perplexum Sow. Die zweifelhafte Kreismundschnecke. Taf. 16. Fig. 11. 12. Ü. testa anguste umbilicata, conoidea, tenniuscula. sub lente subtilissime retieu-
131
lata, earinis subaequidistantibus, obsoletis subangulosa, nitidula, albida, wunieolore vel fasciis et maculis lutescentibus variegata; spira brevi, eonoidea, acuta; anfr. 5V2 convexiusenlis, ultimo basi planiore; apertura obliqua, truncato-ovali, intus nitida, alba; perist. calloso-inerassato, expanso, marginibus distiantibus, callo erassiusculo, recto junetis, columellari medio dilatato, reflexiusenlo. Cyelostoma perplexum, Sow. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 63. — _ Sow. Thes. p. 136 t. 30. f. 243. 244. Leptopoma perplexum, Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 109.
Gehäuse enggenabelt, niedrig kegelförmig, ziemlich dünn-, doch festschalig, unter der Lupe sehr fein gegittert, mit 7—8 ziemlich gleich- weit-abstehenden, undeutlichen, stumpfen Kielen besetzt, durchscheinene, mattglänzend, weisslich einfarbig oder mit einigen Binden und Flecken einer gelblichen, leicht abfälligen Epidermis geziert. Gewinde kurz, breit kegelförmig, mit feinem, spitzlichem Wirbel. Umgänge ungefähr 5", flach gewölbt, der letzte etwas mehr gerundet, unter dem etwas schär- fern peripherischen Kiel platter. Nabel eng, nicht durchgehend. Mün- dung in einem Winkel von 45° gegen die Axe gestellt, schief-oval, nach unten breiter, innen sehr glänzend, weiss. Mundsaum innen schwielig verdickt, winklig, nach aussen rings ausgebreitet, die Ränder ziemlich weit entfernt, durch eine gerade, schwielige Leiste verbunden, der rechte schräg herabsteigend, sehr seicht gekrümmt, der linke in der Mitte ver- breitert-abstehend. Dnrcehmesser 7—8'%. Höhe 5": — 6.
Deckel unbekannt.
Aufenthalt: bei Abulug auf der Insel Luzon entdeckt von H. Cu- ming. (Aus meiner Sammlung.)
Diese Schnecke hatte ich früher nach Sowerby’s Abbildung für eine Varietät des Cyel. immaculatum Chemn. (vgl. S. 22. N. 13) gehalten: sie steht aber in der Mitte zwischen diesem und C. fibula Sow. Von dem erstern unterscheidet sie sich durch viel weniger bauchige Umgänge, durch die Gestalt und Stellung der Mündung, weitern Nabel und ver- dickten Lippensaum, von dem letztern durch ihr kurzes, breit kegelför- miges Gewinde, gerundeten letzten Umgang u. s. w.
137. Cyclostoma ortyx Valenec, Die Wachtel- Kreismund- schnecke. Taf. 16. Fig. 13. 14. C. testa perforata, turbinata, solidiuscula, lineis confertissimis longitudinalibus 17%
132
scabriuscula, inaequaliter multicarinata, nigricanti-fusca, strigis pallidis variegata; anfr. 5 convexis, ultimo obsolete et pallide unifasciato, carinis basi subaequalibus; apertura subverticali, ovato-circulari, intus concolore; perist. simplice, marginibus subangulatim junetis, columellari reflexiusculo, umbilicum augustum non oceultante. — ÖOpere. immersum, calcareum, extus concaviusculum, anfractibus 5 lente erescentibus. Cyclostoma ortix, Val. Eydoux in Guer. mag. 1838. t. 117. f. 2. _ ortyx, Sow. Thes. p. 99. t. 23. f. 27. 28. _ multicarinata, Jay cat. 1839. p. 122. t. 6. f. 7. 8? en Arthurii, Grat. Act. Bord. XI. p. 438. t. 3. f. 7? Tropidophora ortyx, Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 107. Gehäuse ungenabelt, kreiselförmig, ziemlich festschalig, durch sehr dichtstehende erhobene Längslinien etwas rauh, mit vielen ungleichen, schärflichen Kielen umgeben, von denen die 3 peripherischen die stärksten und die der Basis ziemlich gleich sind. Farbe dunkeibraun mit hellen Striemen oder braunroth, mit gelblichen und schwärzlichen Striemen und Flecken. Gewinde kurz, kegelförmig, mit feinem, stumpflichem Wirbel. Umgänge 5, gewölbt, der letzte meist mit einer blassen Binde. Mündung wenig schief gegen die Axe, oval-rundlich, innen glänzend, gleichfarbig. Mundsaum einfach, sehr kurz am vorletzten Umgange an- liegend, die beiden Ränder oben winklig verbunden, der rechte durch die auslaufenden Kiele gekerbt, kaum merklich ausgebreitet, der linke etwas verdickt, nach unten verbreitert. Durchmesser 7 — 8. Höhe 6 — 7. Deckel eingesenkt, kalkig, weisslich, nach unten etwas konkav, mit 5 langsam zunehmenden Windungen. Aufenthalt: auf den Sechellen. (Aus meiner Sammlung.)
Bemerk. Eydoux vergleicht die Schnecke mit einem mir gänzlich unbekannten ©. fraterculum. — Ob €. multicarinata Jay und C. Arthurii Graf. (von Ceylon) hierher gehören, ist mir aus den Abbildungen und Beschreibungen wahrscheinlich, doch nicht erwiesen.
135. Cycelostoma zebra Grateloup. Die Zebra-Kreis-
mundschnecke. Taf. 13. Fig. 31. 32.
Ü. testa perforata, globoso-conica, erassa, carinis obtusis, lineisque interjectis spiralibus eineta, fusca, brunneo et albido marmorata; spira turbinata, superne nigri- cante, acutiusceula; anfr. 5 convexis, penultimo subgibbo, ultimo saepe albo-unifasciato; aputura obliqua, ovato-circulari, intus alba; perist. duplieato, interne confinuo, por-
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recto, externo incrassato, patente, margine columellari reflexo, perforationem fere tegente, Cyclostoma zebra, Grat, Act. Bord. XI. p. 441. t. 3. f. 9. — Philippinarum, var. Sow. Thes. t. 29. f. 205. 207. Cyclophorus zebra, Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 107.
Gehäuse sehr enggenabelt, kuglig-kegelförmig, dickschalig, mit vielen feinen, fadenförmigen Kielen und dazwischen liegenden feinen Spirallinien versehen, braun und weisslich marmorirt und geflammt. Ge- winde kreiselförmig, nach oben schwärzlich, mit feinem, spitzlichem Wirbel. Umgänge 5, konvex, der vorletzte meist etwas aufgetrieben, der letzte nach vorn etwas herabgesenkt und abgelöst. Mündung schief gegen die Axe, oval-rundlich, innen weiss. Mundsaum doppelt, der innere zusammenhängend, an der rechten Seite gerade vorgestreckt, links mit dem äussern zusammenfliessend, der äussere verdickt, rechtwinklig abstehend, der Spindelrand etwas über das enge Nabelloch zurückgeschla- gen. Durchmesser 6— 8. Höhe 5 — 7.
Deckel: unbekannt.
Bemerk. Das abgebildete Exemplar meiner Sammlung scheint genau mit der typischen Form des C. zebra Grat. überuzstimmen, wird aber von Sowerby zu den Varietäten des C. Philippinarum gerechnet. Es scheint mir indessen, dass beide Arten gut unterschieden werden können, und dass zwischen C. zebra und €. zuimara- sense (vgl. N. 96. S. 99.) vielleicht schwerer eine scharfe Gränze zu ziehen ist.
159. Cyclostoma melitense Sow. Die maltesische Kreismundschnecke. Taf 135 Ric.) 24023:
C. „testa subeylindraceo-pyramidalis, apice obtuso; spira aperturam fere duplo superante; anfr. 5 ventricosis, spiraliter sulcatis, suleis alternis obsoletiuseulis; aper- tura fere eirculari, superne subangulata, disjunceta; sinistrali peritrematis margine paululum expanso; umbilico minimo; opereulo spirali, anfr. rapide majoribus, oblique striatis.“ (Sow.)
Cyclostoma melitense, Sow. Thes. p. 105. t. 24. f. 53. 54.
Wie ich schon früher vermuthete, wird diese Schnecke kaum als selbstständige Art zu halten sein. Das abgebildete Exemplar, welches ich Hrn. Cuming verdanke, unterscheidet sich von €. sulcatum Dr. (vgl. Nr. 63. 8. 67) nur durch geringere Grösse, durch die Färbung und den
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schlankeren Bau. Auch sind die Umgänge etwas weniger gewölbt, und der letzte etwas kürzer im Verhältnisse zum Gewinde. Skulptur, Bil- dung des Mundsaumes und Deckel sind ganz wie bei C. suleatum, und es dürfte wohl am rathsamsten sein, sowohl C. melitense als C. multi- sulcatum Grat. (vgl. Nr. 64. S. 69) als Varietäten des vielgestaltigen C. sulcatum zu betrachten.
Die Färbung des C. melitense, welches nur auf Malta vorzukommen scheint, ist ein schmutziges Violett mit einer weissen Binde am letzten Umgange und weisser Basis. — Sowerby hat auch ein ganz weisses abgebildet.
140. Cyelostoma eineinnus Sow. Die lockenähnliche Kreismundschnecke. Taf. 18. Fig. 1—3.
€. testa umbilicata, conica, tenui, spiraliter et subtiliter confertim lirata, albida unicolor vel linea 1 fusca infra peripheriam eineta; spira conica, apice obtusiuscula; anfr. 5 convexis, ultimo medio sublaevigato, basi eirca umbilicum vix pervium con- fertim sulcato; apertura fere verticali, subeirculari; perist. simplice, acuto, marginibus fere contiguis, columellari reflexiusculo.
Cyclostoma ceincinnus, Now. in Proc. Zool. Soc. 1843. p. 60. — -- Sow. Thes. p. 102. t. 24. f. 77. 78.
Gehäuse durchbohrt, kegelförmig, dünnschalig, mit feinen, an der Mitte des letzten Umganges verschwindenden Spiralleistehen umgeben, glanzlos, weisslich, einfarbig oder mit einer feinen kastanienbraunen Binde. Gewinde erhoben, kegelförmig, mit stumpflichem Wirbel. Um- gänge 5, stark gewölbt, der letzte um das enge, nicht durchgehende Nabelloch mit scharfen und gedrängten Spiralfurchen. Mündung fast parallel mit der Axe, ziemlich rund, wenig höher als breit, innen weiss. Mundsaum einfach, scharf, den vorletzten Umgang sehr wenig berührend, die Ränder sehr genähert, der Spindelrand kaum merklich zurückgebogen. Durchmesser 3%“, Höhe 5%.“
Deckel unbekannt.
Aufenthalt unbekannt. (Aus H. Cuming’s Sammlung.)
Bem. Hat mit C. ligatula Grat. (Act. Bord. XI. p. 445. t. 3. f. 20.) grosse Aehnlichkeit; letzteres scheint sich aber durch seine längliche, verkehrteiförmige Mündung zu unterscheiden,
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141. Cyclostoma eampanulatum Pfr. Die glockenähn- liche Kreismundschnecke. Taf. 18. Fig. 4—6.
C. testa anguste umbilicata, turbinata, solida, confertissime striatula, Iutescente, zriseo et safurate carneo irregulariter variegata; spira conica, elevata, apice obtu- siuscula; anfr. 6, supremis convexis, ultimis rapide acerescentibus, angulatis, ultimo earinis 2 acute elevatis, pluribusque obsoletioribus eineto, basi profunde et confertim sulcata in umbilieum infundibuliformem, vix pervium abeunte; apertura ovali-rotundata, superne subangulata, intus atro-castanea, nitidissima: perist. confinuo, dilatato, cam- panulato, carneo, ad anfractum penultimum lunatim exeiso, margine sinistro flexuoso.
Cyclostoma campanulatum, Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 57.
_ unicarinatum, Sow. Thes. t. 26. f. 119.
— tricarinatum, Pot. et Mich. gal. I. p. 242. t.24. f. 22.23? Tropidophora campanulata, Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 106.
Gehäuse genabelt, kreiselförmig, festschalig, fein längsgestreift und mit 2 scharfen Kielen nebst mehren oder wenigern stumpfen, niedrigen Leisten umgeben, gelblich, dunkelgrau und fleischfarbig marmorirt und gestreift, sehr wenig glänzend. Gewinde hoch, kegelförmig, mit stumpfem, blaugrauem Wirbel. Umgänge 6, die obersten rundlich, die übrigen schnell zunehmend, winklig, indem der obere Kiel bis hoch hinauf sichtbar ist, der letzte Umgang gross, breit, unter dem scharf vorstehenden periphe- rischen Kiele gewölbt, mit 4—5 entferntstehenden stumpfen Kanten be- setzt und dann in den dicht- und ziemlich stark spiralischgefurchten, trichterförmigen Nabel abfallend. Mündung wenig schief, oval-rundlich, innen schwärzlich-kastanienbraun, sehr glänzend. Mundsaum zusammen- hängend, fleischfarbig, ausgebreitet wie der Rand einer Glocke, am vor- letzten Umgange mondförmig ausgeschnitten, von da nach links etwas wellig, den Nabel nicht deckend. Durchmesser 22. Höhe 17.
Deckel unbekannt.
Aufenthalt unbekannt. (Aus H. Cuming’s Sammlung.)
Dass diese übrigens sehr variable Schnecke nicht C. unicarinatum Lam. sein kann, geht aus den Beschreibungen hervor.
142. Cyelostoma pulchellum Sow. Die zierliche
Kreismundschnecke, Taf. 18. Fig. 7. 8. ©. „.testa tenui, subgloboso-conoidea, pallescente, tenuissime spiraliter striata;
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anfr. 5 ventricosissimis, fasciis 5-6 interruptis fuseis; ultime carina parya mediana; apertura eirculari; peritremate reflexe, aurantiaco; umbilico medioeri, intus spiraliter sulcato; sutura valida“. (Sow.)
Cyelostoma pulchellum, Sow. Thes. p. 129. t. 31. f. 263. 264.
Tropidophora pulchella, Pfr. in Zeitschr. f. Mal. 1847. p. 106.
„Gehäuse dünn, von konoidalischer, fast kugliger Gestalt und von
bleicher Farbe, glatt, sehr fein spiral gestreift; Umgänge 5, sehr bau- chig und gerundet, mit 5 oder 6 sehr unterbrochenen braunen Binden; letzter Umgang mit einem kleinen Kiele nahe der Mitte; Mündung kreis- rund, mit einem zurückgeschlagenen röthlich-orangefarbenen Peritrem; Nabel von mässiger Weite, innen spiral gefurcht; Naht deutlich. — Das Exemplar, nach welchem Zeichnung und Beschreibung genommen sind, war von H. Keraudren mitgetheilt worden“. (Sow.)
Deckel und Aufenthalt sind unbekannt.
Bemerk. Zwischen der Sowerbyschen Abbildung (von welcher Fig. 7. 8. eine treue Kopie ist) und Beschreibung finden Widersprüche statt, welche ich nicht zu lösen vermag. Keine von beiden aber passt auf die folgende Art, welche sich unter dem Namen €. pulchellum Sow. in H. Cuming’s Sammlung befand.
143. Cyelostoma Hanleyi Pfr. Hanley’s Kreismund- schnecke. Taf. ıs. Fig. 9—11.
C. testa perforata, globoso-turbinata, tenui, subtilissime reticulata, fulvescenti- carnea, fasciis multis maculose interrupfis, castaneis ornata; spira conica, acuta; anfr. 5 convexis, celeriter accrescentibus, 2 ultimis carinis 2 acutiusculis einctis, ultimo basi in umbilieum infundibuliformem, confertim profunde sulcatum abeunte; apertura subverticali, fere eireulari; perist. acuto, marginibus superne angulatim junctis, dextro late expanso, sanguineoe, sinistro brevi, cerenulate. — ÖOpere. calcareum, multispirum.
Cyclostoma Hanleyi, Pfr. in Zeitschr. f. Malak. 1847. p. 58. Tropidophora Hanleyi, Pfr. ibid. p. 109.
Gehäuse
genabelt,
kuglig-kreiselförmig,
dünnschalig,
mit
sehr
feinen
und
gedrängten
Spiral-
und
Längsstreifen
regelmässig
gegittert,
hellbräunlieh-fleischfarben,
mit
ziemlich